Marburger Bund fordert mehr Hygienefachpersonal
in den Krankenhäusern
„Die
Patientenzahlen steigen, die Krankheitsfälle werden komplexer. Trotzdem
ist in keiner anderen Industrienation die Personalausstattung der
Krankenhäuser so knapp wie in Deutschland. Für gute Hygienebedingungen
in Krankenhäusern brauchen wir mehr qualifiziertes Personal - ohne dass
andere Stellen dafür gestrichen werden“, fordert Rudolf Henke, 1.
Vorsitzender des Marburger Bundes. „Hygiene ist eine
Gemeinschaftsaufgabe. Ärzte, Pflegepersonal und die Krankenhausleitung
brauchen dafür Zeitreserven. Das Personal muss Gelegenheit haben,
routinierte Abläufe zu hinterfragen, zu reflektieren und zu verbessern“,
sagte Henke. In jedem Krankenhaus sollte es deshalb einen Hygieneplan,
eine Hygienekommission und einen Hygienebeauftragten geben.
(25.08.10)
mehr
Marburger Bund warnt vor Personalabbau in den
Kliniken
„Mehr Zeitreserven der
Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäusern für die Begegnung mit den
Patienten“ fordert der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, twendig sei eine Überprüfung
der vorgesehenen Einsparungen bei den
Krankenhausvergütungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die
Mitarbeiter der Kliniken. „Es darf auf keinen Fall passieren, dass der
Personalabbau nun wieder losgeht“, sagte der Internist in einem
Kommentar zum derzeit zirkulierenden Diskussionsentwurf des
Bundesministeriums für Gesundheit zur GKV-Finanzreform. Vor dem
Hintergrund steigender und schwieriger werdender Behandlungsfälle in den
Kliniken gingen die vorgesehenen Einschnitte in den
Krankenhausvergütungen „mit Sicherheit an den Rand des Erträglichen,
wenn nicht sogar darüber hinaus“.
(17.08.10)
mehr
Marburger Bund begrüßt
klarstellendes Rechtsgutachten zur Tarifeinheit
Die Initiative
von Arbeitgeberverbänden und DGB für ein Gesetz zur Festschreibung der
Tarifeinheit hat erneut das Urteil „verfassungswidrig“ erhalten. In
einem vom Deutschen Beamtenbund (dbb tarifunion) in Auftrag gegebenen
und heute vorgelegten Gutachten vertritt der renommierte Tübinger
Rechtsprofessor Hermann Reichold die Auffassung, dass die von
Arbeitgebern und DGB vorgesehene Verdrängung eines geltenden
Tarifvertrags durch den Tarifvertrag einer Mehrheitsgewerkschaft einen
verfassungswidrigen Eingriff in das Grundrecht aus Art. 9 Abs. 3 GG
(Koalitionsfreiheit) darstellt.
(05.08.10)
mehr
Dogma der Tarifeinheit ist mit Grundrechten der
Arbeitnehmer nicht vereinbar
„Die
Auffassung der Arbeitgeber zur Tarifeinheit hält einer
verfassungsgemäßen Prüfung nicht stand. Wir sehen in dem Versuch, das
Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 7. Juli 2010 wieder rückgängig zu
machen, einen Angriff auf unsere in der Verfassung verbrieften
Grundrechte. Dagegen werden wir uns mit allen zur Verfügung stehenden
Mitteln zur Wehr setzen“, kommentierte Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer
des Marburger Bundes, die heutigen Verlautbarungen der Bundesvereinigung
der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Das im Auftrag der BDA
erstellte Gutachten des Verfassungsrechtlers Scholz stehe im klaren
Widerspruch zu bisher bekannt gewordenen Auffassungen anderer
Verfassungsjuristen und des Bundesarbeitsgerichts. „Um es klar zu sagen:
Die Arbeitgeber bedienen sich der Rechtsauffassung eines in dieser
Frage offensichtlich in seiner Zunft weitgehend isolierten
Verfassungsjuristen“, sagte Ehl.
(29.07.10)
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Berufs- und Spezialgewerkschaften verteidigen
Tarifpluralität
Die Berufs- und
Spezialgewerkschaften Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Gewerkschaft
Deutscher Lokomotivführer (GDL), Marburger Bund (MB), Unabhängige
Flugbegleiter Organisation (UFO), Führungskräfteverband Chemie (VAA) und
Vereinigung Cockpit (VC) haben diese Woche bei einem gemeinsamen
Treffen in Frankfurt die Arbeitsrechtsexperten Prof. Dr. Wolfgang
Däubler und Prof. Dr. Volker Rieble mit der Erstellung eines
Rechtsgutachtens beauftragt. Anlass hierfür war der Entschließungsantrag
der rheinland-pfälzischen Landesregierung vom 6. Juli im Bundesrat.
Hierin stellte sich diese hinter die Forderungen der Bundesvereinigung
der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen
Gewerkschaftsbundes (DGB) zur Änderung des Tarifvertragsgesetzes und der
Koalitionsfreiheit. Die beiden unabhängigen Gutachter sollen nun
klären, inwieweit Vorschläge zur Veränderung der Koalitionsfreiheit und
der Tarifpluralität mit dem Grundgesetz und der Europäischen
Menschenrechtskonvention vereinbar sind.
(16.07.10)
mehr
Der
Marburger Bund zum
Runden Tisch „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Anlässlich der ersten Sitzung des Runden Tisches „Vereinbarkeit von
Familie und Beruf“ im Bundesministerium für Gesundheit betonte der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die besondere Bedeutung
dieses Themas für die Erhöhung der Attraktivität des Arztberufes und die
damit verbundene Bekämpfung des Ärztemangels. Unzureichende
Vereinbarkeit stelle einen der wichtigsten Gründe für die Abwanderung
von Ärztinnen und Ärzten in alternative Berufsfelder und ins Ausland
dar, erklärte Henke.
(15.07.10)
mehr
Henke: „Tarifpluralität ist gelebte und bewährte
Realität an den Krankenhäusern“
MB-Vorsitzender
kritisiert rheinland-pfälzische Bundesratsinitiative zur Tarifeinheit
Als unbedacht und für den Zusammenhalt in der
deutschen Gesellschaft schädlich hat der Marburger Bund den
angekündigten Bundesratsantrag des Landes Rheinland-Pfalz zur
Wiederherstellung eines dualen Tarifmonopols nach dem gemeinsamen
Konzept von BDA und DGB bezeichnet. Das darin propagierte Dogma der
Tarifeinheit ist mit dem Grundrecht der Koalitionsfreiheit unvereinbar.
Dies geht eindeutig aus dem gestrigen Urteil des Bundesarbeitsgerichts
hervor.
„Die Arbeitnehmer in unserem Land können frei ihre
Gewerkschaft wählen und frei darüber entscheiden, wer für sie
Tarifverträge aushandelt. Wer dieses Recht in Frage stellt, rüttelt an
Grundfesten unserer Demokratie“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger
Bundes, Rudolf Henke. „Das Bundesarbeitsgericht hat zweifelsfrei
festgestellt, dass die Tarifeinheit keine Funktionsbedingung der
Tarifautonomie ist. Das Konstrukt Tarifeinheit durch
Einheitstarifvertrag ist von der Wirklichkeit längst überholt.
Tarifpluralität ist gelebte und bewährte Realität in den
Krankenhäusern“, betonte Henke.
(08.07.10)
mehr
Freispruch
kein Freibrief für eigenmächtiges Handel
MB-Vorsitzender Henke zum sogenannten
Sterbehilfe-Urteil des BGH
Der
Marburger Bund warnt davor, das heutige Urteil des Bundesgerichtshofs
(BGH) zur Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen als Aufruf zu
eigenmächtigem Handeln Angehöriger in Krankenhäusern und
Pflegeeinrichtungen misszuverstehen. „Der Freispruch für den
Rechtsanwalt ist kein Freibrief für eigenmächtiges Vorgehen bei der
Entscheidung über die Fortsetzung von lebenserhaltenden Maßnahmen“,
sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. Das Gericht
habe lediglich die geltende Rechtslage klargestellt, nach der es einzig
und allein auf den Willen des Patienten ankommt, ob ärztliche Maßnahmen
beendet werden können. Gebe es keine schriftliche Patientenverfügung,
seien die Behandlungswünsche oder der mutmaßliche Wille des Patienten
anhand konkreter Anhaltspunkte, etwa früherer mündlicher Äußerungen, zu
ermitteln. Diese seit Jahren entwickelte Praxis sei 2009 im
Patientenverfügungsgesetz konkretisiert worden.
(25.06.10)
mehr
„Erfolg für alle
Arbeitnehmer in diesem Land“
Marburger
Bund begrüßt Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts
Das
Bundesarbeitsgericht (BAG) schreibt Tarifgeschichte: Es ist der Klage
von im Marburger Bund organisierten Ärzten zu danken, dass das Gericht
seine Rechtsprechung zum Grundsatz der Tarifeinheit ändern wird. Der in
der Rechtsprechung noch bestehende, von der Wirklichkeit aber längst
überholte Grundsatz der Tarifeinheit („Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“)
wird ad acta gelegt. Der Zehnte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat sich
die Auffassung des Vierten Senats zu Eigen gemacht, dass die
Verdrängung eines Tarifvertrages nach dem Prinzip der Tarifeinheit mit
dem Grundrecht der Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz
nicht vereinbar ist. Damit ist die Rechtsauffassung des Marburger
Bundes, der erstmals im Jahr 2006 eigenständige Tarifverträge für Ärzte
an Universitätskliniken und kommunalen Krankenhäusern aushandelte, voll
bestätigt worden.
(23.06.10)
mehr
Uneingeschränkte Zustimmung zur Tarifeinigung
mit der VKA
Die Große
Tarifkommission des Marburger Bundes hat dem am 9. Juni ausgehandelten
Tarifabschluss für die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen
Krankenhäusern zugestimmt. Das Votum für die Annahme der Tarifeinigung
mit den kommunalen Arbeitgebern fiel einstimmig aus. „Der
Tarifkompromiss trägt klar die Handschrift des Marburger Bundes und ist
eine ordentliche Etappe auf dem Weg zu besseren Arbeitsbedingungen in
den Krankenhäusern. Mit dem Gesamtpaket können wir ganz zufrieden sein“,
sagte Rudolf Henke, Vorsitzender der Großen Tarifkommission und 1.
Vorsitzender des Marburger Bundes, nach der Sitzung am vergangenen
Samstag (12. Juni).
(14.06.10)
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Eckpunktepapier
MB erreicht Tarifkompromiss - Ärztestreik an kommunalen Kliniken wird ausgesetzt
„Ordentliches Ergebnis in schwieriger Zeit“
Der mehrmonatige Tarifkonflikt an den kommunalen Krankenhäusern ist beigelegt. Die Verhandlungskommissionen des Marburger Bundes (MB) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) einigten sich am Mittwochmorgen in Offenbach auf einen Tarifkompromiss. Der Marburger Bund entschied darauf hin, die Arbeitskampfmaßnahmen an den kommunalen Kliniken so schnell wie möglich auszusetzen, spätestens bis heute (9. Juni) 24 Uhr. Nach einem 23-stündigen Verhandlungsmarathon einigten sich die Tarifparteien auf Eckpunkte einer Tarifeinigung. Danach erhalten die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Kliniken rückwirkend zum 1. Mai 2010 zwei Prozent mehr Gehalt und eine deutlich bessere Vergütung der Bereitschaftsdienste. Der neue Vertrag ist frühestens kündbar zum 31. August 2011. Zusätzlich zu der linearen Gehaltserhöhung vereinbarten die Tarifparteien eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro.
(09.06.10)
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Eckpunktepapier
5000 Klinikärzte demonstrieren in Frankfurt – Tarifverhandlungen werden wieder aufgenommen
Zu einer eindrucksvollen Demonstration mit rund 5000 Teilnehmern sind heute in Frankfurt Ärztinnen und Ärzte aus den kommunalen Krankenhäusern zusammengekommen. Vor den Demonstranten aus allen Teilen Deutschlands sprach der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, von einer „enormen Rückendeckung“ im Tarifkonflikt mit den kommunalen Arbeitgebern. Henke machte deutlich, dass der Marburger Bund nach wie vor ein Angebot der Arbeitgeber erwarte, das den besonderen Arbeitsbedingungen im Ärztlichen Dienst gerecht wird. „Wenn sich die Arbeitgeber jetzt nicht bewegen, tragen sie die Verantwortung dafür, dass sich die Verhältnisse in den kommunalen Krankenhäusern weiter verschlechtern. Jede unbesetzte Arztstelle tut dem Patienten weh, der zu Recht eine individuelle Behandlung und Betreuung erwartet.“
(07.06.10)
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Zentrale Streik-Kundgebung: Klinikärzte demonstrieren am Montag in Frankfurt
Auch
in der vierten Streikwoche werden die Ärztinnen und Ärzte den
Arbeitskampf an den kommunalen Krankenhäusern fortsetzen. Für den
Montag, 7. Juni, hat der Marburger Bund die streikenden Ärzte zu einer
zentralen Demonstration in Frankfurt/M. aufgerufen. Die Demonstration
wird um 12.00 Uhr in der Kaiserstraße (”Kaisersack”) Nähe Hauptbahnhof
beginnen und zum Römerberg führen, wo um ca. 13.00 Uhr die Kundgebung
stattfinden wird. „Diese Demonstration ist ein weiteres Signal an die
kommunalen Arbeitgeber, den Weg zur Lösung unseres Konflikts
freizumachen. Nur wenn die Arbeitgeber sich bewegen, machen neue
Verhandlungen Sinn“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger
Bundes.
(04.06.10)
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Massiver Ärzteprotest in Köln - 1500 Demonstranten vor dem Dom!
Berlin/Köln
- „Bern und Basel sind nicht weit – gutes Geld für Nachtarbeit!“,
skandierten heute streikende Ärztinnen und Ärzte aus über 62 kommunalen
Kliniken bei einer Großdemonstration in Köln. Damit machten sie ihrem
Ärger über die völlig unzulängliche Bezahlung der Bereitschaftsdienste
an deutschen Krankenhäusern Luft. Die Kundgebung in der Kölner
Innenstadt war eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke und
Solidarität: Rund 1.500 streikende Ärztinnen und Ärzte aus
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen versammelten sich in
der Domstadt, um den Funktionären der Vereinigung der kommunalen
Arbeitgeberverbände (VKA) eine klare und unmissverständliche Botschaft
zu senden: „Schluss mit der Geringschätzung ärztlicher Arbeit! Schluss
mit der Unterbesetzung in den Kliniken! Schluss mit der Dauerblockade
in dieser Tarifrunde!“
(02.06.10)
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Dauerblockade: VKA-Funktionäre fallen Kliniken in den Rücken
Der Ärztestreik an den kommunalen Kliniken zeigt Wirkung:
Geschäftsführer der bestreikten Kliniken beklagen massive Erlösausfälle
durch den Ausstand und fordern eine einvernehmliche Lösung am
Verhandlungstisch. Blockiert wird eine solche Lösung aber durch die
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). „Die Funktionäre
der VKA sind weiterhin auf Krawall gebürstet und zeigen keine
Bereitschaft, den Forderungen der streikenden Ärzte entgegenzukommen.
