Klare Ansage an die kommunalen Arbeitgeber: MB ruft zum Warnstreik auf!
Die
Tarifverhandlungen für die Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern
drehen sich im Kreis. Seit der ersten Verhandlungsrunde am 18. Januar
hat sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)
keinen Schritt auf den Marburger Bund (MB) zubewegt. Deshalb hat die
Große Tarifkommission des Marburger Bundes heute entschieden, den Druck
auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Der Marburger Bund ruft die Ärztinnen
und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern dazu auf, sich am 22. März
um 13 Uhr in Köln im Rahmen eines eintägigen Warnstreiks an einer
Zentralkundgebung vor dem Ort der nächsten Verhandlungsrunde zu
versammeln.
(12.03.10)
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Arbeitgeber ohne Konzept – Tarifverhandlungen für Ärzte erneut vertagt
Hammerschlag: „Spiel mit dem Feuer“
Unbeweglich
und konzeptionslos – so präsentierte sich die Vereinigung der
kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in der dritten Runde der
Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. Trotz
intensiver Beratungen gelang es nicht, die Arbeitgeber von der
Notwendigkeit substanzieller Verbesserungen der Einkommens- und
Arbeitssituation der Krankenhausärzte zu überzeugen. Die Verhandlungen
zwischen VKA und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund wurden auf
den 22. März in Düsseldorf vertagt.
(09.03.10)
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Botzlar: „Jeder Streiktag ist ein Beleg für das Versagen der DRV-Spitze“
Seit
8. Dezember 2009 kämpfen die Ärztinnen und Ärzte der Deutschen
Rentenversicherung (DRV) für einen arztspezifischen Tarifvertrag. Sie
wollen nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse behandelt werden und
fordern eine Gleichstellung mit ihren Kollegen an den Akutkliniken.
Über Wochen haben die Ärzte an mehreren Tagen hintereinander gestreikt
und damit die Arbeitgeber massiv unter Druck gesetzt. Die
Belegungszahlen in den Reha-Kliniken wurden drastisch reduziert und
Patienten ausbestellt.
(08.03.10)
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Krankenhäuser müssen für Ärztinnen attraktiver werden
Frauen
sind in der Medizin auf dem Vormarsch. Der Anteil der Ärztinnen an der
Gesamtzahl der Ärzte steigt kontinuierlich und liegt derzeit bei 42
Prozent. In wenigen Jahren wird die Hälfte der Ärzteschaft weiblich
sein. Schon jetzt sind 60 Prozent der Studienanfänger im Fach Medizin
Frauen. Auf diese Entwicklung haben die Krankenhäuser noch keine
adäquate Antwort gefunden: „In Zeiten des Ärztemangels kann es sich
kein Krankenhaus leisten, auf die vielfältigen Erfahrungen und
Fähigkeiten qualifizierter Ärztinnen zu verzichten. Deshalb müssen die
Krankenhäuser endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und
Arbeitsplätze für Frauen attraktiver gestalten“, forderte Rudolf Henke,
1. Vorsitzender des Marburger Bundes, anläßlich des Internationalen Frauentages.
(07.03.10)
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Gemeinsam mehr bewegen – MB ruft zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf
Der
Marburger Bund hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich an den
derzeit stattfindenden Betriebsratswahlen zu beteiligen. „Die
Betriebsratswahlen sind eine Chance auf mehr Mitsprache in den
Krankenhäusern, die wir unbedingt nutzen sollten. Wir wollen gemeinsam
mehr bewegen. Deshalb appelliere ich an die Kolleginnen und Kollegen:
Unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten des Marburger Bundes
und gehen Sie zur Wahl“, sagte Rudolf Henke,
1. Vorsitzender des Marburger Bundes. Die Umsetzung von Tarifverträgen,
die Festsetzung von Arbeitszeiten oder die Formulierung von
Betriebsvereinbarungen – all das geschehe in den Krankenhäusern nach
den Regeln der betrieblichen Mitbestimmung.
(05.03.10)
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„Großer Erfolg für Datensorgfalt“ - MB begrüßt Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
„Heute
hat die Datensorgfalt gewonnen. Die Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts stärkt die Grundrechte der Bürger und setzt
staatlichen Überwachungsmaßnahmen klare Grenzen“, kommentiert der 1.
