Interview
„Das vorgelegte Modell erfüllt alle Anforderungen“
Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler zur „kleinen Gesundheitsprämie“ und zum zunehmenden Ärztemangel
(16.07.2010)
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Statement
Henke: „Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen“
Zu den bisher bekannten Ergebnissen der Großen
Koalitionsrunde zum Bereich Gesundheit erklärt der 1. Vorsitzende des
Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Union und FDP sehen im Gesundheitswesen den wichtigsten Wachstums- und
Beschäftigungssektor in Deutschland. Dieses eindeutige Bekenntnis ist
eine Anerkennung der Leistungskraft unseres Gesundheitswesens und der
dort arbeitenden Menschen. Den guten Worten müssen nun auch gute Taten
folgen. Eine Diskussion über neue Finanzierungsmodelle erschrickt uns
nicht; wir sind offen für alle Lösungen, die den Grundsätzen der
Gerechtigkeit und Solidarität genügen. Wichtig ist, dass der Anspruch
aller Menschen auf eine hochwertige gesundheitliche Versorgung besser
eingelöst wird als bisher. Wir brauchen wieder mehr
Versorgungssicherheit und weniger Bürokratie. Dazu haben sich Union und
FDP bekannt. Wir nehmen die neue Koalition beim Wort.“
(23.10.2009)
Bundestagswahl 2009
MB-Positionen zur Gesundheitspolitik
Der
Marburger Bund hat sich vehement gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in der
Behandlung von Patienten gewandt. „Ärztliche Hilfe darf nicht vom
Geldbeutel abhängen und auch nicht vom Versichertenstatus. Ob jemand
zur gesetzlichen Krankenkasse gehört, privat versichert ist oder
Beihilfe vom Staat bekommt, macht keinen Unterschied in der ärztlichen
Behandlung. Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin
aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der
Höhe der Zeit erfolgen“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier der
Ärztegewerkschaft zur Bundestagswahl am 27. September.
(28.08.2009)
Positionspapier
Eckpunktepapier
Ärzteschaft plädiert für offene Debatte über Priorisierung
Spitzenorganisationen
der Ärzteschaft sowie ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften
haben die künftigen Koalitionspartner Union und FDP zu einer offenen
Debatte über eine Priorisierung im Gesundheitswesen aufgerufen. „Um
heimliche Rationierung zu vermeiden, zugleich aber
Verteilungsgerechtigkeit in der medizinischen Versorgung zu sichern,
muss endlich offen über Priorisierung in unserem Gesundheitswesen
debattiert werden. Dabei ist Priorisierung als ethische Methode zu
verstehen, die begrenzten Mittel, Kapazitäten und Zeitressourcen
möglichst gerecht einzusetzen“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben
an die Koalitionsunterhändler.
(12.10.2009)
Eckpunktepapier der Ärzteschaft für eine patientengerechte Gesundheitsversorgung
Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit
Botzlar: Gesundheitswesen kann Finanzprobleme nicht aus eigener Kraft lösen
Der
Marburger
Bund wirbt dafür, sich auf eine Stabilisierung des deutschen
Gesundheitswesens auch für den Fall vorzubereiten, dass die
Wirtschaftskrise andauert. „Wir erwarten von der nächsten
Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung einer langfristig
verlässlichen, hochwertigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung.
Dazu sind Entscheidungen erforderlich, die auch den Auswirkungen der
weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise standhalten“, sagte Dr. Andreas
Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, zu den
Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit von Union und FDP.
(08.10.2009)
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Arzneimittelkosten
Henke fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel
Die
Höhe der Arzneimittelkosten wird maßgeblich durch den Staat
mitbestimmt, betont der Marburger Bund angesichts der heute vorgelegten
Zahlen des Arzneiverordnungsreports. „Wir könnten die Krankenkassen und
damit die Bürger auf einen Schlag um 2,5 Milliarden Euro entlasten,
wenn auf Arzneimittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von
sieben Prozent erhoben würde“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger
Bundes, Rudolf Henke.
(17.09.2009)
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Klinik-Einweisungen
Henke: „Es darf keinen Platz für Bestechung geben“
„Patienten
müssen
darauf vertrauen können, dass bei allen medizinischen
Entscheidungen des Arztes seine innere Unabhängigkeit gewahrt bleibt.
