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Marburger Bund Stiftung
(Rechtsfähige Stiftung privaten Rechts)
Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium.
Individuelle zusätzliche Qualifikation wird für Ärztinnen und Ärzte immer wichtiger. Die Stiftung des Marburger Bundes leistet Ihnen dabei Hilfe.
Die Marburger-Bund-Stiftung wurde 1988 gegründet zu dem Zweck, Mitgliedern des Marburger Bundes, die von der seinerzeit herrschenden Arbeitslosigkeit unter Ärztinnen und Ärzten bedroht oder gar arbeitslos waren, kostenlose oder kostengünstige Zusatzqualifikationen zukommen zu lassen. Damit werden bis heute Ärztinnen und Ärzte individuell in ihrem beruflichen Werdegang unterstützt. Pro Jahr nutzen mehr als 2000 junge Mediziner das Beratungs- und Seminarangebot der Stiftung.
Das Seminarprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten zur zusätzlichen beruflichen Qualifikation. Neben Bewerbungstraining oder Veranstaltungen speziell für Ärztinnen bietet die Stiftung Kurse zu medizinischen Grundtechniken an. Besonders beliebt sind die Vorbereitungs- und Informationsveranstaltungen für ärztliche Tätigkeit im Ausland.
Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte betrachten den Auslandsaufenthalt als persönliche Bereicherung und Karriere-Baustein. Speziell für sie haben die Marburger-Bund-Stiftung und das Auslandsreferat des Marburger Bundes das Programm „10 Schritte zur ärztlichen Tätigkeit im Ausland“ entwickelt. Es reicht von der Vorbereitung auf Tests über Sprachkurse bis hin zur Hilfe bei der Stellensuche.
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich zu Gunsten der Ärztinnen und Ärzte gewandelt und die Stiftung arbeitet nun im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch individuelle Förderung gegen den Ärztemangel in Deutschland.
So vergibt die Stiftung Stipendien an sozial schwache Medizinstudierende. Mit der Einführung von Studiengebühren werden viele Begabte das Medizinstudium abbrechen. Die Stiftung wird auf Antrag studentischen Mitgliedern des Marburger Bundes im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für die Zeit des Studiums die Studiengebühren erstatten (mehr Infos).
Die Stiftung schaut auch über den „Tellerrand“ in die so genannte Dritte Welt. Der Marburger Bund erhält aus der Mitgliedschaft viele Anfragen nach einer zeitlich befristeten Tätigkeit in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Stiftung strukturiert diese Anfragen, wird den Interessenten die Mitarbeit in geeigneten Organisationen vorschlagen, die bereits in den Ländern des Südens tätig sind.
Um ihre erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können, ist die Marburger Bund-Stiftung angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel auf Spenden angewiesen. Helfen Sie uns, jungen Ärztinnen und Ärzten zu helfen.