Kammerwahl in Westfalen-Lippe Windhorst rief die über 18.100 angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer dazu auf, die Liste des Marburger Bundes zu wählen. „Wir stehen vor einer Richtungswahl. Jeder Klinikärztin und jedem Klinikarzt muss klar sein: Nur mit der Stimme für die Liste "Marburger Bund – Krankenhaus und mehr" können wir ihre besonderen Interessen als angestellte und beamtete Ärztin oder Arzt an Kliniken oder sonstigen Arbeitsstätten in der Ärztekammer Westfalen-Lippe erfolgreich vertreten", betonte Windhorst. Der Marburger Bund stehe für eine starke Interessenvertretung aller Ärztinnen und Ärzte und wende sich mit Nachdruck gegen eine Zersplitterung der Ärzteschaft in divergierende Einzelinteressen. Auch der Ehrenpräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Prof. Dr. Ingo Flenker, hob hervor: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Ärztekammer zu einem Spielfeld einer verfehlten Honorarpolitik der Niedergelassenen gemacht wird. Das Fundament des gemeinsamen Erfolges ist unsere Solidarität und unser Engagement", sagte Flenker.
Windhorst: "Wir stehen vor einer Richtungswahl"
MB-Spitzenkandidat wendet sich gegen Zersplitterung der Ärzteschaft
Im Ärztekammerbezirk Westfalen-Lippe bestimmen derzeit über 37.500 Ärztinnen und Ärzte per Briefwahl, wie die Kräfteverhältnisse im neuen 121-köpfigen Ärzteparlament bis zum Jahr 2014 aussehen werden. Bis zum 7. Oktober können die Ärzte darüber abstimmen, welche Richtung die Ärztekammer in der nächsten Amtsperiode einschlagen wird. Als Ärztegewerkschaft und Berufsverband tritt der Marburger Bund bei dieser Wahl mit der Liste Marburger Bund – Krankenhaus und mehr mit insgesamt fast 700 Kandidatinnen und Kandidaten aus nahezu allen Kliniken in den drei Regierungsbezirken Arnsberg (Liste 10), Detmold (Liste 2) und Münster (Liste 10) an. Spitzenkandidat ist der amtierende Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst (Bielefeld).