Streikhöhepunkt Der Marburger Bund hat das Angebot des TdL-Vorsitzenden Hartmut Möllring angenommen, die Verhandlungen für einen arztspezifischen Tarifvertrag am Freitag, 16. Juni 2006, wieder aufzunehmen (mehr Infos). Gleichwohl wurden die Ärzte-Streiks wie geplant seit Montag, 12. Juni ausgeweitet und verschärft. In vielen Kliniken werden die Ärzte ihre Arbeit zudem unbefristet niederlegen. Der Arbeitskampf der Mediziner in den Unikliniken und Landeskrankenhäusern wird so lange fortgesetzt, bis es eine Einigung zwischen Marburger Bund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder gibt. Der seit dem 16. März andauernde Streik erreichte am 14. Juni seinen vorläufigen Höhepunkt. 13 800 Ärztinnen und Ärzte haben in 43 Städten (25 Unikliniken und 18 Landeskrankenhäuser) ihre Arbeit nieder gelegt. Hier der Überblick: Universitätskliniken: Heidelberg, Freiburg, Tübingen, Ulm, Göttingen, Hannover, Köln, Aachen, Bonn, Essen Düsseldorf, Münster, Mainz, LMU München (Innenstadt, Großhadern), TU München (Rechts der Isar), Regensburg, Würzburg, Erlangen, Jena, Halle, Magdeburg, Dresden, Leipzig, Rostock, Greifswald und in den Landeskrankenhäuser: Lüneburg, Hildesheim, Tiefenbrunn, Göttingen, Königslutter, Wehnen, Osnabrück, Bad Rehburg, Wunstorf (Niedersachsen), Wiesloch, Calw, Ravensburg, Winnenden, Zwiefalten, Emmendingen, Weissenau, Bad Schussenried (Baden-Württemberg), Dt. Herzzentrum München. Streikbeteilugung:
13 800 streikende Ärzte in 43 Unikliniken und Landeskrankenhäusern
Montag, 12. Juni: 12 500 Ärzte in 25 Unikliniken und 13 Landeskrankenhäusern;
Dienstag, 13. Juni: 13 500 Ärzte in 25 Unikliniken und 16 Landeskrankenhäusern;
Mittwoch, 14. Juni: 13 800 Ärzte in 25 Unikliniken und 18 Landeskrankenhäusern