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 _ Pressemitteilung

Berlin, 17. September 2009 - Nr. 53/09

Henke fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel

Die Höhe der Arzneimittelkosten wird maßgeblich durch den Staat mitbestimmt, betont der Marburger Bund angesichts der heute vorgelegten Zahlen des Arzneiverordnungsreports. „Wir könnten die Krankenkassen und damit die Bürger auf einen Schlag um 2,5 Milliarden Euro entlasten, wenn auf Arzneimittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben würde“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. Deutschland sei eines der wenigen Länder in der Europäischen Union, das noch den vollen Mehrwertsteuersatz auf Medikamente anwende. „Die ermäßigte Mehrwertsteuer von sieben Prozent gilt für Bonbons und für Kaffee, aber nicht für Arzneimittel, die zur Gesundung des Patienten notwendig sind. Das darf so nicht bleiben“, forderte Henke. Der MB-Vorsitzende wies darauf hin, dass es schon heute zu Recht ermäßigte Steuersätze für eine Reihe von medizinischen Produkten gebe, etwa für Rollstühle, Prothesen, Hörgeräte oder Herzschrittmacher.



 
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