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die heutige
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten
Vorratsdatenspeicherung. Der Marburger Bund habe schon früh in der
Debatte um das Telekommunikationsüberwachungsgesetz vor einer
willkürlichen Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten
gewarnt. „Staatliche Überwachung hat dort ihre Grenzen, wo Bürger- und
Patientenrechte unter die Räder kommen. Patienten müssen die Gewissheit
haben, dass die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt. Dabei spielt
es keine Rolle, auf welchem Weg Patienten und Ärzte miteinander
kommunizieren“, sagte Henke. „Es geht uns nicht um den Schutz der
Ärzte, sondern um den Schutz des Vertrauens in der Beziehung von
Patienten und Ärzten.“
(02.03.10)
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Schlichterspruch im Öffentlichen Dienst keine Vorgabe für Ärzte
Für
die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ist der Schlichterspruch im
Öffentlichen Dienst ohne Wirkung und ohne Bindung. „Wir verhandeln
separat und eigenständig mit den Arbeitgebern über bessere Einkommens-
und Arbeitsbedingungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern.
Unsere Forderungen liegen seit zwei Monaten auf dem Tisch der
Arbeitgeber. Zum nächsten Verhandlungstermin am 8. und 9. März erwarten
wir ein Angebot, das den spezifischen Bedürfnissen der Ärzte
entspricht. Der Schlichterspruch im Tarifkonflikt des Öffentlichen
Dienstes ist dafür keine Vorgabe. Auf einen solchen Gedanken sollten
die Arbeitgeber gar nicht erst kommen“, sagte Rudolf Henke, 1.
Vorsitzender des Marburger Bundes.
(25.02.10)
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DocSteps 2010: schon über 1.000 Anmeldungen – mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert
Die
Neuauflage der MB-Karrieremesse DocSteps hat bei Medizinern und
Ausstellern eine enorme Nachfrage hervorgerufen. Der Marburger Bund
erlebt einen regelrechten Run auf die begehrten Teilnahmeplätze. Seit
Freischaltung der Anmeldefunktion auf der Internetseite www.docsteps.de
haben schon über 1.000 Medizinstudierende und junge Ärzte ihre
Teilnahme gesichert und sich für die zahlreichen Vorträge angemeldet.
Für Ärzte lohnt sich die Teilnahme gleich doppelt, denn die DocSteps
wurde von der Ärztekammer Berlin mit 12 Fortbildungspunkten
zertifiziert. Die Medizinermesse des Marburger Bundes wird am 17. und
18. April 2010 im ICC Berlin stattfinden.
(19.02.10)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken werden im März fortgesetzt
Die
dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wird am 8. und 9.
März 2010 stattfinden. Der Beginn der Tarifverhandlungen ist für 12 Uhr
vorgesehen. Der ursprünglich geplante Termin am 24./25. Februar
entfällt auf Wunsch der Arbeitgeber. Der Verhandlungsort ist nach wie
vor das Le Meridién Hotel in Frankfurt am Main.
(18.02.10)
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DRV Bund verschweigt ihren Billigtarif
Stellenanzeigen offenbaren massive Besetzungsprobleme
In
großformatigen Anzeigen geht die Deutsche Rentenversicherung (DRV)
inzwischen auf die Suche nach Ärztinnen und Ärzten für ihre
Rehabilitationskliniken und Sozialmedizinischen Dienste. Damit straft
sie ihre eigenen Worte Lügen, nach denen es in den DRV-Einrichtungen
keine nennenswerten Stellenbesetzungsprobleme gebe. Bemerkenswert ist
aber nicht allein der Umfang und die Anzahl der Stellenanzeigen, die in
den vergangenen Wochen geschaltet wurden, sondern auch die Tatsache,
dass die DRV Bund offen lässt, nach welchem Tarif die DRV-Ärzte bezahlt
werden sollen. In einer großen Sammelanzeige der DRV Bund, die am 12.
Februar im „Deutschen Ärzteblatt“ erschien, heißt es lediglich: „Wir
bieten eine leistungsgerechte Bezahlung“. Davon ist die DRV Bund
allerdings meilenweit entfernt.
(16.02.10)
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Spaltungsversuche und Verbalattacken: DRV-Spitze gefährdet den Betriebsfrieden
MB-Streik erfasst mehr als 30 DRV-Einrichtungen
„So
viel Doppelbödigkeit gab es selten: Wenn wir Ärzte für bessere
Arbeitsbedingungen streiken, wird der Untergang der DRV-Kliniken
heraufbeschworen. Ruft aber Verdi zum Warnstreik bei der Deutschen
Rentenversicherung auf, steht der Arbeitgeber mit Rat und Tat zur
Seite. Die Spaltungsversuche der DRV-Arbeitgeber sind unerträglich.
Alle Beschäftigten haben das Recht, ihre Forderungen notfalls auch mit
Arbeitskampfmaßnahmen durchzusetzen. Wir messen nicht mit zweierlei
Maß, die Arbeitgeber offenkundig schon“, kommentierte Dr. Andreas
Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, den jüngsten
Verdi-Warnstreik bei der Deutschen Rentenversicherung in Berlin.