Deshalb werden wir den Druck auch in dieser Woche weiter erhöhen und
den Arbeitgebern keine Erholungspause gönnen“, kündigte der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, an.
(31.05.10)
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Ärztestreik wird
fortgeführt – VKA blockiert Tarifkompromiss
„So kommen wir keinen Schritt weiter“, sagte
heute der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, zu
Verlautbarungen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände
(VKA). „Die Arbeitgeber haben es in der Hand, den Ärztestreik in den
kommunalen Krankenhäusern sofort zu beenden, indem sie uns ein Angebot
vorlegen, das die Bezahlung der belastenden Dienste in der Nacht, an
Wochenenden und Feiertagen deutlich verbessert, ohne dass den Ärzten
zugleich ein Verzicht auf Freizeit und auf eine ordentliche lineare
Steigerung der Gehälter zugemutet wird. Es geht nur beides zusammen,
bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste und eine angemessene Erhöhung
der Grundgehälter. Solange die kommunalen Arbeitgeber darauf beharren,
dass eine bessere Bezahlung der Nachtarbeit im Regel- und
Bereitschaftsdienst im wesentlichen von den Ärzten selbst finanziert
wird, hat sich an der Lage nichts geändert, die zur Einleitung der
Streiks geführt hat. Deshalb wird der Arbeitskampf solange fortgeführt,
bis die Arbeitgeber einlenken und uns einen vertretbaren Kompromiss
präsentieren“, bekräftigte Henke.
(27.05.10)
mehr
Streikende Ärzte fordern Einlenken der Arbeitgeber
Die Ärztestreiks an den kommunalen Kliniken sind auch heute mit großer Intensität fortgesetzt worden. Im ganzen Bundesgebiet fanden verschiedene Aktionen und Kundgebungen statt. Rund 500 Ärzte kamen in Bremen zusammen, um für ihre Forderungen nach besserer Bezahlung der Tages- und Nachtarbeit zu demonstrieren. Dem Protestzug vom Hauptbahnhof in die Innenstadt schlossen sich auch zahlreiche Kollegen aus Niedersachsen an, die am Vormittag mit Bussen und Zügen in die Hansestadt gekommen waren. In Köln marschierten am Vormittag etwa 400 Ärztinnen und Ärzte über die Hohenzollernbrücke in die Altstadt zum Kölner Rathaus. An einer Kundgebung in Koblenz beteiligten sich zur gleichen Zeit rund 200 Ärzte aus den kommunalen Kliniken in Rheinland-Pfalz. Auf der Kundgebung in Köln begrüßte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die einsetzende Sitzungsaktivität auf der Arbeitgeberseite, wie dies in der morgigen Zusammenkunft des Gruppenausschusses der VKA für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zum Ausdruck komme. „Durch unser entschlossenes Vorgehen haben wir offenkundig Nachdenklichkeit erzeugt. Wir könnten auch in der nächsten Woche die Streiks ausweiten, wenn das notwendig werden sollte. Die bundesweiten und regionalen Ärztesprecher- und Streikleitertreffen in den vergangenen Tagen haben die Streikbereitschaft der Ärzte eindrücklich unter Beweis gestellt. Wir sind weit davon entfernt, dass uns die Puste ausgeht“, bekräftigte Henke. Zugleich machte der MB-Vorsitzende deutlich, dass in der Frage der linearen Gehaltserhöhung eine Tarifeinigung nicht „an der 5 vor dem Komma“ scheitern werde.
(26.05.10)
mehr
Ärzte demonstrieren in Köln
und Bremen
Die streikenden Ärztinnen
und Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern tragen am Mittwoch ihren
Protest gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber erneut auf die Straße.
In Köln und Bremen werden sich Ärzte aus den dortigen Landesverbänden
des Marburger Bundes und aus benachbarten Regionen zu Demonstrationen
und Kundgebungen versammeln. Der Unmut der Ärzte macht sich an der
Weigerung der kommunalen Arbeitgeber fest, die Tages- und Nachtarbeit
der Ärzte besser zu bezahlen. Sie erwarten ein Angebot, das die
gestiegene Arbeitsbelastung berücksichtigt und dem Lohndumping im
Nachtdienst endlich einen Riegel vorschiebt.
(25.05.10)
mehr
Ärztestreik geht
weiter - Henke fordert Angebot der Arbeitgeber
„Wir streiken weiter, bis die Arbeitgeber uns ein
akzeptables Angebot auf den Tisch legen“, kündigte heute der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, nach einer Sitzung des
Bundesstreikkomitees der Ärztegewerkschaft an. Der Ärztestreik an den
kommunalen Kliniken im Tarifbereich der Vereinigung der kommunalen
Arbeitgeberverbände (VKA) werde deshalb auch in der nächsten Woche
fortgesetzt. „Wenn wir uns jetzt nicht wehren, wird es nie gelingen, die
vakanten Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Genau das ist aber
nötig, wenn die Arbeitsbedingungen wieder einigermaßen erträglich
werden sollen“, sagte Henke. Die Arbeitgeber riskierten ein Ausbluten
der kommunalen Kliniken. Schon jetzt würde eine wachsende Zahl anderer
Krankenhausträger den Ärzten bessere Konditionen anbieten.
(21.05.10)
mehr
Tausende Ärzte bei Kundgebungen in Stuttgart
und Kiel
Ärztestreiks weiten
sich aus
Die Streiks
der Ärzte an den kommunalen Kliniken
erfassen zunehmend stärker auch den Norden Deutschlands. In
Niedersachsen werden Krankenhäuser in Hannover, Oldenburg,
Stade/Buxtehude, Lüneburg und ab morgen auch in Wolfsburg bestreikt. In
der kommenden Woche kommt das Klinikum Braunschweig hinzu, mit mehr als
400 Ärzten das zweitgrößte Krankenhaus in Niedersachsen. Auch die Ärzte
an den Klinikstandorten in Wolfenbüttel, Peine und Emden werden dann in
den Arbeitskampf eintreten. In weiteren Krankenhäusern laufen
entsprechende Vorbereitungen. Auch in Schleswig-Holstein sind inzwischen
Ärzte an 13 kommunalen Kliniken am Streik beteiligt. Zu einer
Kundgebung vor dem Kommunalen Arbeitgeberverband in Kiel kamen heute
etwa 1000 streikende Ärztinnen und Ärzte aus Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen zusammen.
(20.05.10)
mehr
„Wenn andere
schlafen, arbeiten wir“
Streikende
Klinikärzte demonstrieren am Donnerstag in Stuttgart und Kiel
Der Druck auf die kommunalen Arbeitgeber steigt von
Tag zu Tag: Allein in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind
inzwischen weit über die Hälfte der rund 80 kommunalen Kliniken vom
Ausstand der Ärzte betroffen. Eine wachsende Beteiligung verzeichnen
auch andere Landesverbände des Marburger Bundes. Die Streikfront reicht
inzwischen von Eckernförde im hohen Norden bis Passau im äußersten
Süden. Ab 25. Mai werden sich auch die Ärztinnen und Ärzte an den
kommunalen Kliniken in Bremen am Arbeitskampf beteiligen. „Wir sind in
einem Streik, den die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände uns
aufgezwungen hat. Deswegen liegt die Verantwortung für die
wirtschaftlichen Folgen bei der VKA. Die Auseinandersetzung kann sofort
beendet werden, wenn die Arbeitgeber sich davon lösen, den Marburger
Bund und den Ärzten in den kommunalen Krankenhäusern einen Abschluss zu
diktieren, den sie mit Verdi für die Rathäuser abgeschlossen haben.
Sobald die Arbeitgeber diese starrsinnige Haltung verlassen, treffen wir
uns binnen Stunden am Verhandlungstisch“, sagte Rudolf Henke, 1.
Vorsitzender des Marburger Bundes. Die wachsende Streikbewegung zeige,
dass die Ärzte durchaus in der Lage seien, den Druck weiter zu erhöhen.
„Die Ärzte sind sehr motiviert und jederzeit bereit, noch eine Schippe
draufzulegen, wenn es sein muss“, so Henke. Der Streik werde bis zur
Vorlage eines akzeptablen Angebots der Arbeitgeber fortgeführt.
(19.05.10)
mehr
4.000 Ärzte aus ganz
Deutschland demonstrieren
in München
Zu einer zentralen
Kundgebung sind heute in München rund 4.000 streikende
Krankenhausärztinnen und -ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet
zusammengekommen. Auf Spruchbändern und Plakaten forderten sie eine
faire Vergütung für ihre Tages- und Nachtarbeit an den kommunalen
Kliniken. "Kein Nachtdienst zum Dumpinglohn", "Gute Arbeit - Gutes
Geld", "Ausgelaugt und mies bezahlt - wir wehren uns", "24 Stunden:
andere schlafen - wir arbeiten", hieß es auf den Transparenten der
Demonstranten, die durch die Münchener Innenstadt zum Karlsplatz
(Stachus) zogen.
(17.05.10)
mehr
Vollstreik mit 15.000 Ärzten an 200
Standorten
Massiver Druck vom ersten Streiktag an:
Die im Marburger Bund organisierten Ärztinnen und Ärzte an den
kommunalen
Kliniken haben diese Ankündigung heute wahrgemacht. Etwa 15.000 Ärzte an
den
Krankenhäusern der Städte und Gemeinden haben bereits am ersten Tag des
unbefristeten Vollstreiks die Arbeit niedergelegt. Vom Arbeitskampf
betroffen
waren bundesweit mehr als 200 Klinikstandorte.
(17.05.10)
mehr
Ärztetag erklärt sich solidarisch mit streikenden Ärzten
Wenige
Tage vor Beginn des Arbeitskampfes hat der 113. Deutsche Ärztetag in
Dresden seine Solidarität mit den streikenden Ärztinnen und Ärzten an
kommunalen Krankenhäusern bekundet. Das Ärzteparlament forderte alle
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland auf, den Kampf ihrer Kolleginnen und
Kollegen um bessere Arbeitsbedingungen und Arbeitsentgelte zu
unterstützen. „Um den Patientinnen und Patienten unnötige Wartezeiten
zu ersparen, werden alle niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen
gebeten, während der Zeit des Arbeitskampfes keine elektiven
Einweisungen in kommunale Krankenhäuser zu veranlassen“, heißt es in
dem Beschluss des Ärztetages. Für die Steigerung der Attraktivität der
kurativen, ärztlichen Tätigkeit in Krankenhäusern sei insbesondere eine
bessere Bezahlung der Arbeit zu ungünstigen Zeiten unverzichtbar“,
betonten die Delegierten.
(14.05.10)
mehr
Unter einem Prozent
pro Jahr und Nullrunde 2012
– das ist kein Angebot
Mit
Tricks und Finten wollen die Arbeitgeber die vom Marburger Bund
geforderte bessere Bezahlung der Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern
diskreditieren. Ein verbindliches Angebot an den Marburger Bund hat es
nie gegeben. In letzten Sondierungen stellte die Vereinigung der
kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) lediglich eine Gehaltssteigerung
von 2,9 Prozent für einen Zeitraum von 33 Monaten in Aussicht.
Umgerechnet auf ein Jahr wollte die VKA den Ärzten also nur ein
minimales Gehaltsplus von deutlich weniger als 1 Prozent zugestehen.
Konkret hätte dies bedeutet: Im Jahr 2010 hätten die Ärzte lediglich
eine Gehaltssteigerung von 1,1 Prozent bekommen, für 2011 nur 0,5
Prozent und für das Jahr 2012 gar keine Erhöhung (0 Prozent). Damit wäre
über die gesamte Laufzeit des Vertrages noch nicht einmal ein
Inflationsausgleich garantiert. Faktisch wäre die Erhöhung der
Arztgehälter im Jahresdurchschnitt sogar niedriger ausgefallen als die
im Februar dieses Jahres vereinbarte Tarifsteigerung für den
Öffentlichen Dienst.
(12.05.10)
mehr
117. Hauptversammlung
Personalmangel
in den Kliniken gefährdet Patientenversorgung
Humanität und
Grundsätze der Medizinischen Ethik werden in den Kliniken durch
ökonomische Anforderungen und an „Markt und Wettbewerb“ orientierten
Rahmenbedingungen zunehmend an den Rand gedrängt, kritisiert der
Marburger Bund. „Immer weniger geht es um Heilen und Helfen, immer mehr
stehen betriebswirtschaftliche Kennzahlen und die Erhöhung der
Produktivität im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Entmenschlichung,
Arbeitsverdichtung und gesundheitsgefährdende Arbeitszeitbedingungen
sind neben anderen Faktoren dafür verantwortlich, dass immer weniger
junge Menschen sich für die Tätigkeit in den Kernbereichen einer
stationären Patientenversorgung entscheiden“, heißt es in einem
Beschluss der 117. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Dresden.
Der
zunehmende Mangel an Ärztinnen und Ärzten in den Kliniken werde
inzwischen auch von den Klinikträgern und der Politik nicht mehr
bestritten. „Die Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken sehen mit Sorge,
dass diese Entwicklung zwischenzeitlich auch die Pflege und andere
hochspezialisierte medizinische Assistenzberufe in den Kliniken erreicht
hat. In der OP- und Intensivpflege gefährdet der Personalmangel
zunehmend die medizinische Versorgung“, warnten die Delegierten. Der
Marburger Bund fordert die Politik und die Klinikträger daher auf, die
Arbeitsbedingungen in den Kliniken so zu gestalten, dass auch die
anderen Kernberufe – Pflege und hochspezialisierte medizinische
Assistenzberufe – für junge Menschen wieder attraktiv werden.
(10.05.10 - 48/10)
117.
Hauptversammlung
Öffnung der Krankenhäuser
darf zu keiner Konfrontation zwischen Leistungsanbietern führen
Das
bisherige Verfahren der Zulassung von Krankenhäusern zur ambulanten
Versorgung bei hochspezialisierten Leistungen, seltenen Erkrankungen und
Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen muss kritisch überprüft
und gegebenenfalls präzisiert werden, fordert der Marburger Bund. Die
derzeitige Fassung des Paragrafen 116b im Sozialgesetzbuch V sorge eher
für Konfrontation als für Kooperation zwischen ambulanten und
stationären Leistungsanbietern, schüre den Konkurrenzkampf und rufe
unnötige Rechtsstreitigkeiten hervor.
„Die Rechtsvorschrift muss
daher im Sinne einer intelligenten Versorgungssteuerung künftig so
ausgestaltet werden, dass die Öffnung der Krankenhäuser keine ambulanten
Parallelstrukturen bewirkt, sondern nur eine Ergänzung im Bereich
hochspezialisierter Leistungen sowie bei seltenen Erkrankungen und
Erkrankungen mit besonderem Verlauf, wenn zur Leistungserbringung weder
niedergelassene noch ermächtigte Fachärzte zur Verfügung stehen. Zu
diesem Zweck ist ein geregeltes Abstimmungsverfahren mit dem Ziel einer
Klärung der jeweiligen Versorgungssituation und Herstellung eines
Einvernehmens zwischen den Krankenhausplanungsbehörden und den Organen
der ärztlichen Selbstverwaltung gesetzlich zu verankern“, forderten die
Delegierten der 117. Hauptversammlung des MB in Dresden.
