Berlin, 6. September 2009 - (Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Marburger Bund Landesverband Berlin/Brandenburg)
DRK Kliniken Berlin sperren ihre Ärzte aus!
Geschäftsführung will Urabstimmung des Marburger Bundes behindern
Das schlägt dem Fass den Boden aus! Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Professor Thomas Kersting, hat die Urabstimmung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf dem Gelände der DRK-Kliniken untersagt. „Dieser Aussperrungsversuch ist an Arroganz und Dummheit kaum mehr zu überbieten. Herr Kersting ist falsch gewickelt, wenn er glaubt, mit seinen Provokationen die Ärztinnen und Ärzte von der Wahrnehmung ihres demokratischen Grundrechts abhalten zu können. Wir werden am Montag an allen drei Klinikstandorten die Urabstimmung durchführen – dann eben vor dem Gelände“, bekräftigte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg.
Das rechtswidrige Verhalten der Geschäftsführung werde nicht ohne Konsequenzen bleiben. „Herr Kersting bekommt jetzt die rote Karte. Er hat in den vergangenen Tagen alles unternommen, um die Ärztinnen und Ärzte gegen sich aufzubringen. Mit jeder weiteren Provokation steigt die Streikbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen weiter an“, sagte Tegethoff. Die Geschäftsführung habe den DRK Kliniken Berlin schon jetzt massiven Schaden zugefügt. „Der Imageschaden ist gewaltig. Die Geschäftsführung schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn Sie den Ärztinnen und Ärzte in Berlin und Umgebung signalisiert: 'Hier werdet Ihr nicht nur schlechter bezahlt, sondern auch schlechter behandelt'“, kritisierte Tegethoff das Management der DRK Kliniken Berlin.