(11.02.10)
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„Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“
„Die Arbeitgeber sind unbeweglich bis zur Eisstarre“. Mit diesen Worten kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Ausgang der zweiten Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern. Auch bei dem heutigen Zusammentreffen in Düsseldorf legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Die Tarifvertragsparteien gingen ohne greifbares Ergebnis auseinander und wollen sich am 24. und 25. Februar zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main treffen. „Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern seit sechs Wochen auf dem Tisch. Wir wollen den Arbeitsplatz kommunales Krankenhaus wieder attraktiv machen, um der Unterbesetzung entgegen zu wirken und die Patientenversorgung dauerhaft zu sichern. Die VKA hatte genug Zeit, sich dazu konstruktiv Gedanken zu machen. Wir erwarten zur nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Die Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“, sagte Hammerschlag.
(03.02.10 - Nr. 15/10)
VKA ist am Zug: Arbeitgeber müssen sich der Realität stellen
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) werden heute in Düsseldorf fortgesetzt. Der Marburger Bund fordert für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutlich bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten, insbesondere in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. Bisher hat die VKA kein Angebot vorgelegt.
(03.02.10)
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DRV-Arbeitgeber gefährden Patientenversorgung
„Die Arbeitgeber schaden ihren Versicherten und den auf eine Rehabilitation angewiesenen Patienten, weil sie tatenlos zusehen, wie sich die Arbeitsbedingungen in den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung immer weiter verschlechtern“, erklärte heute Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, zu jüngsten Behauptungen der DRV Bund, die streikenden Ärzte würden den Patienten schaden. „Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRV-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen. Die ärztliche Notbesetzung bleibt während des Streiks selbstverständlich sichergestellt“, betonte Ehl. Seit Jahren werde den DRV-Ärzten ihre Arbeit immer schwerer gemacht. „Die DRV-Ärzte arbeiten unter veralteten Tarifverträgen, erhalten im Durchschnitt etwa ein Drittel weniger Gehalt als Ärzte an Akutkliniken und müssen aufgrund des Personalmangels eine stetig wachsende Arbeitsbelastung bewältigen. Das alles wirkt sich negativ auf die Betreuung und Versorgung der Patienten und Versicherten aus“, so Ehl.
(29.01.10)
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MB begrüßt die angekündigte Klärung der Rechtsprechung zum Tarifvertragsrecht
Zur Entscheidung des Vierten Senats des
Bundesarbeitsgerichts, eine Klarstellung der Rechtsprechung im
Tarifvertragsrecht herbeiführen zu wollen, erklärt der 1. Vorsitzende
des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Der Marburger Bund hat
dafür gekämpft, dass Ärzte eigenständige, arztspezifische Tarifverträge
bekommen, die der Realität in den Kliniken entsprechen. Seit 2006 hat
der MB als Tarifvertragspartei eine Vielzahl solcher Verträge mit
unterschiedlichen Klinikarbeitgebern abgeschlossen. Wenn nun der Vierte
Senat des Bundesarbeitsgerichts beabsichtigt, die bisherige
Rechtsprechung zur sogenannten Tarifeinheit der Rechtswirklichkeit
anzupassen, können wir das nur begrüßen. Es entspricht der von uns
vertretenden Rechtsauffassung, dass der Abschluss von arztspezifischen
Tarifverträgen nicht nur die Wirklichkeit besser abbildet, sondern auch
durch das Grundrecht der Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Abs. 3
Grundgesetz gedeckt ist. Wir erwarten mit Spannung die ausführliche
Begründung der vom Vierten Senat beschlossenen Divergenzanfrage an den
Zehnten Senat des Bundesarbeitsgerichts. Der bisher bekannt gewordene
Inhalt des Beschlusses stimmt uns zuversichtlich.“
(28.01.2010 - Nr. 12/10)
Ärztestreik wird drastisch verschärft
Krisenstimmung bei der Deutschen Rentenversicherung
Solidarität
macht stark – diese Einsicht vermittelten gestern die Sprecherinnen und
Sprecher der streikenden Ärzte an den Reha-Kliniken und
Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bei
einem Treffen mit der Spitze des Marburger Bundes in Frankfurt am Main.
Der Streik soll weiter forciert werden, um die Arbeitgeber zur Vernunft
zu bringen, so der gemeinsame Beschluss nach zweistündiger Diskussion.
In den vergangenen zwei Wochen hatten die Ärzte ihren am 8. Dezember
begonnenen Streik bereits intensiviert, sodass in einer Vielzahl von
Kliniken Patienten ausbestellt werden mussten.