(10.05.10 - 46/10)
117.
Hauptversammlung
Eigenständige Tarifverträge
für alle angestellten Ärzte
Der
Marburger Bund hat auf der 117. Hauptversammlung in Dresden sein Ziel
bekräftigt, die Arbeitsbedingungen und Vergütung grundsätzlich aller
angestellten Ärztinnen und Ärzte in arztspezifischen Tarifverträgen zu
regeln. Der Verband vertrete auch die Interessen von angestellten
Ärztinnen und Ärzten in Medizinischen Versorgungszentren und Arztpraxen.
“Die vom Marburger Bund verhandelten Tarifverträge sind nicht nur
Grundlage für die Vergütung der Krankenhausärzte – sie sind auch der
Vergleichsmaßstab für die Kolleginnen und Kollegen in anderen
Versorgungsbereichen. Der Marburger Bund wird jedem Versuch, den
angestellten Ärztinnen und Ärzten ihr Recht auf eigenständige und von
anderen Gewerkschaften unabhängige gewerkschaftliche Vertretung zu
verwehren, entschieden entgegentreten“, heißt es in dem Beschluss der
Hauptversammlung.
(10.05.10 -
47/10)
117.
Hauptversammlung
Freie Wahl
des Ausbildungskrankenhauses im Praktischen Jahr
Der Marburger Bund fordert, dass die Ausbildung der
Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) liberalisiert wird und die
Studierenden größere Gestaltungsräume bei der Wahl des
Ausbildungskrankenhauses erhalten. Die Beschränkung auf wenige bestimmte
Lehrkrankenhäuser sollte aufgegeben werden. „Der Studierende sollte
frei wählen können, in welchem geeigneten Krankenhaus er das Praktische
Jahr absolviert“, forderten die Delegierten der 117. Hauptversammlung in
Dresden.
In einem weiteren Beschluss fordert der Marburger Bund
das Bundesministerium für Gesundheit auf, die Approbationsordnung
dahingehend zu ändern, dass der schriftliche Teil des zweiten Abschnitts
der ärztlichen Prüfung vor das Praktische Jahr verlagert wird.
(10.05.10 - 49/10)
117.
Hauptversammlung
MB für
verbesserte Evaluation der Weiterbildung zum Facharzt
Die
Ergebnisse des Projekts „Evaluation der Weiterbildung 2009“ der
Bundesärztekammer bestätigen trotz nur mäßiger Beteiligung der
Weiterzubildenden die Einschätzung des Marburger Bundes zur Realität der
ärztlichen Weiterbildung in Deutschland, heißt es in einem Beschluss
der 117. Hauptversammlung des MB in Dresden. Die insgesamt gute
Globalbewertung der Weiterbildung anhand der Durchschnittsnoten zeige
die bekannte gute Ergebnisqualität, die Durchschnittsnote ermögliche
aber nicht die Unterscheidung zwischen guten oder schlechten
Weiterbildungsstätten bzw. Weiterbildungsbefugten. Trotz „scheinbar“
guter Durchschnittswerte zeige die reale Betrachtung der Weiterbildung
vor Ort ein deutlich anderes Bild: Nur 50 Prozent der Weiterzubildenden
erhalten einen Weiterbildungsplan, nur 60 Prozent Weiterbildungsziele;
eine große Zahl der Weiterzubildenden verweigert die Aufnahme in den
Befugtenbericht. Der MB spricht sich daher dafür aus, dass bei weiteren
Veröffentlichungen keine Aus wertung über Mittelwerte, sondern
Häufigkeitsverteilungen mit Angabe der Beteiligungsquoten erfolgen.
(10.05.10)
mehr
117. Hauptversammlung
Marburger Bund warnt vor Rabattwettbewerb in der Krankenhausversorgung
Die Delegierten der 117. Hauptversammlung des Marburger Bundes haben Forderungen zur Einführung einzelvertraglicher Vertragsstrukturen in der Krankenhausversorgung eine klare Absage erteilt. „Selektive Verträge stellen kein geeignetes Instrument zur dauerhaften Sicherstellung einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen stationären Versorgung dar“, heißt es im Beschluss der Hauptversammlung. Die insbesondere von den Kassenverbänden propagierten Einzelverträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern würden die Krankenhausplanung aushöhlen, die Patientensouveränität einschränken und zu einem Rabattwettbewerb führen, der die Qualität der Versorgung verschlechtere.
In einem weiteren Beschluss fordert der Marburger Bund die Bundesregierung auf, sich den neuerlichen Versuchen zur Änderung der EU-Arbeitszeitrichtlinie zu widersetzen. „Die EU-Arbeitszeitrichtlinie bezweckt den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der zum wiederholten Male von der
EU-Kommission vorgetragene Änderungsbedarf, insbesondere die Aufteilung des Bereitschaftsdienstes in einen aktiven und einen inaktiven Teil, dient ausschließlich ökonomischen Interessen der Krankenhausarbeitgeber und widerspricht dem Zweck der Arbeitszeitrichtlinie. Im Interesse der Ärztinnen und Ärzte und der Patienten darf der Zweck der EU-Arbeitszeitrichtlinie nicht relativiert werden“, forderten die Delegierten der MB-Hauptversammlung in Dresden.
(09.05.10 - 45/10)
117. Hauptversammlung
MB: Erhöhung der Medizin-Studienplätze prüfen
„Qualität der Lehre deutlich verbessern“
Der Marburger Bund fordert die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, zu prüfen, ob auch durch eine Erhöhung der Studienplätze in der Medizin mittelfristig dem Nachwuchsmangel begegnet werden kann. Zugleich müssten dann aber auch die Kapazitäten in der klinischen Ausbildung, am Krankenbett des Patienten, erweitert werden. „Vorher und auch kontinuierlich muss die Qualität der Lehre deutlich verbessert und mehr Praxisbezug hergestellt werden. Außerdem müssen die Lehr- und Prüfungsinhalte überprüft und am Ausbildungsziel orientiert werden“, forderten die Delegierten der 117. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Dresden.
Bisher würden nur die Universitätskliniken die Ausbildung am Krankenbett des Patienten übernehmen. „Die Einbeziehung auch anderer Krankenhäuser in die klinische Ausbildung der Medizinstudenten – unter der Lehrverantwortung der Medizinischen Fakultäten – ist in die Überlegungen mit einzubeziehen“, heißt es in dem Beschluss der Hauptversammlung.
(09.05.10 - 44/10)
117. Hauptversammlung
Marburger Bund gegen Landarztquote bei Zulassung zum Medizinstudium
Der Marburger Bund lehnt eine über das Zulassungsverfahren der ZVS hinausgehende Quotierung der Studienplätze in der Humanmedizin kategorisch ab. „Eine Landarztquote darf bei der Zulassung zum Medizinstudium kein Auswahlkriterium werden. Die Zurückhaltung einer Anzahl von Studienplätzen für Abiturienten mit schlechterem Abiturschnitt oder Personen ohne Abitur, die sich nach Studium und der Weiterbildung auf dem Land niederlassen sollen, halten wir für ein ungeeignetes Kriterium in der Auswahl der Studienplatzbewerber“, heißt es in dem Beschluss der 117. Hauptversammlung in Dresden. Zur Begründung führten die Delegierten an, dass die Einführung einer Landarztquote die freie Berufswahl massiv einschränken würde. Die Vertreter der angestellten Ärzte sprachen sich darüber hinaus für die Abiturnote als ein Auswahlkriterium bei der Zulassung zum Medizinstudium aus.
(09.05.10 - 43/10)
Tarifkonflikt Ärzte/VKA
VKA betreibt Stimmungsmache gegen Ärzte
Unterbesetzte Stationen, überbordende Bürokratie und unterbezahlte Nachtdienste – die Arbeitsbedingungen der Ärzte an kommunalen Kliniken sind alles andere als attraktiv. Es läge an den kommunalen Kliniken diese Zustände zu beseitigen, um im Wettbewerb mit anderen Krankenhausträgern nicht vollends ins Hintertreffen zu gelangen. Stattdessen aber ergeht sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in wüster Polemik gegen die Ärzte. „Die Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern arbeiten am absoluten Limit und werden dafür auch noch von den Großmuftis der kommunalen Arbeitgeberverbände als privilegierteste Berufsgruppe verhöhnt. Die Behauptung der VKA, wir würden Gewerkschaftspolitik auf Kosten der Allgemeinheit betreiben, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Es sind doch die Arbeitgeber selbst, die durch ihre Untätigkeit und völlige Verkennung der Realität die Ärzte aus den kommunalen Häusern treiben und dadurch die stationäre Grundversorgung der Patienten in Gefahr bringen. Der VKA fehlen schlicht die Argumente. Deshalb versucht sie mit Sozialneid und Stimmungsmache in den Kliniken die moderaten Forderungen der Ärzte nach einer besseren Bezahlung ihrer Tages- und Nachtarbeit zu diskreditieren. Es wird beim Versuch bleiben“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, zum Auftakt der 117. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft in Dresden.
(08.05.10)
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Klares Votum für Ärztestreik an kommunalen Kliniken
Arbeitskampf beginnt am 17. Mai – Großkundgebung in München
Die Urabstimmung über einen Arbeitskampf der Marburger Bund-Mitglieder an den kommunalen Krankenhäusern im Tarifbereich VKA hat ein klares Votum erbracht: 93 Prozent der teilnehmenden Ärzte haben für und 7 Prozent gegen die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt. Das Bundesstreikkomitee der Ärztegewerkschaft hat daraufhin in Absprache mit den Landesstreikkomitees entschieden, in der Woche ab dem 17. Mai 2010 einen unbefristeten Vollstreik an den kommunalen Krankenhäusern im Tarifbereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) durchzuführen. Den Auftakt bildet eine zentrale Kundgebung und Demonstration am 17. Mai in München, zu der Krankenhausärzte aus allen Teilen Deutschlands erwartet werden.
(07.05.10)
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Durchbruch an der DRV-Tariffront
MB erzielt Einigung mit Knappschaft
In die seit Monaten andauernde Tarifauseinandersetzung mit den Arbeitgebern der Deutschen Rentenversicherung (DRV) kommt Bewegung: Der Marburger Bund vereinbarte nach vertraulich geführten Verhandlungen mit der DRV Knappschaft-Bahn-See (KBS) Eckpunkte eines Tarifvertrages für die Ärztinnen und Ärzte im Sozialmedizinischen Dienst der KBS. Das Tarifergebnis entspricht im Volumen den Tarifen an den Akutkliniken. Der Modellcharakter des ersten arztspezifischen Tarifvertrages für Ärzte im Bereich der Deutschen Rentenversicherung wird auch an der vereinbarten Laufzeit deutlich: Vertragsbeginn ist rückwirkend der 1. Januar 2010, Vertragsende bereits am 30. September 2010. Damit bleibt Zeit für Anpassungen an die Tarifentwicklung im weiteren Verlauf dieses Jahres. Die mit der KBS erzielte Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien. Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes wird am kommenden Samstag, 8. Mai, in Dresden über die Annahme des Verhandlungsergebnisses entscheiden.
(05.05.10)
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Klinikärzte arbeiten am Anschlag – mehr Last geht nicht!
Die Botschaft an die Arbeitgeber ist eindeutig und klar: Wir lassen uns nicht den Tarifabschluss für die kommunalen Amtsstuben und Rathäuser aufzwingen! Bei ihrer gestrigen Zusammenkunft mit der MB-Spitze ließen die Ärztesprecherinnen und Ärztesprecher aus den Krankenhäusern im Tarifbereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) keinen Zweifel an ihrer Streikbereitschaft aufkommen. „Die Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern arbeiten am Anschlag“, war der einhellige Tenor. Die dramatische Unterbesetzung auf den Stationen führt nicht nur zur Überlastung der vorhandenen Ärzte, sondern immer mehr auch zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Patientenversorgung. Der Anspruch auf eine bedarfsgerechte, zuwendungsorientierte Versorgung bleibt auf der Strecke, wenn sich die Arbeitsbedingungen nicht entscheidend ändern.
(30.04.10)
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Henke: Kommunale Arbeitgeber schaden ihren Kliniken
Urabstimmung der Krankenhausärzte beginnt
„Es ist ordentlich Druck im Kessel“, so beschreibt Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, die Stimmungslage der Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Kliniken. Von heute an bis zum 7. Mai, 8.00 Uhr, können die Mitglieder des Marburger Bundes darüber abstimmen, ob an den Krankenhäusern im Tarifbereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) Arbeitskampfmaßnahmen eingeleitet werden. „Die kommunalen Arbeitgeber haben diese Konfrontation heraufbeschworen. Wer nach drei Verhandlungsmonaten und fünf Verhandlungsrunden kein förmliches Angebot vorlegt, bleibt unverbindlich und lässt jeden Einigungswillen vermissen. Die starre Selbstbindung der Arbeitgeber an den Tarifabschluss für die kommunalen Amtsstuben und die mangelnde Bereitschaft, auf die spezifischen Belange der Ärzte einzugehen, hat am Ende all unsere Bemühungen um eine Verhandlungslösung zunichte gemacht. Deshalb müssen wir jetzt andere Wege beschreiten“, betont Henke.
(28.04.10)
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117. Hauptversammlung des Marburger Bundes tagt in Dresden
Es hat Tradition: Am Wochenende vor dem Deutschen Ärztetag kommt der Marburger Bund am gleichen Ort zu seiner Hauptversammlung zusammen. Die 117. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft am 8./9. Mai 2010 findet diesmal in sehr bewegten, stürmischen Zeiten statt. Die Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind an der mangelnden Kompromissbereitschaft und Vorfestlegungen der Arbeitgeber gescheitert. Die Urabstimmung über einen Streik der Klinikärzte wird nun eingeleitet. Auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes im Dresdener Art’otel wird der Tarifkonflikt mit den kommunalen Arbeitgebern entsprechend breiten Raum einnehmen. Die 205 Delegierten werden aber auch wichtige gesundheitspolitische Themen diskutieren, zu denen der Marburger Bund im Vorfeld des 113. Deutschen Ärztetages Stellung nehmen wird.
