Vorstand und Geschäftsführung hatten im Februar Gelegenheit, in einem Gespräch mit der Staatsministerin im Sächsischen Sozialministerium die gesundheits- und tarifpolitischen Vorstellungen des Marburger Bundes in Sachsen darzustellen. Im Juli fanden in Dresden die Deutschen Fußballmeisterschaften der Medizinstudierenden statt. Der MB Sachsen war zu der Veranstaltung, an welcher über 2.000 Studierende aus ganz Deutschland nach Dresden gekommen sind, mit einem großen Informationsstand präsent und hat das Fußballfest mit einem umfassenden Sponsoring unterstützt. Ebenso bietet der Marburger Bund Sachsen seit Sommer einen eigenen Berufsstartordner an, der allen Neumitgliedern auf Wunsch mit den Beitrittsunterlagen übermittelt wird. Daneben hält der MB Sachen für alle Neumitglieder auf Anfrage als Begrüßungsgeschenk eine hochwertige Diagnostikleuchte bereit. Der Berufsstartordner und die Diagnostikleuchte können über den Button „Begrüßungspaket“ auf unserer Homepage angefordert werden. Die Mitgliederzahl im Landesverband Sachsen hat sich auch im Jahr 2009 konstant positiv entwickelt.
Der Marburger Bund Sachsen blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2009 zurück.
Im Sommer wurde außerdem das Klinikregister des MB Sachsen im Internet freigeschaltet. Dieses ermöglicht den Ärztinnen und Ärzten einen Überblick über die Arbeits- und Tarifbedingungen in den sächsischen Kliniken. Daneben hat der MB Sachsen die Möglichkeit, gezielt auf Missstände hinzuweisen.
Mit den Elblandkliniken, der größten kommunalen Klinikgruppe in Sachsen, konnte ein einheitlicher Tarifvertrag abgeschlossen werden. Auch mit dem Klinikum Chemnitz wurde ein weiterer richtungsweisender Tarifabschluss erreicht.
Im September wählte der Verbandstag Vorstand und Revisionskommission für die nächsten drei Jahre neu und fasste u.a. einen Beschluss zur Unterstützung der MB-Kampagne „Für ein familienfreundliches Krankenhaus“.
Weiterhin hat der Vorstand des MB Sachsen beschlossen, in der Zukunft den Medizinstudierenden in Sachsen als Verbandsmitglieder zusätzliche Leistungen anzubieten, sodass eine Mitgliedschaft schon während des Studiums Nutzen bringt. Der Marburger Bund Sachsen kann damit angehende Ärztinnen und Ärzte noch besser auf ihrem Weg zum Berufseinstieg begleiten. Teile der Initiative sind u.a. der Aufbau studentischer Arbeitsgruppen an den Universitäten Leipzig und Dresden, regelmäßige PJ-Informationsveranstaltungen zum Berufseinstieg, die Übernahme der Beiträge für die Haftpflichtversicherung während des Studiums und den Auslandskrankenschutz in der Famulatur und die beitragsfreie Mitgliedschaft im Marburger Bund.