(27.01.10)
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Henke: Einsatz von Arzneimitteln weiterhin unabhängig und kritisch bewerten
Zur heutigen Entscheidung des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke: „Es ist zu begrüßen, dass die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen anlässlich ihrer Entscheidung zur künftigen Führung des IQWiG die bisherige Ausrichtung des Instituts positiv bewertet haben und die konsequente Fortsetzung dieser inhaltlichen Ausrichtung - unabhängig und kritisch - auch in Zukunft für eine unverzichtbare Notwendigkeit halten. Wir sehen darin eine konstruktive Festlegung des Bundesministeriums für Gesundheit."
(23.01.10)
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DRV gefährdet Arbeitsplätze an ihren Standorten
Ungleichbehandlung führt zu Demotivation und Ärzteflucht
Den Ärzten an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist es in dieser Woche erneut gelungen, ihren Streik auszuweiten – trotz aller Drohgebärden und Störversuche der Arbeitgeber. Deutlich mehr als 600 DRV-Ärzte beteiligten sich an dem Ausstand, ergaben Rückmeldungen aus den Reha-Einrichtungen und Sozialmedizinischen Diensten der Rentenversicherung. Anfang nächster Woche wollen Vertreter der DRV-Ärzte gemeinsam mit der Spitze des Marburger Bundes über eine weitere Eskalation der Arbeitskampfmaßnahmen beraten. Die Ärzte befinden sich seit 8. Dezember 2009 im Vollstreik. Bei ihrem letzten Treffen mit der MB-Führung am 5. Januar beschlossen die DRV-Ärzte, an zwei Wochen hintereinander jeweils von Dienstag bis Donnerstag zu streiken.
(22.01.10)
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Deutsche Rentenversicherung ignoriert Expertenrat
Gutachten rät zu marktkonformen Ärztegehältern
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weiß es seit Jahren: Ohne eine Anpassung der Gehälter ihrer Ärzte an den Marktstandard wird die Ärzteflucht zunehmen. Die Einrichtungen der DRV drohen auszubluten, wenn nicht zügig gehandelt wird, sagt die Beratungsgesellschaft GEBERA. Das Gutachten der Experten zur Situation der Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland dürfte der DRV bekannt sein – Auftraggeber sind die in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation zusammengeschlossenen Spitzenverbände der Leistungserbringer in der medizinischen Rehabilitation.
(20.01.10)
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DRV-Ärztestreik wird weiter forciert
Nach dem erfolgreichen Vollstreik mit rund 600 Teilnehmern in der vergangenen Woche werden die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch in dieser Woche von Dienstag bis Donnerstag in den Ausstand treten.
(19.01.10)
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Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt
Nach knapp zweistündigen Gesprächen sind die Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ergebnislos vertagt worden. „Wir stehen am Anfang einer außerordentlich schwierigen Tarifrunde. Die Arbeitgeberseite hat den Ernst der Lage nicht erkannt und verweigert sich einer realitätsbezogenen Analyse des zunehmenden Ärztemangels in den Kliniken“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern.
(18.01.10)
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Ärztemangel erfordert attraktivere Arbeitsplätze
MB geht selbstbewusst in die Tarifverhandlungen mit der VKA
„Bei 5000 unbesetzten Arztstellen müssen auch die kommunalen Arbeitgeber begreifen, dass die Zeit der Zumutungen vorbei ist. Dies gilt insbesondere für den völlig unterbezahlten Bereitschaftsdienst in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken.
(17.01.10)
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Streik trifft DRV in voller Breite – nervöse Reaktionen der Arbeitgeber
Eine „Intensivierung“ der Ärztestreiks beklagt die Deutsche Rentenversicherung Bund – die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung sprechen zu Recht von Eskalation. Rund 600 Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen der Deutschen Rentenversicherung Bund, der DRV Knappschaft Bahn See und der Tarifgemeinschaft Deutsche Rentenversicherung (TgDRV) sind in dieser Woche dem Streikaufruf des Marburger Bundes gefolgt. Das ergaben Rückmeldungen aus Einrichtungen aller drei Rentenversicherungsträger.
(14.01.10)
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Dreitägiger Vollstreik an Reha-Kliniken und Verwaltung der DRV
Streikfront reicht von Borkum bis ins Glottertal
Den Ärzten der Deutschen Rentenversicherung bleibt keine andere Wahl: Die Sturheit und Ignoranz der Arbeitgeberseite zwingt sie den Vollstreik auszuweiten. Von Dienstag (12. Januar) bis einschließlich Donnerstag (14. Januar) werden die Rehabilitationseinrichtungen und der Sozialmedizinische Dienst der Deutschen Rentenversicherung auf eine Notbesetzung heruntergefahren. Patientenaufnahmen finden nicht mehr statt, die Belegung der Kliniken reduziert sich dadurch merklich.