(23.04.10)
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Countdown zur Urabstimmung läuft
Marburger Bund widerlegt Behauptungen der kommunalen Arbeitgeber
Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben nun die Mitglieder des Marburger Bundes an den kommunalen Krankenhäusern das Wort. Die Ärztegewerkschaft wird in der Zeit vom 28. April bis 7. Mai, 8.00 Uhr, die Urabstimmung über einen Streik an den kommunalen Kliniken durchführen und nach der Auszählung des Mitgliedervotums am 7. Mai das Ergebnis bekannt geben. Erste Streiks könnten dann in der Woche ab dem 17. Mai beginnen. „Wir haben sehr viel Geduld mit den Arbeitgebern gehabt. Über fünf Verhandlungsrunden wurden Einigungsmöglichkeiten diskutiert, ohne dass die VKA bereit war, den entscheidenden Schritt auf uns zuzugehen. Deshalb bleibt uns jetzt gar keine andere Möglichkeit, als den Arbeitgebern unsere Entschlossenheit in der sichtbarsten Weise zu demonstrieren“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(19.04.10)
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DocSteps bietet umfassenden Einblick in die ärztliche Arbeitswelt
Karrieremesse des Marburger Bundes am 17./18. April im ICC Berlin
Am Wochenende findet in Berlin die derzeit größte Karrieremesse für Medizinstudenten und junge Ärzte statt. Bereits vor dem offiziellen Start zeichnet sich ab, dass auch die Neuauflage von DocSteps, der Medizinermesse des Marburger Bundes, ein voller Erfolg werden wird. Rund 1.400 Medizinstudenten und junge Ärzte haben sich angekündigt, über 60 Aussteller aus dem In- und Ausland werden im ICC Berlin über Karrierewege in der Medizin informieren. Seit Wochen sind die Teilnehmerplätze sowie die gesamte Ausstellungsfläche restlos ausgebucht.
(16.04.10)
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Tarifverhandlungen mit VKA gescheitert
Düsseldorf. Nach fast 48-stündigen Verhandlungen hat der Marburger Bund (MB) die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Kliniken abgebrochen. In der fünften Runde zeigte sich keine Möglichkeit eines Kompromisses. „Die Arbeitgeber haben den Ernst der Lage nicht erkannt. Wir haben alles in die Waagschale gelegt, um zu einer Einigung auf dem Verhandlungswege zu kommen. Am Ende hat die Unbeweglichkeit der Arbeitgeber zu der jetzigen Situation geführt. Die VKA hat den Arbeitskampf provoziert“, so Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.
(08.04.2010 - Nr. 34/10)
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Henke: Letzte Chance zur Einigung
„Verhandlungen stehen auf des Messers Schneide“
Die Tarifgremien des Marburger Bundes haben heute über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) beraten und über das weitere Vorgehen entschieden. Nach eingehender Analyse des Verhandlungsstandes beschloss die Große Tarifkommission des Marburger Bundes, die Tarifverhandlungen fortzusetzen. „Die Verhandlungen stehen auf Messers Schneide. Die bisherigen Positionen der Arbeitgeber wären geeignet, die Verhandlungen für gescheitert zu erklären. Gleichwohl zeigte sich in den letzten Gesprächen Bewegung in der Position der VKA, die geeignet erscheint, die bestehenden, zum Teil noch erheblichen Differenzen zu überbrücken. Die Große Tarifkommission vertagt daher ihre Entscheidung auf den 8. April 2010“, heißt es in dem Beschluss.
(27.03.10)
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VKA-Tarifverhandlungen unterbrochen, Fortsetzung am Freitag
Der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben ihre Tarifverhandlungen unterbrochen und vereinbart, die Gespräche am Freitag (26.03.2010) um 10 Uhr in Düsseldorf fortzusetzen. "Die Tarifverhandlungen sind in einer ausgesprochen schwierigen Phase. Wir haben in den vergangenen drei Tagen sehr viel Kraft und guten Willen investiert, um den Arbeitgebern Lösungswege aufzuzeigen. Trotzdem ist es nicht gelungen, den entscheidenden Schritt weiterzukommen. Das Zeitfenster für einen Kompromiss schließt sich nun aber langsam. Es gibt noch eine Chance für eine Einigung. Diese Chance sollten die Arbeitgeber nutzen", sagte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag, am Mittwochabend.
(25.03.2010 - Nr. 31/10)
Tarifbereich VKA - Tarifrunde 2010
Starkes Signal der Klinikärzte: Tausende im Warnstreik!
Mehrere Tausend Ärzte aus über 100 kommunalen Krankenhäusern sind heute dem Warnstreikaufruf des Marburger Bundes (MB) gefolgt. An der zentralen Kundgebung in Köln nahmen rund 1200 Ärzte aus ganz Deutschland teil. "Kommt endlich in Bewegung - das ist unsere Botschaft an die Arbeitgeber", sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, in Köln. Er warf der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vor, die Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund zu blockieren. "In den vorangegangenen drei Verhandlungsrunden haben die kommunalen Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, das den Besonderheiten des Ärztlichen Dienstes Rechnung trägt. 5000 Arztstellen sind in den Kliniken unbesetzt und die Arbeitgeber verharren in Untätigkeit. Mit dieser Blockadehaltung muss jetzt Schluss sein", forderte Henke vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde mit der VKA heute Abend in Köln.
(22.03.10)
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Warnstreik der Klinikärzte am Montag!
Zentralkundgebung in Köln, Roncalliplatz
Die Vorbereitungen für den eintägigen Warnstreik der Klinikärzte am 22. März laufen auf Hochtouren. Bei einem Treffen der Ärztesprecher aus dem Tarifbereich VKA wurde deutlich, dass die Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern massiv über die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber verärgert sind. „Jetzt machen wir den Arbeitgebern Beine“, war die einhellige Botschaft des Treffens. Der eintägige Warnstreik am Montag sei als Warnung an die Adresse der VKA zu verstehen: „Wenn die Provokationen der Arbeitgeber andauern, werden andere Saiten aufgezogen. Unsere Geduld geht zu Ende!“
(19.03.10)
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Fakten statt Märchen
Marburger Bund widerlegt Behauptungen der VKA
In der Tarifrunde 2010 für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern operiert die Arbeitgeberseite mit falschen Behauptungen. Der Marburger Bund räumt mit den Zahlenspielereien und irreführenden Darstellungen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf. In einem Argumentepapier („Fakten statt Märchen“) werden die VKA-Behauptungen Punkt für Punkt widerlegt.
Besonders großen Unmut unter den Ärzten ruft die Behauptung der Arbeitgeber hervor, in den nächtlichen Bereitschaftsdiensten werde mehr geschlafen als gearbeitet. Mit solchen Parolen treibt man die Ärzte auf die Straße. Denn Fakt ist: Die Bereitschaftsdienste werden von den Kliniken zunehmend als Ersatz für Vollarbeit missbraucht. Immer häufiger werden Routinetätigkeiten und auch Operationen in die Zeit des Bereitschaftsdienstes geschoben, um Kosten zu sparen. Leidtragende sind die Ärzte, die auf unterbesetzten Stationen arbeiten und häufig mehr Bereitschaftsdienste leisten, als das Arbeitszeitgesetz erlaubt. Eine repräsentative Umfrage des Marburger Bundes ergab im Jahre 2007, dass 44 Prozent der befragten Ärzte an kommunalen Krankenhäusern monatlich fünf bis neun solcher Dienste leisten.
(18.03.2010 - Nr. 28/10)
MB Argumente "Fakten statt Märchen" ![]()
Tarifbereich VKA - Tarifrunde 2010
Henke: Reform darf die Menschen nicht überfordern
„Nicht jede neue Medizin-Mode bezahlen“
Für eine behutsame Weiterentwicklung des solidarischen Krankenversicherungssystems hat sich der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, ausgesprochen. „Eine nachhaltige und sozial ausgewogene Finanzierungsreform kann nur gelingen, wenn die Menschen nicht überfordert werden. Es muss auch bei einer Ergänzung des bestehenden Systems weiterhin gerecht zugehen: Der Starke tritt für den Schwachen ein, das heißt, die Höhe der Belastung durch Beiträge und Steuern bemisst sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit des Versicherten“, sagte Henke vor Beginn der ersten Sitzung der Regierungskommission zur zukünftigen Finanzierung des Gesundheitswesens am morgigen Mittwoch (17.03.2010).
(16.03.10)
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Klare Ansage an die kommunalen Arbeitgeber: MB ruft zum Warnstreik auf!
Die Tarifverhandlungen für die Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern drehen sich im Kreis. Seit der ersten Verhandlungsrunde am 18. Januar hat sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) keinen Schritt auf den Marburger Bund (MB) zubewegt. Deshalb hat die Große Tarifkommission des Marburger Bundes heute entschieden, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Der Marburger Bund ruft die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern dazu auf, sich am 22. März um 13 Uhr in Köln im Rahmen eines eintägigen Warnstreiks an einer Zentralkundgebung vor dem Ort der nächsten Verhandlungsrunde zu versammeln.
(12.03.10)
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Arbeitgeber ohne Konzept – Tarifverhandlungen für Ärzte erneut vertagt
Hammerschlag: „Spiel mit dem Feuer“
Unbeweglich und konzeptionslos – so präsentierte sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. Trotz intensiver Beratungen gelang es nicht, die Arbeitgeber von der Notwendigkeit substanzieller Verbesserungen der Einkommens- und Arbeitssituation der Krankenhausärzte zu überzeugen. Die Verhandlungen zwischen VKA und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund wurden auf den 22. März in Düsseldorf vertagt.
(09.03.10)
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Botzlar: „Jeder Streiktag ist ein Beleg für das Versagen der DRV-Spitze“
Seit 8. Dezember 2009 kämpfen die Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) für einen arztspezifischen Tarifvertrag. Sie wollen nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse behandelt werden und fordern eine Gleichstellung mit ihren Kollegen an den Akutkliniken. Über Wochen haben die Ärzte an mehreren Tagen hintereinander gestreikt und damit die Arbeitgeber massiv unter Druck gesetzt. Die Belegungszahlen in den Reha-Kliniken wurden drastisch reduziert und Patienten ausbestellt.
(08.03.10)
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Krankenhäuser müssen für Ärztinnen attraktiver werden
Frauen sind in der Medizin auf dem Vormarsch. Der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der Ärzte steigt kontinuierlich und liegt derzeit bei 42 Prozent. In wenigen Jahren wird die Hälfte der Ärzteschaft weiblich sein. Schon jetzt sind 60 Prozent der Studienanfänger im Fach Medizin Frauen. Auf diese Entwicklung haben die Krankenhäuser noch keine adäquate Antwort gefunden: „In Zeiten des Ärztemangels kann es sich kein Krankenhaus leisten, auf die vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten qualifizierter Ärztinnen zu verzichten. Deshalb müssen die Krankenhäuser endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und Arbeitsplätze für Frauen attraktiver gestalten“, forderte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, anläßlich des Internationalen Frauentages.
(07.03.10)
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Gemeinsam mehr bewegen – MB ruft zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf
Der Marburger Bund hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich an den derzeit stattfindenden Betriebsratswahlen zu beteiligen. „Die Betriebsratswahlen sind eine Chance auf mehr Mitsprache in den Krankenhäusern, die wir unbedingt nutzen sollten. Wir wollen gemeinsam mehr bewegen. Deshalb appelliere ich an die Kolleginnen und Kollegen: Unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten des Marburger Bundes und gehen Sie zur Wahl“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes. Die Umsetzung von Tarifverträgen, die Festsetzung von Arbeitszeiten oder die Formulierung von Betriebsvereinbarungen – all das geschehe in den Krankenhäusern nach den Regeln der betrieblichen Mitbestimmung.
(05.03.10)
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„Großer Erfolg für Datensorgfalt“ - MB begrüßt Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
„Heute hat die Datensorgfalt gewonnen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts stärkt die Grundrechte der Bürger und setzt staatlichen Überwachungsmaßnahmen klare Grenzen“, kommentiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung. Der Marburger Bund habe schon früh in der Debatte um das Telekommunikationsüberwachungsgesetz vor einer willkürlichen Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten gewarnt. „Staatliche Überwachung hat dort ihre Grenzen, wo Bürger- und Patientenrechte unter die Räder kommen. Patienten müssen die Gewissheit haben, dass die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, auf welchem Weg Patienten und Ärzte miteinander kommunizieren“, sagte Henke. „Es geht uns nicht um den Schutz der Ärzte, sondern um den Schutz des Vertrauens in der Beziehung von Patienten und Ärzten.“
(02.03.10)
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Schlichterspruch im Öffentlichen Dienst keine Vorgabe für Ärzte
Für die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ist der Schlichterspruch im Öffentlichen Dienst ohne Wirkung und ohne Bindung. „Wir verhandeln separat und eigenständig mit den Arbeitgebern über bessere Einkommens- und Arbeitsbedingungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. Unsere Forderungen liegen seit zwei Monaten auf dem Tisch der Arbeitgeber. Zum nächsten Verhandlungstermin am 8. und 9. März erwarten wir ein Angebot, das den spezifischen Bedürfnissen der Ärzte entspricht. Der Schlichterspruch im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes ist dafür keine Vorgabe. Auf einen solchen Gedanken sollten die Arbeitgeber gar nicht erst kommen“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(25.02.10)
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DocSteps 2010: schon über 1.000 Anmeldungen – mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert
Die Neuauflage der MB-Karrieremesse DocSteps hat bei Medizinern und Ausstellern eine enorme Nachfrage hervorgerufen. Der Marburger Bund erlebt einen regelrechten Run auf die begehrten Teilnahmeplätze. Seit Freischaltung der Anmeldefunktion auf der Internetseite www.docsteps.de haben schon über 1.000 Medizinstudierende und junge Ärzte ihre Teilnahme gesichert und sich für die zahlreichen Vorträge angemeldet. Für Ärzte lohnt sich die Teilnahme gleich doppelt, denn die DocSteps wurde von der Ärztekammer Berlin mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Medizinermesse des Marburger Bundes wird am 17. und 18. April 2010 im ICC Berlin stattfinden.
(19.02.10)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken werden im März fortgesetzt
Die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wird am 8. und 9. März 2010 stattfinden. Der Beginn der Tarifverhandlungen ist für 12 Uhr vorgesehen. Der ursprünglich geplante Termin am 24./25. Februar entfällt auf Wunsch der Arbeitgeber. Der Verhandlungsort ist nach wie vor das Le Meridién Hotel in Frankfurt am Main.
(18.02.10)
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DRV Bund verschweigt ihren Billigtarif
Stellenanzeigen offenbaren massive Besetzungsprobleme
In großformatigen Anzeigen geht die Deutsche Rentenversicherung (DRV) inzwischen auf die Suche nach Ärztinnen und Ärzten für ihre Rehabilitationskliniken und Sozialmedizinischen Dienste. Damit straft sie ihre eigenen Worte Lügen, nach denen es in den DRV-Einrichtungen keine nennenswerten Stellenbesetzungsprobleme gebe. Bemerkenswert ist aber nicht allein der Umfang und die Anzahl der Stellenanzeigen, die in den vergangenen Wochen geschaltet wurden, sondern auch die Tatsache, dass die DRV Bund offen lässt, nach welchem Tarif die DRV-Ärzte bezahlt werden sollen. In einer großen Sammelanzeige der DRV Bund, die am 12. Februar im „Deutschen Ärzteblatt“ erschien, heißt es lediglich: „Wir bieten eine leistungsgerechte Bezahlung“. Davon ist die DRV Bund allerdings meilenweit entfernt.
