Berlin, 21. August 2009
Verhandlungen zwischen MB und Deutscher Rentenversicherung unterbrochen
Die Verhandlungen über einen Tarifvertrag für die Reha-Ärzte und Ärzte in den Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung sind ins Stocken geraten. Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft aus Deutscher Rentenversicherung Bund (DRV Bund), der Tarifgemeinschaft der Deutschen Rentenversicherung (TgDRV) und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) kamen überein, die Verhandlungen zu unterbrechen, um jeweils intern in ihren zuständigen Gremien die gegenwärtige Lage zu beraten.
Obwohl der Marburger Bund der Unterbrechung zugestimmt hat, ist seine Geduld und mit Sicherheit auch die der rund 2.000 bei der DRV tätigen Ärzte begrenzt. Den Verhandlungen waren wochenlange Streiks der DRV-Ärzte in den Verwaltungsstellen und den rund 100 Reha-Kliniken vorausgegangen. Sie beklagen seit Jahren schlechte Arbeits- und Einkommensbedingungen, insbesondere im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen in kommunalen und privaten Krankenhäusern.
Daher fordert der Marburger Bund von den Rentenversicherungsträgern einen eigenständigen, arztspezifischen Tarifvertrag für alle dort tätigen Ärzte. Ziel: arztspezifische Regelungen analog zum Abschluss mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgebervertreter (VKA).
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