(11.01.10)
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DRV-Ärzte beschließen Ausweitung des Streiks
„Bisher haben wir nur Nadelstiche gesetzt, jetzt kommen schärfere Instrumente zum Einsatz.“ Mit diesen Worten kündigte heute Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), eine Ausweitung des Ärztestreiks an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) an. Bei ihrem jüngsten Treffen im Anschluss an die zentrale Streikkundgebung in Bochum beschlossen die Ärztesprecher aus den DRV-Kliniken und dem Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung, die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber mit einer Intensivierung der Streikmaßnahmen zu beantworten.
(07.01.10)
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DRV-Ärzte erneut im Streik: Demo in Bochum
Der Ärztestreik an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) geht zu Beginn 2010 in eine weitere Runde: Auftakt ist eine zentrale Kundgebung der streikenden Ärzte am Dienstagmittag (12 Uhr) vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft Bahn See in Bochum.
(05.01.10)
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Henke: Bürokratieabbau darf nicht zu Lasten des Datenschutzes gehen
„Arbeitnehmer geben ihre Rechte im Datenschutz nicht am Werkstor oder an der Krankenhauspforte ab. Das wäre aber der Fall, wenn sie die Weitergabe jeder Information aus dem Arbeitsverhältnis dulden müssten. Da kann der Arbeitgeber nicht einfach freie Hand bekommen“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die Datensammlung und Datenweitergabe im Zuge des Elektronischen Entgeltausweises (ELENA).
(04.01.10)
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Fünf Prozent plus: Neue Leitwährung gilt auch für Ärzte der Rentenversicherung
Die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wollen nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse behandelt werden. Seit dem 8. Dezember 2009 streiken sie, um die tarifliche Gleichstellung mit ihren Kollegen in anderen Krankenhäusern zu erzwingen. Das heißt konkret: Orientierungsmarke für die Bezahlung der Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der DRV ist die Gehaltstabelle der Ärzte an kommunalen Kliniken (TV Ärzte/VKA).
(25.12.09)
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Tarifrunde 2010: MB fordert fünf Prozent plus und deutlich mehr für Nachtdienste
Forderungspaket des Marburger Bundes mit vier Elementen
Mit einer ebenso maßvollen wie selbstbewussten Forderung geht der Marburger Bund (MB) in die Tarifrunde 2010. Für die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern fordert die Ärztegewerkschaft eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutliche Erhöhung der Stundenentgelte für Bereitschaftsdienste. Die Forderungen wurden der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) übermittelt und mit tarifpolitischen Zielsetzungen untermauert, die auf eine adäquate finanzielle Entschädigung der Ärzte für die besonderen Erschwernisse der Arbeit in der Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen ausgerichtet sind. Die Tarifverhandlungen zwischen MB und VKA beginnen am 18. Januar 2010 in Frankfurt am Main.
(21.12.09)
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Tarifwirrwarr bei der Deutschen Rentenversicherung
Etwa jeder vierte von rund 2000 Reha-Ärzten und ärztlichen Gutachtern im Sozialmedizinischen Dienst beteiligte sich gestern (15.12.2009) am zentralen Streiktag der DRV-Ärzte. Auch die Ärzte an der Paul-Ehrlich-Klinik in Bad Homburg ließen die Arbeit ruhen, wie die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Auszug: „Die Bad Homburger Ärzte folgten damit einem deutschlandweiten Streikaufruf des Marburger Bundes. Hintergrund ist der Wirrwarr bei der Entlohnung der Ärzte, die in Reha-Kliniken der Rentenversicherung beschäftigt sind. Sie werden momentan nach drei unterschiedlichen Tarifen bezahlt. Darüber hinaus gibt es nach Auskunft Betroffener auch Einzelvereinbarungen mit unterschiedlichen Zulagen. Ihr Einkommen bemesse sich danach, wie geschickt die Ärzte verhandelten“, schreibt die „FR“.
(16.12.09)
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„Wegen Streik nicht bearbeitet“ – Gutachter und Reha-Ärzte erneut im Ausstand
Bereits eine Woche nach Beginn des Arbeitskampfs sind die Ärztinnen und Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung erneut bundesweit in den Ausstand getreten. Etwa jeder vierte von rund 2000 Reha-Ärzten und ärztlichen Gutachtern im Sozialmedizinischen Dienst beteiligte sich an der Aktion.
(15.12.09)
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Zentraler Streiktag setzt DRV weiter unter Druck
Die Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung machen weiter Druck: Nach dem erfolgreichen Auftakt vor einer Woche werden am Dienstag, 15. Dezember, erneut die Einrichtungen im Bereich der Deutschen Rentenversicherung bundesweit bestreikt. Die nächste Zentralkundgebung findet am Dienstag, 5. Januar 2010, in Bochum vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft-Bahn-See statt. Bis dahin wird der Arbeitskampf dezentral fortgesetzt. Die DRV-Ärzte werden ihren Streik solange fortsetzen, bis die Arbeitgeber ein akzeptables Angebot vorlegen.