(16.02.10)
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Spaltungsversuche und Verbalattacken: DRV-Spitze gefährdet den Betriebsfrieden
MB-Streik erfasst mehr als 30 DRV-Einrichtungen
„So viel Doppelbödigkeit gab es selten: Wenn wir Ärzte für bessere Arbeitsbedingungen streiken, wird der Untergang der DRV-Kliniken heraufbeschworen. Ruft aber Verdi zum Warnstreik bei der Deutschen Rentenversicherung auf, steht der Arbeitgeber mit Rat und Tat zur Seite. Die Spaltungsversuche der DRV-Arbeitgeber sind unerträglich. Alle Beschäftigten haben das Recht, ihre Forderungen notfalls auch mit Arbeitskampfmaßnahmen durchzusetzen. Wir messen nicht mit zweierlei Maß, die Arbeitgeber offenkundig schon“, kommentierte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, den jüngsten Verdi-Warnstreik bei der Deutschen Rentenversicherung in Berlin.
(11.02.10)
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„Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“
„Die Arbeitgeber sind unbeweglich bis zur Eisstarre“. Mit diesen Worten kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Ausgang der zweiten Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern. Auch bei dem heutigen Zusammentreffen in Düsseldorf legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Die Tarifvertragsparteien gingen ohne greifbares Ergebnis auseinander und wollen sich am 24. und 25. Februar zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main treffen. „Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern seit sechs Wochen auf dem Tisch. Wir wollen den Arbeitsplatz kommunales Krankenhaus wieder attraktiv machen, um der Unterbesetzung entgegen zu wirken und die Patientenversorgung dauerhaft zu sichern. Die VKA hatte genug Zeit, sich dazu konstruktiv Gedanken zu machen. Wir erwarten zur nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Die Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“, sagte Hammerschlag.
(03.02.10 - Nr. 15/10)
VKA ist am Zug: Arbeitgeber müssen sich der Realität stellen
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) werden heute in Düsseldorf fortgesetzt. Der Marburger Bund fordert für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutlich bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten, insbesondere in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. Bisher hat die VKA kein Angebot vorgelegt.
(03.02.10)
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DRV-Arbeitgeber gefährden Patientenversorgung
„Die Arbeitgeber schaden ihren Versicherten und den auf eine Rehabilitation angewiesenen Patienten, weil sie tatenlos zusehen, wie sich die Arbeitsbedingungen in den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung immer weiter verschlechtern“, erklärte heute Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, zu jüngsten Behauptungen der DRV Bund, die streikenden Ärzte würden den Patienten schaden. „Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRV-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen. Die ärztliche Notbesetzung bleibt während des Streiks selbstverständlich sichergestellt“, betonte Ehl. Seit Jahren werde den DRV-Ärzten ihre Arbeit immer schwerer gemacht. „Die DRV-Ärzte arbeiten unter veralteten Tarifverträgen, erhalten im Durchschnitt etwa ein Drittel weniger Gehalt als Ärzte an Akutkliniken und müssen aufgrund des Personalmangels eine stetig wachsende Arbeitsbelastung bewältigen. Das alles wirkt sich negativ auf die Betreuung und Versorgung der Patienten und Versicherten aus“, so Ehl.
(29.01.10)
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MB begrüßt die angekündigte Klärung der Rechtsprechung zum Tarifvertragsrecht
Zur Entscheidung des Vierten Senats des Bundesarbeitsgerichts, eine Klarstellung der Rechtsprechung im Tarifvertragsrecht herbeiführen zu wollen, erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Der Marburger Bund hat dafür gekämpft, dass Ärzte eigenständige, arztspezifische Tarifverträge bekommen, die der Realität in den Kliniken entsprechen. Seit 2006 hat der MB als Tarifvertragspartei eine Vielzahl solcher Verträge mit unterschiedlichen Klinikarbeitgebern abgeschlossen. Wenn nun der Vierte Senat des Bundesarbeitsgerichts beabsichtigt, die bisherige Rechtsprechung zur sogenannten Tarifeinheit der Rechtswirklichkeit anzupassen, können wir das nur begrüßen. Es entspricht der von uns vertretenden Rechtsauffassung, dass der Abschluss von arztspezifischen Tarifverträgen nicht nur die Wirklichkeit besser abbildet, sondern auch durch das Grundrecht der Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz gedeckt ist. Wir erwarten mit Spannung die ausführliche Begründung der vom Vierten Senat beschlossenen Divergenzanfrage an den Zehnten Senat des Bundesarbeitsgerichts. Der bisher bekannt gewordene Inhalt des Beschlusses stimmt uns zuversichtlich.“
(28.01.2010 - Nr. 12/10)
Ärztestreik wird drastisch verschärft
Krisenstimmung bei der Deutschen Rentenversicherung
Solidarität macht stark – diese Einsicht vermittelten gestern die Sprecherinnen und Sprecher der streikenden Ärzte an den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bei einem Treffen mit der Spitze des Marburger Bundes in Frankfurt am Main. Der Streik soll weiter forciert werden, um die Arbeitgeber zur Vernunft zu bringen, so der gemeinsame Beschluss nach zweistündiger Diskussion. In den vergangenen zwei Wochen hatten die Ärzte ihren am 8. Dezember begonnenen Streik bereits intensiviert, sodass in einer Vielzahl von Kliniken Patienten ausbestellt werden mussten.
(27.01.10)
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Henke: Einsatz von Arzneimitteln weiterhin unabhängig und kritisch bewerten
Zur heutigen Entscheidung des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke: „Es ist zu begrüßen, dass die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen anlässlich ihrer Entscheidung zur künftigen Führung des IQWiG die bisherige Ausrichtung des Instituts positiv bewertet haben und die konsequente Fortsetzung dieser inhaltlichen Ausrichtung - unabhängig und kritisch - auch in Zukunft für eine unverzichtbare Notwendigkeit halten. Wir sehen darin eine konstruktive Festlegung des Bundesministeriums für Gesundheit."
(23.01.10)
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DRV gefährdet Arbeitsplätze an ihren Standorten
Ungleichbehandlung führt zu Demotivation und Ärzteflucht
Den Ärzten an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist es in dieser Woche erneut gelungen, ihren Streik auszuweiten – trotz aller Drohgebärden und Störversuche der Arbeitgeber. Deutlich mehr als 600 DRV-Ärzte beteiligten sich an dem Ausstand, ergaben Rückmeldungen aus den Reha-Einrichtungen und Sozialmedizinischen Diensten der Rentenversicherung. Anfang nächster Woche wollen Vertreter der DRV-Ärzte gemeinsam mit der Spitze des Marburger Bundes über eine weitere Eskalation der Arbeitskampfmaßnahmen beraten. Die Ärzte befinden sich seit 8. Dezember 2009 im Vollstreik. Bei ihrem letzten Treffen mit der MB-Führung am 5. Januar beschlossen die DRV-Ärzte, an zwei Wochen hintereinander jeweils von Dienstag bis Donnerstag zu streiken.
(22.01.10)
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Deutsche Rentenversicherung ignoriert Expertenrat
Gutachten rät zu marktkonformen Ärztegehältern
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weiß es seit Jahren: Ohne eine Anpassung der Gehälter ihrer Ärzte an den Marktstandard wird die Ärzteflucht zunehmen. Die Einrichtungen der DRV drohen auszubluten, wenn nicht zügig gehandelt wird, sagt die Beratungsgesellschaft GEBERA. Das Gutachten der Experten zur Situation der Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland dürfte der DRV bekannt sein – Auftraggeber sind die in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation zusammengeschlossenen Spitzenverbände der Leistungserbringer in der medizinischen Rehabilitation.
(20.01.10)
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DRV-Ärztestreik wird weiter forciert
Nach dem erfolgreichen Vollstreik mit rund 600 Teilnehmern in der vergangenen Woche werden die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch in dieser Woche von Dienstag bis Donnerstag in den Ausstand treten.
(19.01.10)
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Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt
Nach knapp zweistündigen Gesprächen sind die Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ergebnislos vertagt worden. „Wir stehen am Anfang einer außerordentlich schwierigen Tarifrunde. Die Arbeitgeberseite hat den Ernst der Lage nicht erkannt und verweigert sich einer realitätsbezogenen Analyse des zunehmenden Ärztemangels in den Kliniken“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern.
(18.01.10)
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Ärztemangel erfordert attraktivere Arbeitsplätze
MB geht selbstbewusst in die Tarifverhandlungen mit der VKA
„Bei 5000 unbesetzten Arztstellen müssen auch die kommunalen Arbeitgeber begreifen, dass die Zeit der Zumutungen vorbei ist. Dies gilt insbesondere für den völlig unterbezahlten Bereitschaftsdienst in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken.
(17.01.10)
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Streik trifft DRV in voller Breite – nervöse Reaktionen der Arbeitgeber
Eine „Intensivierung“ der Ärztestreiks beklagt die Deutsche Rentenversicherung Bund – die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung sprechen zu Recht von Eskalation. Rund 600 Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen der Deutschen Rentenversicherung Bund, der DRV Knappschaft Bahn See und der Tarifgemeinschaft Deutsche Rentenversicherung (TgDRV) sind in dieser Woche dem Streikaufruf des Marburger Bundes gefolgt. Das ergaben Rückmeldungen aus Einrichtungen aller drei Rentenversicherungsträger.
(14.01.10)
mehr
Dreitägiger Vollstreik an Reha-Kliniken und Verwaltung der DRV
Streikfront reicht von Borkum bis ins Glottertal
Den Ärzten der Deutschen Rentenversicherung bleibt keine andere Wahl: Die Sturheit und Ignoranz der Arbeitgeberseite zwingt sie den Vollstreik auszuweiten. Von Dienstag (12. Januar) bis einschließlich Donnerstag (14. Januar) werden die Rehabilitationseinrichtungen und der Sozialmedizinische Dienst der Deutschen Rentenversicherung auf eine Notbesetzung heruntergefahren. Patientenaufnahmen finden nicht mehr statt, die Belegung der Kliniken reduziert sich dadurch merklich.
(11.01.10)
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DRV-Ärzte beschließen Ausweitung des Streiks
„Bisher haben wir nur Nadelstiche gesetzt, jetzt kommen schärfere Instrumente zum Einsatz.“ Mit diesen Worten kündigte heute Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), eine Ausweitung des Ärztestreiks an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) an. Bei ihrem jüngsten Treffen im Anschluss an die zentrale Streikkundgebung in Bochum beschlossen die Ärztesprecher aus den DRV-Kliniken und dem Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung, die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber mit einer Intensivierung der Streikmaßnahmen zu beantworten.
(07.01.10)
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DRV-Ärzte erneut im Streik: Demo in Bochum
Der Ärztestreik an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) geht zu Beginn 2010 in eine weitere Runde: Auftakt ist eine zentrale Kundgebung der streikenden Ärzte am Dienstagmittag (12 Uhr) vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft Bahn See in Bochum.
(05.01.10)
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Henke: Bürokratieabbau darf nicht zu Lasten des Datenschutzes gehen
„Arbeitnehmer geben ihre Rechte im Datenschutz nicht am Werkstor oder an der Krankenhauspforte ab. Das wäre aber der Fall, wenn sie die Weitergabe jeder Information aus dem Arbeitsverhältnis dulden müssten. Da kann der Arbeitgeber nicht einfach freie Hand bekommen“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die Datensammlung und Datenweitergabe im Zuge des Elektronischen Entgeltausweises (ELENA).
(04.01.10)
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Fünf Prozent plus: Neue Leitwährung gilt auch für Ärzte der Rentenversicherung
Die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wollen nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse behandelt werden. Seit dem 8. Dezember 2009 streiken sie, um die tarifliche Gleichstellung mit ihren Kollegen in anderen Krankenhäusern zu erzwingen. Das heißt konkret: Orientierungsmarke für die Bezahlung der Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der DRV ist die Gehaltstabelle der Ärzte an kommunalen Kliniken (TV Ärzte/VKA).
(25.12.09)
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Tarifrunde 2010: MB fordert fünf Prozent plus und deutlich mehr für Nachtdienste
Forderungspaket des Marburger Bundes mit vier Elementen
Mit einer ebenso maßvollen wie selbstbewussten Forderung geht der Marburger Bund (MB) in die Tarifrunde 2010. Für die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern fordert die Ärztegewerkschaft eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutliche Erhöhung der Stundenentgelte für Bereitschaftsdienste. Die Forderungen wurden der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) übermittelt und mit tarifpolitischen Zielsetzungen untermauert, die auf eine adäquate finanzielle Entschädigung der Ärzte für die besonderen Erschwernisse der Arbeit in der Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen ausgerichtet sind. Die Tarifverhandlungen zwischen MB und VKA beginnen am 18. Januar 2010 in Frankfurt am Main.
(21.12.09)
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Tarifwirrwarr bei der Deutschen Rentenversicherung
Etwa jeder vierte von rund 2000 Reha-Ärzten und ärztlichen Gutachtern im Sozialmedizinischen Dienst beteiligte sich gestern (15.12.2009) am zentralen Streiktag der DRV-Ärzte. Auch die Ärzte an der Paul-Ehrlich-Klinik in Bad Homburg ließen die Arbeit ruhen, wie die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Auszug: „Die Bad Homburger Ärzte folgten damit einem deutschlandweiten Streikaufruf des Marburger Bundes. Hintergrund ist der Wirrwarr bei der Entlohnung der Ärzte, die in Reha-Kliniken der Rentenversicherung beschäftigt sind. Sie werden momentan nach drei unterschiedlichen Tarifen bezahlt. Darüber hinaus gibt es nach Auskunft Betroffener auch Einzelvereinbarungen mit unterschiedlichen Zulagen. Ihr Einkommen bemesse sich danach, wie geschickt die Ärzte verhandelten“, schreibt die „FR“.
(16.12.09)
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„Wegen Streik nicht bearbeitet“ – Gutachter und Reha-Ärzte erneut im Ausstand
Bereits eine Woche nach Beginn des Arbeitskampfs sind die Ärztinnen und Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung erneut bundesweit in den Ausstand getreten. Etwa jeder vierte von rund 2000 Reha-Ärzten und ärztlichen Gutachtern im Sozialmedizinischen Dienst beteiligte sich an der Aktion.
(15.12.09)
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Zentraler Streiktag setzt DRV weiter unter Druck
Die Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung machen weiter Druck: Nach dem erfolgreichen Auftakt vor einer Woche werden am Dienstag, 15. Dezember, erneut die Einrichtungen im Bereich der Deutschen Rentenversicherung bundesweit bestreikt. Die nächste Zentralkundgebung findet am Dienstag, 5. Januar 2010, in Bochum vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft-Bahn-See statt. Bis dahin wird der Arbeitskampf dezentral fortgesetzt. Die DRV-Ärzte werden ihren Streik solange fortsetzen, bis die Arbeitgeber ein akzeptables Angebot vorlegen.
(14.12.09)
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Gastärzte und schlechte Arbeitsbedingungen – das ist die Realität an den DRV-Kliniken!
Die „Borkumer Zeitung“ über den Streik der DRV-Ärzte (Auszug): „Die DRV pflegt wie auf einem arabischen Basar ein Wirrwar an unterschiedlichen Tarif-Systemen für den ärztlichen Dienst. Vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, dem Bundesangestelltentarifvertrag (ohne Gehaltsanpassung seit 2005) bis zum Knappschafts-Angestellten-Tarifvertrag, kann man hier alles finden. Durch das niedrige Einkommen arbeiten weniger Ärzte, die Arbeit wird verteilt und somit werden die Arbeitsbedingungen zusehends schlechter. ...
