Ärztestreiks für bessere Arbeitsbedingungen
Ärzte streiken für einen eigenen arztspezifischen Tarifvertrag, bessere Arbeitsbedingungen und leistungsgerechte Vergütung. Nach den historischen Streiks und Demos an Universitätskliniken Anfang Mai 2005, an denen rund 5.000 Ärzte teilnahmen, gehen die Proteste unvermindert weiter.
Über 10.000 Uni-Ärzte beteiligten sich an Streiks und Protesten in der ersten Augustwoche 2005. Allein über 5.000 Ärzte aus Unikliniken kamen am 06.09.2005 zum zweiten zentralen Streik- und Protesttag nach Stuttgart. Am dritten bundesweiten Protesttag aller Krankenhausärzte am 19.10.2005 beteiligten sich rund 8.500 Mediziner.
In der Woche vom 28.11. bis zum 02.12.2005 streikten die 2.200 Ärzte an der Charité, am 02.12.2005 beteiligten sich zudem rund 5.000 Ärzte an 20 Unikliniken an Warnstreiks. Wegen schleppender Tarifverhandlungen haben am 1. März 2006 7.500 Ärzte an Universitätskliniken gestreikt und protestiert.
Ab dem 16. März 2006 sind die Ärzte in Unikliniken in unbefristete Streiks getreten. Der Höhepunkt der Ärzte-Streiks wurde am 14. Juni 2006 erreicht, als in 43 Unikliniken und psychiatrischen Landeskrankenhäusern über 13 800 Ärzte ihre Arbeit niederlegten.
Vom 26. Juni bis zum 17. August 2006 streikten die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern für einen arztspezifischen Tarifvertrag. Höhepunkt der Arbeitsniederlegung war am 16. August 2006 mit 17.300 streikenden Ärzten in 185 kommunalen Krankenhäusern.
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