(14.12.09)
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Gastärzte und schlechte Arbeitsbedingungen – das ist die Realität an den DRV-Kliniken!
Die „Borkumer Zeitung“ über den Streik der DRV-Ärzte (Auszug): „Die DRV pflegt wie auf einem arabischen Basar ein Wirrwar an unterschiedlichen Tarif-Systemen für den ärztlichen Dienst. Vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, dem Bundesangestelltentarifvertrag (ohne Gehaltsanpassung seit 2005) bis zum Knappschafts-Angestellten-Tarifvertrag, kann man hier alles finden. Durch das niedrige Einkommen arbeiten weniger Ärzte, die Arbeit wird verteilt und somit werden die Arbeitsbedingungen zusehends schlechter. ...
(14.12.09)
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Millionen verschwenden, aber kein Geld für Ärzte – DRV Bund
Der Bundesrechnungshof hat es zu Tage gefördert: Die Deutsche Rentenversicherung Bund macht Millionenverluste, weil das Management in bürokratischer Untätigkeit verharrt oder schlicht mit den Aufgaben einer modernen Verwaltung überfordert ist. Seit Beginn des Streiks der Ärztinnen und Ärzte im Tarifbereich der Deutschen Rentenversicherung (DRV) tritt noch ein weiteres Defizit der Direktoren offen zu Tage: Realitätsverlust.
(11.12.09)
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Deutsche Rentenversicherung: mehr als 800 Ärzte im Ausstand
Dem Streikaufruf des Marburger Bundes sind heute bundesweit mehr als 800 der insgesamt rund 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung gefolgt. An der zentralen Kundgebung der Ärztegewerkschaft in Berlin nahmen 200 Ärzte aus den Rehakliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung teil.
(08.12.09)
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Auftakt in Berlin: DRV-Ärzte streiken
Die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung versammeln sich heute (08.12.2009), zur zentralen Demonstration vor der DRV-Hauptverwaltung in Berlin auf dem Fehrbelliner Platz ab 11.30 Uhr. Der Demonstrationszug startet um 5 vor 12 Uhr. Anschließend gibt es auf dem Platz eine Kundgebung.
(08.12.09)
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Botzlar: DRV darf sich auf harte Auseinandersetzung gefasst machen
Die Vorbereitungen für die Fortsetzung des unbefristeten Ärztestreiks im Bereich der Deutschen Rentenversicherung laufen auf Hochtouren. Ab 8. Dezember wird der im Frühjahr zu Verhandlungsbeginn ausgesetzte Streik der Ärzte an den Rehakliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung fortgesetzt.
(03.12.09)
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Krankenhäuser im Würgegriff der Bürokratie
Krankenhausärzte werden mit Vorschriften und Kontrollen überzogen, so dass die ärztliche Arbeitskraft immer stärker durch Bürokratie in Anspruch genommen wird. „Die Ärzte selbst erleben, dass sie nicht nur dem Patienten zur Verfügung stehen sollen, sondern auch dem Kostenträger zur Rechtfertigung gegenüber dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen“, so Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, im Interview mit dem Sender „MDR Info“ (01.12.2009). Oft nehme das Dokumentieren der durchgeführten Maßnahmen genauso viel Zeit ein wie die Zuwendung zum Patienten. Henke plädierte dafür, die eigentliche ärztliche Tätigkeit in den Vordergrund der Arbeit zu stellen. „Denn vom Ausfüllen von Formularen ist noch kein Patient gesund geworden“, so der MB-Vorsitzende.
(02.12.09)
Zum vollständigen Interview auf www.mdr.de (Audio-Datei)
Welt-Aids-Tag: Aufklärung, Schutz und Solidarität
Für mehr Anstrengungen weltweit gegen die Ausbreitung von HIV/AIDS plädiert der Marburger Bund. Zugleich warnt der Ärzteverband davor, die Gefahr der Immunschwäche-Krankheit in Deutschland zu unterschätzen.
(27.11.09)
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Hessische Ärzte einhellig gegen Streikbrecher
Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich am 28. November 2009 für eine gegenseitige Unterstützung von niedergelassenen Ärzten und Klinikärzten bei Streiks oder streikähnlichen Maßnahmen zur Verbesserung ärztlicher Arbeitsbedingungen ausgesprochen.
(01.12.09)
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Dumping-Angebot der Rentenversicherung provoziert erneut Vollstreik
Die Tarifverhandlungen des Marburger Bundes mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind gescheitert. Schuld daran ist die Arbeitgeberseite, die mit einem völlig inakzeptablen Angebot die Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung auf die Barrikaden treibt.