Wer soll noch an diese Unabhängigkeit glauben, wenn der Arzt für die
Wahl einer bestimmten Behandlungsmethode, einer bestimmten Verordnung
oder für die Überweisung in ein bestimmtes Krankenhaus einen
finanziellen Vorteil einstreicht? Solche Praktiken gefährden das
Grundvertrauen der Patienten in die ärztliche Tätigkeit. Sie erzeugen
Zweifel, dass der ärztliche Rat sich einzig und allein am Wohl der
Patienten orientiert“, kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger
Bundes, Rudolf Henke, Berichte über Prämien an niedergelassene Ärzte,
die einige Kliniken für die Einweisung von Patienten gezahlt haben
sollen.
(03.09.2009)
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Influenzapandemie
Informationen und Hinweise zur Neuen Grippe („Schweinegrippe“)
Eine
Influenzapandemie, die von einem Virus verursacht wird, gegen das in
der Bevölkerung keine Immunität besteht, ist eine besondere
Herausforderung für alle Beteiligten innerhalb des Gesundheitssystems.
Die derzeit grassierende neue Variante des Influenza-Virus-Subtyps 2009
A/H1N1 ist aus bestehenden Schweinegrippeviren entstanden und trat im
April 2009 zunächst in Nordamerika auf. Mittlerweile sind mehrere
Hunderttausend Menschen in über 70 Ländern an der Neuen Grippe
erkrankt. Eine tagesaktuelle Lageeinschätzung für Deutschland kann auf
den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts abgerufen werden.
(12.08.2009)
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Kampagne
Marburger Bund unterstützt „Aktion Saubere Hände“
Der Marburger
Bund hat sich dem Aktionsbündnis „Saubere Hände“ als Kooperationspartner
angeschlossen. Dieses verfolgt das Ziel, die Händedesinfektion in deutschen
Krankenhäusern als wichtigen Bestandteil einer qualitativ hochwertigen
Patientenversorgung in den Vordergrund zu stellen.
(03.06.2009)
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Positionspapier
Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus
Die
115. Hauptversammlung des Marburger Bundes hat dem Positionspapier
"Delegation ärztlicher Leistungen im Krankenhaus" ohne jeden Vorbehalt
zugestimmt und den Vorstand aufgefordert, die inhaltlichen Positionen
in allen Gremien, der Öffentlichkeit und auf dem 112. Deutschen
Ärztetag offensiv zu vertreten.
(18.05.2009)
Positionspapier
115. Marburger Bund Hauptversammlung
Ehrliche Debatte über Rationierung gefordert
Nach
der Bundesärztekammer hat nun auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund
drei Tage vor ihrer 115. Hauptversammlung eine „ehrliche Debatte über
die schleichend eingetretene Rationierung medizinischer Leistungen“
gefordert.
(13.05.2009)
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Unterstützung für niedergelassene Ärzte
Marburger Bund fordert Konzertierte Aktion zur Lösung des Honorarstreits
Der
Marburger Bund fordert die Einberufung einer Konzertierten Aktion im
Gesundheitswesen, um den aktuellen Konflikt um die Honorierung der
ambulanten Patientenversorgung in Deutschland schnellstmöglich zu
lösen. Das Chaos wird im Moment ja von Tag zu Tag schlimmer. Das
Absinken der Regelleistungsvolumina vieler niedergelassener Ärztinnen
und Ärzte zum 2. Quartal 2009 ist nicht akzeptabel.
(13.03.2009)
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Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Interpretation der Studie zu Effizienzreserven im Gesundheitswesen höchst fragwürdig
Die
Ärztegewerkschaft Marburger Bund bezeichnete die heute vorgestellte
Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu angeblichen
Effizienzreserven im Gesundheitswesen in Höhe von bis zu 9,8 Mrd. Euro
als höchst fragwürdig. „Die Schlussfolgerungen der heute vorgelegten
Studie sind Gesundheitspolitik auf Stammtisch-Niveau, ohne die
Konsequenzen zu bedenken“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger
Bundes, Rudolf Henke.
(08.01.2009)
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