(14.12.09)
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Millionen verschwenden, aber kein Geld für Ärzte – DRV Bund
Der Bundesrechnungshof hat es zu Tage gefördert: Die Deutsche Rentenversicherung Bund macht Millionenverluste, weil das Management in bürokratischer Untätigkeit verharrt oder schlicht mit den Aufgaben einer modernen Verwaltung überfordert ist. Seit Beginn des Streiks der Ärztinnen und Ärzte im Tarifbereich der Deutschen Rentenversicherung (DRV) tritt noch ein weiteres Defizit der Direktoren offen zu Tage: Realitätsverlust.
(11.12.09)
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Deutsche Rentenversicherung: mehr als 800 Ärzte im Ausstand
Dem Streikaufruf des Marburger Bundes sind heute bundesweit mehr als 800 der insgesamt rund 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung gefolgt. An der zentralen Kundgebung der Ärztegewerkschaft in Berlin nahmen 200 Ärzte aus den Rehakliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung teil.
(08.12.09)
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Auftakt in Berlin: DRV-Ärzte streiken
Die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung versammeln sich heute (08.12.2009), zur zentralen Demonstration vor der DRV-Hauptverwaltung in Berlin auf dem Fehrbelliner Platz ab 11.30 Uhr. Der Demonstrationszug startet um 5 vor 12 Uhr. Anschließend gibt es auf dem Platz eine Kundgebung.
(08.12.09)
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Botzlar: DRV darf sich auf harte Auseinandersetzung gefasst machen
Die Vorbereitungen für die Fortsetzung des unbefristeten Ärztestreiks im Bereich der Deutschen Rentenversicherung laufen auf Hochtouren. Ab 8. Dezember wird der im Frühjahr zu Verhandlungsbeginn ausgesetzte Streik der Ärzte an den Rehakliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung fortgesetzt.
(03.12.09)
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Krankenhäuser im Würgegriff der Bürokratie
Krankenhausärzte werden mit Vorschriften und Kontrollen überzogen, so dass die ärztliche Arbeitskraft immer stärker durch Bürokratie in Anspruch genommen wird. „Die Ärzte selbst erleben, dass sie nicht nur dem Patienten zur Verfügung stehen sollen, sondern auch dem Kostenträger zur Rechtfertigung gegenüber dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen“, so Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, im Interview mit dem Sender „MDR Info“ (01.12.2009). Oft nehme das Dokumentieren der durchgeführten Maßnahmen genauso viel Zeit ein wie die Zuwendung zum Patienten. Henke plädierte dafür, die eigentliche ärztliche Tätigkeit in den Vordergrund der Arbeit zu stellen. „Denn vom Ausfüllen von Formularen ist noch kein Patient gesund geworden“, so der MB-Vorsitzende.
(02.12.09)
Zum vollständigen Interview auf www.mdr.de (Audio-Datei)
Welt-Aids-Tag: Aufklärung, Schutz und Solidarität
Für mehr Anstrengungen weltweit gegen die Ausbreitung von HIV/AIDS plädiert der Marburger Bund. Zugleich warnt der Ärzteverband davor, die Gefahr der Immunschwäche-Krankheit in Deutschland zu unterschätzen.
(27.11.09)
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Hessische Ärzte einhellig gegen Streikbrecher
Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich am 28. November 2009 für eine gegenseitige Unterstützung von niedergelassenen Ärzten und Klinikärzten bei Streiks oder streikähnlichen Maßnahmen zur Verbesserung ärztlicher Arbeitsbedingungen ausgesprochen.
(01.12.09)
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Dumping-Angebot der Rentenversicherung provoziert erneut Vollstreik
Die Tarifverhandlungen des Marburger Bundes mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind gescheitert. Schuld daran ist die Arbeitgeberseite, die mit einem völlig inakzeptablen Angebot die Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung auf die Barrikaden treibt.
(27.11.09)
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DocSteps reloaded – Neuauflage der Karrieremesse für junge Ärzte
Junge Mediziner benötigen praxisnahe Informationen und Orientierungshilfen, um ihren weiteren Karriereweg zu planen. Einen „Einstieg zum Aufstieg“ für Medizinstudenten und junge Ärzte bietet DocSteps 2010 – die Karrieremesse des Marburger Bundes. Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr organisiert der Marburger Bund am 17. und 18. April 2010 in Berlin eine Neuauflage von DocSteps.
(23.11.09)
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MB erzielt Tarifeinigung mit Berufsgenossenschaftlichen Kliniken
„Es war die letzte Chance auf eine Einigung am Verhandlungstisch und die Arbeitgeber haben sie genutzt. Damit wurde in buchstäblich letzter Minute ein Arbeitskampf abgewendet“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, die Tarifeinigung mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK). „Das jetzt vorliegende Ergebnis ist ein erträglicher Kompromiss, der nach langen und schwierigen Verhandlungen zustande gekommen ist“, sagte Hammerschlag. Der Tarifeinigung hat gestern auch die Kleine Tarifkommission der Ärztegewerkschaft zugestimmt.
(17.11.2009)
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Weltdiabetestag: Henke warnt vor Missbrauch von Rabattverträgen
Vor einer Ausweitung von Rabattverträgen zu Lasten von Diabetes-Patienten hat der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, gewarnt. „So verständlich der Wunsch ist, Kosten durch Arzneimittel-Rabatte zu senken, so gefährlich ist auch der Missbrauch dieses Instruments. Wenn die Kassen nur noch die Rabatte im Blick haben, verlieren sie leicht die im Einzelfall notwendige Therapie aus den Augen. Bei Diabetes-Patienten aber kommt es besonders auf die individuelle Diagnostik und Therapie an. Nur ein gut eingestellter Patient kann Folgeerkrankungen vorbeugen“, sagte Henke anlässlich des morgigen Weltdiabetestages.
(13.11.2009)
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Ärzte fordern ordnungsgemäße Vergütung von Bereitschaftsdiensten
Bereitschaftsdienste von Ärzten müssen endlich gerecht und angemessen vergütet werden, forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf ihrer 116. Hauptversammlung am Wochenende. Durch den zunehmend spürbaren Ärztemangel würden immer mehr Bereitschaftsdienste angeordnet, ohne dass dafür ein adäquater finanzieller Ausgleich stattfinde.
(09.11.2009)
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MB: Durch sektorenüberschreitende Zusammenarbeit der Ärzte Patientenversorgung verbessern
Die 116. Hauptversammung des Marburger Bundes begrüßt, dass die Vorschriften des Sozialgesetzbuches V, die eine sektorenüberschreitende Patientenversorgung mit Öffnung der Kliniken zur ambulaten Versorgung ermöglichen, weiter präzisiert und kritisch überprüft werden sollen.
(07.11.2009)
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Ärzte fordern absoluten Schutz vor staatlicher Überwachung
Das Zwei-Klassen-System beim Schutz von Berufsgeheimnisträgern vor staatlicher Überwachung muss abgeschafft werden, fordert die 116. Hauptversammlung des Marburger Bundes. Auch für Ärzte müsse ein absolutes Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbot gelten.
(07.11.2009)
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Patienten dürfen nicht unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden
Der Marburger Bund fordert die Bundesregierung auf, eine ausreichende Finanzierung des Gesundheitswesens auch für den Fall sicherzustellen, dass die Wirtschaftskrise andauert und die Zahl der Arbeitslosen steigt. Die Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft begrüßte ausdrücklich die Absicht der neuen Koalition, krisenbedingte Einnahmeausfälle in der gesetzlichen Krankenversicherung durch gesamtstaatliche flankierende Maßnahmen auszugleichen.
(07.11.2009)
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Marburger Bund: Schutz von Fehlermeldern gesetzlich festschreiben
Die Hauptversammlung des Marburger Bundes fordert den Deutschen Bundestag auf, für mehr Informationsfreiheit einzutreten, damit endlich der Schutz von Fehlermeldern (Whistleblowers) für das Gesundheitswesen gesetzlich festgeschrieben wird.
(07.11.2009)
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MB warnt vor Aufweichung von Sicherheitsstandards aus ökonomischen Gründen
Strategien zur Fehlervermeidung und einen offeneren Umgang mit Mängeln und Fehlern ohne Schuldzuweisung hat der Marburger Bund gefordert. „Die Anwendung systematischer Strategien des Risikomanagements trägt maßgeblich zu einer Erhöhung der Patientensicherheit bei“, heißt es in einem Beschluss der 116. Hauptversammlung des Ärzteverbandes
(07.11.2009)
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Henke plädiert für neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen
Für eine neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen hat sich der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, ausgesprochen. „Wir müssen alles daran setzen, Strategien zur Fehlervermeidung zu entwickeln, die in eine neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen münden. Das reicht von der Hände-Desinfektion bis hin zur Einstellung von mehr Personal, um Arbeitsüberlastung der Ärzte und Pfleger zu vermeiden“, sagte Henke vor der heute beginnenden 116. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft.
(06.11.2009)
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Gesundheitspolitik und Patientensicherheit zentrale Themen der MB-Hauptversammlung
Die 116. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund am 6./7. November 2009 in Berlin ist das erste gesundheitspolitische Großereignis nach Bildung der neuen Bundesregierung. Entsprechend breiten Raum wird die Diskussion der Koalitionsvereinbarung zur Gesundheitspolitik einnehmen. Auf der Tagesordnung der Herbst-Hauptversammlung stehen aber auch tarifpolitische Themen. Patientensicherheit und Fehlervermeidung stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung am ersten Tag der Versammlung (6. November).
(04.11.2009)
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Tarifverhandlungen mit Berufsgenossenschaftlichen Kliniken vor dem Aus
Auch ein letzter Kompromissversuch des Marburger Bundes hat kein Umdenken bei den Arbeitgebern bewirkt: Die Verhandlungskommission des Marburger Bundes wird deshalb der Kleinen Tarifkommission empfehlen, die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) für gescheitert zu erklären.
(30.10.2009)
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Familienfreundlichkeit: Erfolgsfaktor für Krankenhäuser
Die Medizin wird weiblich. 2008 waren bereits 60 Prozent der Medizinstudenten Frauen und der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der Ärzte lag bei 42 Prozent – Tendenz steigend. „Beide Entwicklungen erfordern ein konsequentes Umdenken und eine neue Kultur des Personalmanagements im Krankenhaus“, betonte Dr. Magdalena Benemann, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Marburger Bundes, auf einem Workshop zur MB-Kampagne „Für ein familienfreundliches Krankenhaus“ in Hamburg. „Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Faktoren, um den Arztberuf für Frauen und Männer attraktiver zu gestalten und werden zum Erfolgsfaktor für Krankenhäuser. Profitieren werden davon alle – Arbeitgeber und Mitarbeiter, vor allem aber die Patienten“, so Benemann.
(29.10.2009)
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Henke: „Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen“
Zu den bisher bekannten Ergebnissen der Großen Koalitionsrunde zum Bereich Gesundheit erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Union und FDP sehen im Gesundheitswesen den wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland. Dieses eindeutige Bekenntnis ist eine Anerkennung der Leistungskraft unseres Gesundheitswesens und der dort arbeitenden Menschen. Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen. Eine Diskussion über neue Finanzierungsmodelle erschrickt uns nicht; wir sind offen für alle Lösungen, die den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Solidarität genügen. Wichtig ist, dass der Anspruch aller Menschen auf eine hochwertige gesundheitliche Versorgung besser eingelöst wird als bisher. Wir brauchen wieder mehr Versorgungssicherheit und weniger Bürokratie. Dazu haben sich Union und FDP bekannt. Wir nehmen die neue Koalition beim Wort.“
(23.10.2009 - Nr. 62/09)
Falsches Spiel der Arbeitgeber: Tarifkonflikt mit VBGK eskaliert
Die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) hat die letzte Chance auf eine Einigung im Tarifkonflikt mit dem Marburger Bund (MB) verstreichen lassen und einen neuerlichen Kompromissvorschlag des MB abgelehnt. „Die Arbeitgeber betreiben ein falsches Spiel. Im September war bereits eine Verständigung erreicht worden, davon aber sind die Arbeitgeber seitdem Schritt für Schritt abgerückt. Was wir hier erleben, ist glatter Wortbruch und in dieser Form wohl einmalig. Trotzdem haben wir in den vergangenen Wochen versucht, eine neue Kompromisslinie zu finden. An einer einvernehmlichen Lösung hat die VBGK aber offensichtlich kein Interesse. Dann muss sie nun auch die Konsequenzen tragen“, sagte MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag.
(15.10.2009)
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Botzlar: Gesundheitswesen kann Finanzprobleme nicht aus eigener Kraft lösen
Der Marburger Bund wirbt dafür, sich auf eine Stabilisierung des deutschen Gesundheitswesens auch für den Fall vorzubereiten, dass die Wirtschaftskrise andauert. „Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung einer langfristig verlässlichen, hochwertigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu sind Entscheidungen erforderlich, die auch den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise standhalten“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, zu den Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit von Union und FDP.
(08.10.2009)
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Ärztestreik ausgesetzt – Tarifeinigung an den DRK-Kliniken Berlin
Am Ende ging es ganz schnell: Nur wenige Stunden nach der Tarifeinigung mit dem Universitätsklinikum Charité hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) gestern auch mit den DRK-Kliniken Berlin einen Tarifabschluss erreicht. In einer kurzfristig anberaumten Mitgliederversammlung beschlossen die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken ihren Streik auszusetzen. Der von MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag vorgestellte Tarifkompromiss wurde einstimmig angenommen. In den kommenden Tagen wird eine Urabstimmung unter den Mitgliedern des Marburger Bundes an den DRK-Kliniken Berlin durchgeführt, um den Streik auch formell zu beenden.
(30.09.2009)
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Deutliche Einkommensverbesserungen für die Ärzte an der Charité
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité haben sich auf ein deutliches Gehaltsplus für die 2200 Ärztinnen und Ärzte sowie weitere umfangreiche Änderungen des Tarifvertrags Ärzte-Charité verständigt. Die Gehälter der Ärzte steigen ab 1. Oktober 2009 über alle Arztgruppen hinweg um durchschnittlich 11 Prozent und erreichen somit den Tarifstandard der anderen Universitätskliniken im Bundesgebiet.
(29.09.2009)
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MB-Vorsitzender Rudolf Henke in den Bundestag gewählt
Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, hat in seiner Heimatstadt Aachen den Wahlkreis 088 erobert und zieht als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag ein. Rudolf Henke gewann das Direktmandat für die CDU mit imponierend deutlichem Vorsprung von fast zehn Prozent vor seiner Kontrahentin, der amtierenden Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Auf Rudolf Henke entfielen 50.703 der abgegebenen gültigen Erststimmen (39,4%), auf Ulla Schmidt 38.523 Stimmen (29,9%).
(28.09.2009)
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Twittern im OP-Saal – modische Macke mit erhöhtem Fehlerrisiko
„Eine Operation ist Teamarbeit – da gilt höchste Konzentration, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen. Das ständige Twittern am Rande einer OP würde die Konzentration des Teams nur unnötig stören und das Fehlerrisiko erhöhen. Beim Autofahren ist das Telefonieren mit einem Handy ja schließlich auch nicht erlaubt", kommentiert Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, Meldungen über den Einsatz von Microblogs in US-Kliniken.