(27.11.09)
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DocSteps reloaded – Neuauflage der Karrieremesse für junge Ärzte
Junge Mediziner benötigen praxisnahe Informationen und Orientierungshilfen, um ihren weiteren Karriereweg zu planen. Einen „Einstieg zum Aufstieg“ für Medizinstudenten und junge Ärzte bietet DocSteps 2010 – die Karrieremesse des Marburger Bundes. Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr organisiert der Marburger Bund am 17. und 18. April 2010 in Berlin eine Neuauflage von DocSteps.
(23.11.09)
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MB erzielt Tarifeinigung mit Berufsgenossenschaftlichen Kliniken
„Es war die letzte Chance auf eine Einigung am Verhandlungstisch und die Arbeitgeber haben sie genutzt. Damit wurde in buchstäblich letzter Minute ein Arbeitskampf abgewendet“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, die Tarifeinigung mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK). „Das jetzt vorliegende Ergebnis ist ein erträglicher Kompromiss, der nach langen und schwierigen Verhandlungen zustande gekommen ist“, sagte Hammerschlag. Der Tarifeinigung hat gestern auch die Kleine Tarifkommission der Ärztegewerkschaft zugestimmt.
(17.11.2009)
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Weltdiabetestag: Henke warnt vor Missbrauch von Rabattverträgen
Vor einer Ausweitung von Rabattverträgen zu Lasten von Diabetes-Patienten hat der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, gewarnt. „So verständlich der Wunsch ist, Kosten durch Arzneimittel-Rabatte zu senken, so gefährlich ist auch der Missbrauch dieses Instruments. Wenn die Kassen nur noch die Rabatte im Blick haben, verlieren sie leicht die im Einzelfall notwendige Therapie aus den Augen. Bei Diabetes-Patienten aber kommt es besonders auf die individuelle Diagnostik und Therapie an. Nur ein gut eingestellter Patient kann Folgeerkrankungen vorbeugen“, sagte Henke anlässlich des morgigen Weltdiabetestages.
(13.11.2009)
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Ärzte fordern ordnungsgemäße Vergütung von Bereitschaftsdiensten
Bereitschaftsdienste von Ärzten müssen endlich gerecht und angemessen vergütet werden, forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf ihrer 116. Hauptversammlung am Wochenende. Durch den zunehmend spürbaren Ärztemangel würden immer mehr Bereitschaftsdienste angeordnet, ohne dass dafür ein adäquater finanzieller Ausgleich stattfinde.
(09.11.2009)
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MB: Durch sektorenüberschreitende Zusammenarbeit der Ärzte Patientenversorgung verbessern
Die 116. Hauptversammung des Marburger Bundes begrüßt, dass die Vorschriften des Sozialgesetzbuches V, die eine sektorenüberschreitende Patientenversorgung mit Öffnung der Kliniken zur ambulaten Versorgung ermöglichen, weiter präzisiert und kritisch überprüft werden sollen.
(07.11.2009)
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Ärzte fordern absoluten Schutz vor staatlicher Überwachung
Das Zwei-Klassen-System beim Schutz von Berufsgeheimnisträgern vor staatlicher Überwachung muss abgeschafft werden, fordert die 116. Hauptversammlung des Marburger Bundes. Auch für Ärzte müsse ein absolutes Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbot gelten.
(07.11.2009)
mehr
Patienten dürfen nicht unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden
Der Marburger Bund fordert die Bundesregierung auf, eine ausreichende Finanzierung des Gesundheitswesens auch für den Fall sicherzustellen, dass die Wirtschaftskrise andauert und die Zahl der Arbeitslosen steigt. Die Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft begrüßte ausdrücklich die Absicht der neuen Koalition, krisenbedingte Einnahmeausfälle in der gesetzlichen Krankenversicherung durch gesamtstaatliche flankierende Maßnahmen auszugleichen.
(07.11.2009)
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Marburger Bund: Schutz von Fehlermeldern gesetzlich festschreiben
Die Hauptversammlung des Marburger Bundes fordert den Deutschen Bundestag auf, für mehr Informationsfreiheit einzutreten, damit endlich der Schutz von Fehlermeldern (Whistleblowers) für das Gesundheitswesen gesetzlich festgeschrieben wird.
(07.11.2009)
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MB warnt vor Aufweichung von Sicherheitsstandards aus ökonomischen Gründen
Strategien zur Fehlervermeidung und einen offeneren Umgang mit Mängeln und Fehlern ohne Schuldzuweisung hat der Marburger Bund gefordert. „Die Anwendung systematischer Strategien des Risikomanagements trägt maßgeblich zu einer Erhöhung der Patientensicherheit bei“, heißt es in einem Beschluss der 116. Hauptversammlung des Ärzteverbandes
(07.11.2009)
mehr
Henke plädiert für neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen
Für eine neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen hat sich der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, ausgesprochen. „Wir müssen alles daran setzen, Strategien zur Fehlervermeidung zu entwickeln, die in eine neue Sicherheitskultur im Gesundheitswesen münden. Das reicht von der Hände-Desinfektion bis hin zur Einstellung von mehr Personal, um Arbeitsüberlastung der Ärzte und Pfleger zu vermeiden“, sagte Henke vor der heute beginnenden 116. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft.