(23.09.2009)
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Gemeinsam mehr bewegen – bundesweites Netzwerk der MB-Betriebsräte
Mit der heutigen Betriebsrätekonferenz des Marburger Bundes (MB) beginnt die entscheidende Phase zur Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen 2010. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ fordert der Marburger Bund interessierte Ärzte auf, sich aktiv als Betriebsräte am Krankenhausgeschehen zu beteiligen und das eigene Krankenhaus mitzugestalten.
(22.09.2009)
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Ärzte an den DRK-Kliniken stellen Notfallversorgung eigenständig sicher
Ab heute (22.09.2009), 8 Uhr, sind die Ärztinnen und Ärzte der DRK-Kliniken Berlin zum unbefristeten Streik aufgerufen. Um 10 Uhr treffen sich die streikenden Ärztinnen und Ärzte zu einer Vollversammlung, um den Stand der Dinge zu besprechen und die weiteren Aktionen zu planen.
(22.09.2009)
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Tegethoff: Ab Dienstag Vollstreik an den DRK-Kliniken!
Die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken Berlin gehen ab Dienstag (22.09.2009) in den Vollstreik. „Die Bereitschaft, in einen unbefristeten Streik zu treten, ist durch die diversen Aktivitäten der Geschäftsführung enorm gewachsen. Nach den erfolgreichen Streiks der vergangenen Tage werden die Kolleginnen und Kollegen den Arbeitskampf nun ausweiten und die Geschäftsführung zur Vernunft zwingen“, sagte Dr. Kilian Tegethoff, Landesvorsitzender des Marburger Bundes Berlin/Brandenburg.
(18.09.2009)
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Wortbruch der Arbeitgeber - Tarifverhandlungen mit VBGK abgebrochen!
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat gestern die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) abgebrochen, weil die Arbeitgeber auch bei der 3. Verhandlungsrunde am Donnerstag (17.09.2009) kein förmliches Angebot vorgelegt haben. Dabei hatte die Arbeitgeberseite dem Marburger Bund bereits vor Wochen ein mündliches Angebot unterbreitet, auf das man sich in kleiner Runde per „hanseatischen Handschlag“ geeinigt hatte.
(17.09.2009)
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Henke fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel
Die Höhe der Arzneimittelkosten wird maßgeblich durch den Staat mitbestimmt, betont der Marburger Bund angesichts der heute vorgelegten Zahlen des Arzneiverordnungsreports. „Wir könnten die Krankenkassen und damit die Bürger auf einen Schlag um 2,5 Milliarden Euro entlasten, wenn auf Arzneimittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben würde“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(17.09.2009)
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Ärzte kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen an den DRK-Kliniken
Die DRK-Klinikärzte haben heute erneut für bessere Arbeitsbedingungen an ihren Kliniken gestreikt. Nach einer Demonstration durch Wilmersdorf versammelten sich die Ärztinnen und Ärzte um die Mittagszeit vor der Geschäftsstelle der DRK-Kliniken Berlin. Das gemeinschaftliche Eintopf-Essen stand unter dem Motto „MB-Eintopf statt dünner Kersting-Suppe“. Dem Geschäftsführer der DRK-Kliniken Berlin, Professor Kersting, wurde signalisiert, dass die Ärzte nicht länger bereit sind, eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen hinzunehmen.
(16.09.2009)
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Ärzte streiken erneut - DRK-Geschäftsführung verweigert sich neuer Notdienstvereinbarung
Die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken Berlin sind heute erneut in den Streik getreten. Am DRK-Klinikstandort Köpenick werden sie um 10.30 Uhr zu einer Kundgebung zusammen kommen. „Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRK-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen und eine leistungsgerechte Bezahlung ihrer Arbeit. Die ärztliche Notbesetzung bleibt selbstverständlich sichergestellt, alle Notfallpatienten werden versorgt.
(15.09.2009)
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Erster Streiktag an den DRK-Kliniken ein voller Erfolg
Nach dem überwältigenden Ergebnis der Urabstimmung haben heute rund 200 Ärztinnen und Ärzte der DRK-Kliniken Berlin gestreikt. Der Demonstrationsmarsch der Streikenden führte vom DRK-Klinikum Mitte zum Vivantes Humboldt-Klinikum, wo sie von den dortigen Kolleginnen und Kollegen herzlich empfangen wurden. Die Aktion sollte der Geschäftsführung der DRK-Kliniken zeigen, wohin ihre Blockadepolitik führt, wenn die Forderungen des Marburger Bundes nicht erfüllt werden.
(11.09.2009)
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Minus 10 Prozent – das ist ein Affront!
Ärzte an den DRK Kliniken werden am Freitag erstmals Arbeit niederlegen
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin versucht mit gezielten Desinformationen davon abzulenken, dass sie ihre Ärzte schlechter bezahlen will als Ärzte an anderen Kliniken der Stadt. Der jetzt mit ver.di ausgehandelte Tarifvertrag würde für die Ärzte an den DRK Kliniken im Vergleich zu ihren Kollegen an den städtischen Vivantes Kliniken – bezogen auf das Gesamtjahr 2009 – ein Minus von 10,44 Prozent im Durchschnitt aller Arztgruppen bedeuten.
(09.09.2009)
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DRK Kliniken Berlin sperren ihre Ärzte aus!
Geschäftsführung will Urabstimmung des Marburger Bundes behindern
Das schlägt dem Fass den Boden aus! Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Professor Thomas Kersting, hat die Urabstimmung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf dem Gelände der DRK-Kliniken untersagt. „Dieser Aussperrungsversuch ist an Arroganz und Dummheit kaum mehr zu überbieten. Herr Kersting ist falsch gewickelt, wenn er glaubt, mit seinen Provokationen die Ärztinnen und Ärzte von der Wahrnehmung ihres demokratischen Grundrechts abhalten zu können. Wir werden am Montag an allen drei Klinikstandorten die Urabstimmung durchführen – dann eben vor dem Gelände“, bekräftigte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg.
(06.09.2009)
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Marburger Bund begrüßt Einrichtung von Prüfstellen
"Das Vertrauen in die ärztliche Unabhängigkeit ist in den vergangenen Tagen häufig in Frage gestellt worden. Ich bin froh, dass nun eine Versachlichung der Debatte möglich ist und die Beteiligten wieder miteinander reden und nicht nur übereinander."
(04.09.2009)
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Lachnummer ver.di-Vertrag: Jetzt ist das Maß voll!
Tegethoff: Am Montag Urabstimmung über Streik an den DRK Kliniken Berlin
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat heute die Streikbereitschaft der Ärztinnen und Ärzte weiter erhöht. „Die Mitteilung der DRK Kliniken, man habe sich mit ver.di kurzerhand auf einen Tarifvertrag für Ärzte geeinigt, ist eine ungeheure Provokation, die aber außerordentlich motivierend wirkt. Einen besseren Gefallen hätte uns die Geschäftsführung gar nicht tun können. Wir rufen alle Mitglieder des Marburger Bundes an den DRK Kliniken auf, sich am Montag an der Urabstimmung zu beteiligen und für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen zu stimmen. Eine andere Sprache versteht die Geschäftsführung offenkundig nicht“, sagte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Die Urabstimmung findet an den drei DRK-Klinik-Standorten in Mitte (Wedding), Westend und Köpenick statt.
(04.09.2009)
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Klinik-Einweisungen
Henke: „Es darf keinen Platz für Bestechung geben“
„Patienten müssen darauf vertrauen können, dass bei allen medizinischen Entscheidungen des Arztes seine innere Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Wer soll noch an diese Unabhängigkeit glauben, wenn der Arzt für die Wahl einer bestimmten Behandlungsmethode, einer bestimmten Verordnung oder für die Überweisung in ein bestimmtes Krankenhaus einen finanziellen Vorteil einstreicht? Solche Praktiken gefährden das Grundvertrauen der Patienten in die ärztliche Tätigkeit. Sie erzeugen Zweifel, dass der ärztliche Rat sich einzig und allein am Wohl der Patienten orientiert“, kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Berichte über Prämien an niedergelassene Ärzte, die einige Kliniken für die Einweisung von Patienten gezahlt haben sollen.
(03.09.2009)
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Tarifverhandlungen sind gescheitert – Urabstimmung wird eingeleitet
Hammerschlag: „Vivantes-Tarif ist Leitwährung für DRK Kliniken“
In einer außerordentlichen Sitzung hat der Vorstand des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg gestern Abend die Tarifverhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin für gescheitert erklärt. Die Mitglieder des Marburger Bundes in den DRK Kliniken Berlins werden nun aufgefordert, in einer Urabstimmung über die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen zu entscheiden.
(01.09.2009)
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Marburger Bund fordert Neuanfang in der Gesundheitspolitik
Der Marburger Bund hat sich vehement gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in der Behandlung von Patienten gewandt. „Ärztliche Hilfe darf nicht vom Geldbeutel abhängen und auch nicht vom Versichertenstatus. Ob jemand zur gesetzlichen Krankenkasse gehört, privat versichert ist oder Beihilfe vom Staat bekommt, macht keinen Unterschied in der ärztlichen Behandlung. Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der Höhe der Zeit erfolgen“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier der Ärztegewerkschaft zur Bundestagswahl am 27. September.
(28.08.2009)
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Botzlar: Junge Ärzte für die kurative Medizin gewinnen – Ärztemangel begegnen
„Junge Ärztinnen und Ärzte sind durchaus motiviert, kurativ tätig zu werden. Als Gegenleistung für ihr hohes Engagement erwarten sie attraktive Arbeitsplätze. Darauf müssen sich die Krankenhäuser und die Gesellschaft als Ganzes einstellen, wenn sie junge Menschen für den Arztberuf in Deutschland gewinnen wollen“, betonte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, heute auf einem Symposium der Bundesärztekammer zur ärztlichen Versorgung.
(27.08.2009)
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Tarifverhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin: Der Geduldsfaden ist gerissen!
Sehr viel Geduld hat der Marburger Bund bei den Verhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin aufgebracht, um auf einer vernünftigen Basis zu einem Ergebnis zu gelangen. Doch nun ist der Geduldsfaden gerissen! Die Ärztegewerkschaft hat die Tarifverhandlungen unterbrochen, weil die Arbeitgeberseite auch bei der gestrigen Gesprächsrunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat.
(27.08.2009)
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Marburger Bund warnt vor Preisdumping in den Kliniken
„Im vorigen Jahr haben Bundestag und Bundesrat eine verbesserte Finanzierung der Krankenhäuser und mehr Pflegestellen beschlossen. Kaum kommt von dem Geld etwas an, da geht das Gerede von den angeblichen Sparreserven in der stationären Versorgung schon wieder los. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken ist dieses Hin und Her extrem verunsichernd. Dumping-Preise und Rabattverträge mögen zum Sommerschlussverkauf passen, zu den Leistungen in den Krankenhäusern passen sie nicht“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, jüngste Überlegungen von Beratern des Bundesfinanzministeriums und der Barmer Ersatzkasse.
(26.08.2009)
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Henke: „Krankenhäuser müssen vor der eigenen Türe kehren“
Der Marburger Bund warnt davor, den Ärztemangel auf ein Studienplatzproblem zu reduzieren. „Die Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die Studienplatzkapazitäten in der Medizin auszuweiten, geht in die richtige Richtung, greift aber zu kurz. Denn der Effekt einer solchen Maßnahme tritt erst mit einem Abstand von acht bis zehn Jahren ein, wenn die neu ausgebildeten Ärzte in der Versorgung ankommen. Für die aktuellen Probleme bei der Stellenbesetzung ist der DKG-Vorstoß keine Lösung. Das beste Mittel gegen Ärztemangel sind immer noch attraktive Arbeitsplätze“, betonte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(18.08.2009)
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Marburger Bund und Charité setzen Verhandlungen fort
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité haben am gestrigen Donnerstag (13. August) ihre Tarifverhandlungen für die rund 2200 Ärztinnen und Ärzte fortgesetzt.
(14.08.2009)
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Henke verurteilt neues Geschäftsmodell zur Privatrente
Gesundheitsbewusstes Verhalten sollte belohnt werden. Diese in der Krankenversicherung unumstrittene Maxime wird durch neuartige Rentenversicherungsangebote ins Gegenteil verkehrt: Wer seiner Gesundheit derart schadet, dass er eine geringere Lebenserwartung bewusst in Kauf nimmt, wird mit einer höheren Privatrente belohnt.
(11.08.2009)
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Kein ärztlicher Nachwuchs zum Nulltarif
Der Marburger Bund kritisiert heute (29. Juli) die Streichung der Aufwandspauschale für das medizinische Praktische Jahr (PJ) an allen Lehrkrankenhäusern der Universität Mainz. Die Universitätsleitung teilte in der vergangenen Woche Studierenden und Lehrkrankenhäusern mit, dass es zukünftig für die erbrachten Leistungen der Jungmediziner innerhalb des PJ keine Vergütung mehr geben solle.
(29.07.2009)
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Tarifeinigung zwischen Marburger Bund und Rhön Klinikum
Nach nur zwei Tarifverhandlungsrunden haben sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Rhön Klinikum AG am vergangenen Montag (29. Juni) in München auf eine neue Entgelttabelle für die Ärztinnen und Ärzte verständigt. Die Gehälter der bundesweit rund 4200 Ärzte der privaten Klinikkette steigen rückwirkend zum 1. Juni 2009 durchschnittlich um 3,4 Prozent.
(02.07.2009)
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Marburger Bund: Leben schenken mit Spendeausweis
Anlässlich des bundesweiten Tages der Organspende an diesem Samstag (6. Juni) forderte der Marburger Bund die Bürgerinnen und Bürger auf, sich stärker mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Der Tag der Organspende darf kein Tag wie jeder andere sein. Die Entscheidung für einen Organspendeausweis ist eine Entscheidung für das eigene Leben und das vieler anderer Menschen“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(05.06.2009)
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Marburger Bund unterstützt „Aktion Saubere Hände“
Der Marburger Bund hat sich dem Aktionsbündnis „Saubere Hände“ als Kooperationspartner angeschlossen. Dieses verfolgt das Ziel, die Händedesinfektion in deutschen Krankenhäusern als wichtigen Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in den Vordergrund zu stellen.
(03.06.2009)
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Verhandlungsauftakt mit den Rhön Kliniken
Der Marburger Bund und die Rhön Kliniken nehmen heute (2. Juni) in Frankfurt am Main Tarifverhandlungen auf. Dabei fordert die Ärztegewerkschaft ein durchschnittliches Gehaltsplus für die rund 4200 Ärzte in Höhe von 9 Prozent.
(02.06.2009)
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Neuregelung der Patientenverfügung nicht notwendig
Der Marburger Bund hält eine Neuregelung der Patientenverfügung für verzichtbar. "Vielen Menschen in Deutschland ist allein durch die Debatten im Bundestag klar geworden, dass auch ohne ein neues Gesetz das informierte Einverständnis der Patienten Voraussetzung für jede ärztliche Intervention ist. Die Diskussionen im Deutschen Bundestag zum Thema Patientenversorgung wären folglich - auch ohne Gesetzesänderung - nicht vergeblich gewesen“, so Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(26.05.2009)
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Marburger Bund und Deutsche Rentenversicherung beginnen mit Tarifverhandlungen
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Deutsche Rentenversicherung nehmen heute (25. Mai) in Bochum erstmalig Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte auf.
(25.05.2009)
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Start der Tarifverhandlungen für Ärzte der Charité
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité werden an diesem Mittwoch (20. Mai) Tarifverhandlungen für die rund 2200 Ärztinnen und Ärzte aufnehmen. Der Marburger Bund fordert neben besseren Arbeitsbedingungen im Bereich der Fort- und Weiterbildung eine Erhöhung der Ärztegehälter im zweistelligen Prozentbereich und begründet dies mit besseren Einkommensmöglichkeiten an anderen Berliner Krankenhäusern.
(19.05.2009)
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Elektronische Gesundheitskarte erfordert weitere Tests
Die 115. Hauptversammlung des Marburger Bundes ist am vergangenen Wochenende (16./17. Mai) mit einer Reihe von Beschlüssen zur Gesundheits-, Tarif- und Berufspolitik zu Ende gegangen. Die 204 Delegierten des mit rund 108.000 Mitgliedern größten Ärzteverbandes in Europa äußerten sich besorgt darüber, dass die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient beschädigen könne und ungeklärte Finanzierungsfragen aufwerfe. In den bisherigen Tests sei die Handhabung für den Alltagsgebrauch zu kompliziert gewesen. Der Marburger Bund sprach sich für weitere ergebnisoffene Tests und gegen die Forderung nach einem Stopp des Projektes aus.
(18.05.2009)
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Keine Rationierung medizinischer Leistungen
Auf seiner 115. Hauptversammlung am 16. und 17. Mai 2009 in Niedernhausen bei Wiesbaden hat der Ärzteverband Marburger Bund eine zunehmende Rationierung medizinischer Leistungen kritisiert und eine offene Debatte über die Leistungsmöglichkeiten des Gesundheitswesens gefordert.
(18.05.2009)
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Krankenhäuser müssen familienfreundlicher werden
Anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund die Krankenhausarbeitgeber auf, sich verstärkt um familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu kümmern.
(14.05.2009)
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Ehrliche Debatte über Rationierung gefordert
Nach der Bundesärztekammer hat nun auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund drei Tage vor ihrer 115. Hauptversammlung eine „ehrliche Debatte über die schleichend eingetretene Rationierung medizinischer Leistungen“ gefordert.
(13.05.2009)
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Marburger Bund und Deutsche Rentenversicherung nehmen Tarifverhandlungen auf
Heute wurde dem Marburger Bund seitens der Deutschen Rentenversicherung die Aufnahme von Tarifverhandlungen für ihre bundesweit 2000 Reha-Ärzte angeboten.
(30.04.2009)
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Keine Revision der Arbeitszeitrichtlinie
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat das Scheitern der von der EU-Kommission angestrebten Revision der EU-Arbeitszeitrichtlinie als wichtigen Erfolg im Sinne der Patienten und gegen überlange Arbeitszeiten von Krankenhausärzten in Europa gewertet.
(28.04.2009)
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MB und Deutsche Rentenversicherung setzen Sondierungsgespräche fort
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Deutsche Rentenversicherung setzen ihre Sondierungsgespräche zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte fort. Bei einem gestrigen (20. April) Gespräch in Berlin vereinbarten beide Tarifpartner, sich zu einer weiteren Sondierungsrunde am 30. April in Frankfurt am Main zu treffen.
(21.04.2009)
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Deutsche Rentenversicherung gesprächsbereit
Die unnachgiebige Haltung der Deutschen Rentenversicherung bröckelt. Nach einem von der DRV erbetenen Sondierungsgespräch mit dem Marburger Bund am Montag dieser Woche (30. März) setzt die Ärztegewerkschaft die seit dem 26. Februar andauernden Ärztestreiks vorerst aus. „Die Deutsche Rentenversicherung hat unter dem Druck des massiven Arbeitskampfes ihrer rund 2000 Ärzte angekündigt, die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund in den kommenden Wochen ernsthaft zu prüfen“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(01.04.2009)
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Tarifkommission stimmt Abschluss für Universitätsärzte zu
Einen Tag nach der Tarifeinigung für die Universitätsärzte hat heute die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft dem Tarifvertrag ihre Zustimmung gegeben. "Wir werden nun das Ergebnis im Dialog mit den Ärzten vorstellen und erläutern, damit alle Chancen, die im Tarifabschluss liegen, von den Medizinern, den Universitätskliniken und den Medizinischen Fakultäten genutzt werden", erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(28.03.2009)
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Marburger Bund und Bundesländer erzielen Tarifeinigung für Universitätsärzte
Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben sich heute (27. März) in Leipzig auf einen neuen Tarifvertrag für die 22.000 Ärztinnen und Ärzte der Universitätskliniken und weitere im Landesdienst beschäftigte Mediziner verständigt. „Dieser Abschluss wird den ärztlichen Interessen erneut in besonderer Weise gerecht. Wir helfen den Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu entwickeln“, erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(27.03.2009)
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Tarifverhandlungen für Universitätsärzte auf Messers Schneide
Einen Tag vor der vierten Tarifverhandlungsrunde in Leipzig für die 22.000 Universitätsärzte hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder appelliert, ein „sinnvolles Tarifangebot“ mitzubringen, um eine Lösung am Verhandlungstisch zu ermöglichen. „Wir wollen ein faires Tarifergebnis mit den Arbeitgebern erreichen und wissen, dass sich dazu beide Seiten konstruktiv verhalten müssen“, erklärte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(25.03.2009)
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Marburger Bund und Asklepios Kliniken schließen arztspezifischen Tarifvertrag ab
Während andere Arbeitgeber - wie etwa die Deutsche Rentenversicherung - sich weiterhin krampfhaft weigern, mit dem MB einen Tarifvertrag abzuschließen, hat die private Klinikkette Asklepios gemeinsam mit der Ärztegewerkschaft ein weiteres Zeichen zur Verbesserung der ärztlichen Arbeitsbedingungen gesetzt. Am 20. März verständigten sich beide Tarifpartner auf den ersten arztspezifischen Tarifvertrag des privaten Klinikträgers.
(24.03.2009)
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Marburger Bund ändert Arbeitskampftaktik
Mit einer Änderung der Streiktaktik will der Marburger Bund den Druck auf die Deutsche Rentenversicherung verstärken. „Die seit dem 26. Februar andauernden Streiks der 2000 Reha-Ärzte werden fortan regelmäßig kurzfristig unterbrochen und ebenso kurzfristig wieder aufgenommen. Damit wollen wir erreichen, dass sich die Arbeitgeber nicht auf unseren Arbeitskampf einstellen können“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(23.03.2009)
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Reha-Ärzte fordern Tarifverhandlungen
Bundesweit haben heute über 1100 Ärztinnen und Ärzte aus mehr als 65 Reha-Kliniken und zahlreichen Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung die Arbeit niedergelegt. Allein 300 Mediziner sind nach Bochum gereist, um am Standort der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ihren Unmut über katastrophale Arbeitsbedingungen und ausbleibende Tarifverhandlungen zum Ausdruck zu bringen.
(19.03.2009)
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Streikhöhepunkt: Über 1100 Reha-Ärzte im Ausstand
Der seit dem 26. Februar andauernde Ärztestreik bei der Deutschen Rentenversicherung findet am heutigen Tag (17. März) seinen vorläufigen Höhepunkt. Von den bundesweit rund 2000 Ärztinnen und Ärzten haben heute über 1100 für den Rest der Woche ihre Arbeit niedergelegt, teilte der Marburger Bund mit. Gestreikt wird unter anderem in den Reha-Zentren Bad Salzuflen, Utersum auf Föhr, Bad Homburg, Bad Nauheim, Teltow, Todtmoos, Oberstdorf und in der Knappschaftsklinik Bad Neuenahr.
(17.03.2009)
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Marburger Bund fordert Konzertierte Aktion zur Lösung des Honorarstreits
Der Marburger Bund fordert die Einberufung einer Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen, um den aktuellen Konflikt um die Honorierung der ambulanten Patientenversorgung in Deutschland schnellstmöglich zu lösen. Das Chaos wird im Moment ja von Tag zu Tag schlimmer. Das Absinken der Regelleistungsvolumina vieler niedergelassener Ärztinnen und Ärzte zum 2. Quartal 2009 ist nicht akzeptabel.
(13.03.2009)
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Ärztestreiks bei Deutscher Rentenversicherung eskalieren
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund verschärft die seit dem 26. Februar andauernden Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Rentenversicherung und ruft die rund 2000 Ärzte zu einem Erzwingungsstreik auf. „Von der bisherigen Taktik der ersten Nadelstiche wird jetzt auf einen Vollstreik ohne Ausnahmen umgestellt. Die erschreckende Hartleibigkeit der Arbeitgeber muss mit bedingungslosen Ärztestreiks bekämpft werden“, sagte der zweite Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.
(12.03.2009)
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Deutsche Rentenversicherung ist ein schlechter Arbeitgeber
Am heutigen 9. März findet auf dem Domplatz in Münster (Westfalen) eine Zentralkundgebung streikender Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Rentenversicherung statt. Die rund 2000 Mediziner befinden sich seit dem 26. Februar in einem unbefristeten Streik, um die Deutsche Rentenversicherung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) zu bewegen.
(09.03.2009)
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Tarifverhandlungen für Universitätsärzte auf der Kippe
Auch nach der dritten Verhandlungsrunde zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für die 22.000 Ärzte an den Universitätskliniken gibt es keine greifbaren Ergebnisse. Trotz der Aufforderung des Marburger Bundes haben die Arbeitgeber kein konkretes Tarifangebot vorgelegt. „Die Situation ist unbefriedigend und kann nicht ohne Folgen für die Arbeitgeber bleiben“, kritisierte der Verhandlungsführer des MB, Lutz Hammerschlag.
(05.03.2009)
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Marburger Bund fordert konstruktives Tarifangebot
Der Marburger Bund hält eine rasche Einigung im Tarifkonflikt mit den Ländern für möglich, wenn die Arbeitgeber bei der morgigen (5. März) Verhandlungsrunde in Düsseldorf ein konstruktives Angebot für die Ärzte der Universitätskliniken vorlegen. „Die Universitätskliniken erwarten von den Tarifparteien vor allem rasche Planungssicherheit. Ein ordentliches Tarifergebnis muss auch ohne endlose Debatten und ohne neue Ärztestreiks möglich sein", erklärte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke.
(04.03.2009)
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Bundesweite Ärztestreiks und Zentraldemo in Berlin
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat die rund 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung ab dem heutigen Donnerstag (26. Februar) zu einem unbefristeten Streik und zur Teilnahme an einer Zentraldemonstration in Berlin aufgerufen. „Seit über einem Jahr fordern wir die DRV zu Tarifverhandlungen auf, um die katastrophalen ärztlichen Arbeitsbedingungen endlich zu verbessern. Mit ihrer Betonkopfpolitik trägt die DRV nun die volle Verantwortung für die Ärztestreiks“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(26.02.2009)
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Tarifverhandlungen für Uniärzte erneut ohne Ergebnis
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für die rund 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken ist in Berlin ohne Ergebnisse zu Ende gegangen. „In einer konstruktiven Atmosphäre haben wir erneut über unsere Kernforderungen gesprochen. Um nun endlich auch erste Ergebnisse erzielen zu können, verlangen wir von den Arbeitgebern bei der nächsten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot“, erklärte der Marburger Bund Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag.
(18.02.2009)
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Ärztestreiks beginnen am 26. Februar
Die Deutsche Rentenversicherung steht zum ersten Mal in ihrer Geschichte vor unbefristeten Streiks ihrer rund 2000 Ärztinnen und Ärzte. Wie die Ärztegewerkschaft Marburger Bund mitteilte, werde der bundesweite Ärztestreik in den rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungen der Deutschen Rentenversicherung am 26. Februar beginnen.
(10.02.2009)
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Tarifverhandlungen für Uniärzte ohne Ergebnis vertagt
Die Tarifverhandlungen für die 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder sind heute ohne Annäherung zu Ende gegangen. Die Tarifparteien verständigten sich auf eine zweite Verhandlungsrunde am 18. Februar in Berlin.
(29.01.2009)
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Kampagne zur Verbesserung des Praktischen Jahres im Medizinstudium
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) haben heute in Berlin ihre gemeinsame Kampagne zur Verbesserung des Praktischen Jahres (PJ) vorgestellt. Beide Organisationen kritisierten, dass PJ´ler überwiegend für Hilfs- und Routinetätigkeiten im Stationsbetrieb herangezogen werden, statt eine umfassende praktische Ausbildung zu erhalten.
(27.01.2009)
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93,5 Prozent der Ärzte für Streiks bei der Deutschen Rentenversicherung
Mit einer klaren Mehrheit von 93,5 Prozent haben sich die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung bei der fünftägigen Urabstimmung des Marburger Bundes für Streiks ausgesprochen. „Das Ergebnis der Urabstimmung ist ein deutliches Signal der Ärzte, die nicht länger bereit sind, schlechte Arbeits- und Einkommensbedingungen tatenlos zu ertragen“, erklärte der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.
(26.01.2009)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an Universitätskliniken starten am 29. Januar in Berlin
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 22 000 Ärzte an den Universitätskliniken am 29. Januar in Berlin. Der MB fordert für die Ärzte eine Einkommenssteigerung von im Durchschnitt rund neun Prozent.
(22.01.2009)
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Urabstimmung gestartet: Deutscher Rentenversicherung drohen Ärztestreiks
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat heute (19. Januar) ihre Urabstimmung über die Durchführung von Ärztestreiks bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) begonnen. Bis einschließlich Freitag, 23. Januar, sollen die Ärztinnen und Ärzte ihr Votum über Arbeitsniederlegungen in den bundesweit rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung abgeben.
(19.01.2009)
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Marburger Bund leitet Urabstimmung für Ärztestreiks bei der Deutschen Rentenversicherung ein
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte steht die Deutsche Rentenversicherung vor einem Streik ihrer bundesweit rund 2000 Ärztinnen und Ärzte. Da sie den mehrfachen Aufforderungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund zur Aufnahme von Tarifverhandlungen nicht nachgekommen sei, wurden die Ärzte der DRV aufgerufen, sich ab dem 19. Januar 2009 an einer mehrtägigen Urabstimmung zur Durchführung von Streiks zu beteiligen.
(09.01.2009)
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Henke: Interpretation der Studie zu Effizienzreserven im Gesundheitswesen höchst fragwürdig
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund bezeichnete die heute vorgestellte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu angeblichen Effizienzreserven im Gesundheitswesen in Höhe von bis zu 9,8 Mrd. Euro als höchst fragwürdig. „Die Schlussfolgerungen der heute vorgelegten Studie sind Gesundheitspolitik auf Stammtisch-Niveau, ohne die Konsequenzen zu bedenken“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(08.01.2009)
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