(06.11.2009)
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Gesundheitspolitik und Patientensicherheit zentrale Themen der MB-Hauptversammlung
Die 116. Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund am 6./7. November 2009 in Berlin ist das erste gesundheitspolitische Großereignis nach Bildung der neuen Bundesregierung. Entsprechend breiten Raum wird die Diskussion der Koalitionsvereinbarung zur Gesundheitspolitik einnehmen. Auf der Tagesordnung der Herbst-Hauptversammlung stehen aber auch tarifpolitische Themen. Patientensicherheit und Fehlervermeidung stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung am ersten Tag der Versammlung (6. November).
(04.11.2009)
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Tarifverhandlungen mit Berufsgenossenschaftlichen Kliniken vor dem Aus
Auch ein letzter Kompromissversuch des Marburger Bundes hat kein Umdenken bei den Arbeitgebern bewirkt: Die Verhandlungskommission des Marburger Bundes wird deshalb der Kleinen Tarifkommission empfehlen, die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) für gescheitert zu erklären.
(30.10.2009)
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Familienfreundlichkeit: Erfolgsfaktor für Krankenhäuser
Die Medizin wird weiblich. 2008 waren bereits 60 Prozent der Medizinstudenten Frauen und der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der Ärzte lag bei 42 Prozent – Tendenz steigend. „Beide Entwicklungen erfordern ein konsequentes Umdenken und eine neue Kultur des Personalmanagements im Krankenhaus“, betonte Dr. Magdalena Benemann, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Marburger Bundes, auf einem Workshop zur MB-Kampagne „Für ein familienfreundliches Krankenhaus“ in Hamburg. „Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Faktoren, um den Arztberuf für Frauen und Männer attraktiver zu gestalten und werden zum Erfolgsfaktor für Krankenhäuser. Profitieren werden davon alle – Arbeitgeber und Mitarbeiter, vor allem aber die Patienten“, so Benemann.
(29.10.2009)
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Henke: „Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen“
Zu den bisher bekannten Ergebnissen der Großen Koalitionsrunde zum Bereich Gesundheit erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Union und FDP sehen im Gesundheitswesen den wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland. Dieses eindeutige Bekenntnis ist eine Anerkennung der Leistungskraft unseres Gesundheitswesens und der dort arbeitenden Menschen. Den guten Worten müssen nun auch gute Taten folgen. Eine Diskussion über neue Finanzierungsmodelle erschrickt uns nicht; wir sind offen für alle Lösungen, die den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Solidarität genügen. Wichtig ist, dass der Anspruch aller Menschen auf eine hochwertige gesundheitliche Versorgung besser eingelöst wird als bisher. Wir brauchen wieder mehr Versorgungssicherheit und weniger Bürokratie. Dazu haben sich Union und FDP bekannt. Wir nehmen die neue Koalition beim Wort.“
(23.10.2009 - Nr. 62/09)
Falsches Spiel der Arbeitgeber: Tarifkonflikt mit VBGK eskaliert
Die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) hat die letzte Chance auf eine Einigung im Tarifkonflikt mit dem Marburger Bund (MB) verstreichen lassen und einen neuerlichen Kompromissvorschlag des MB abgelehnt. „Die Arbeitgeber betreiben ein falsches Spiel. Im September war bereits eine Verständigung erreicht worden, davon aber sind die Arbeitgeber seitdem Schritt für Schritt abgerückt. Was wir hier erleben, ist glatter Wortbruch und in dieser Form wohl einmalig. Trotzdem haben wir in den vergangenen Wochen versucht, eine neue Kompromisslinie zu finden. An einer einvernehmlichen Lösung hat die VBGK aber offensichtlich kein Interesse. Dann muss sie nun auch die Konsequenzen tragen“, sagte MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag.
(15.10.2009)
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Botzlar: Gesundheitswesen kann Finanzprobleme nicht aus eigener Kraft lösen
Der Marburger Bund wirbt dafür, sich auf eine Stabilisierung des deutschen Gesundheitswesens auch für den Fall vorzubereiten, dass die Wirtschaftskrise andauert. „Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung einer langfristig verlässlichen, hochwertigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu sind Entscheidungen erforderlich, die auch den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise standhalten“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, zu den Koalitionsberatungen der Arbeitsgruppe Gesundheit von Union und FDP.
(08.10.2009)
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Ärztestreik ausgesetzt – Tarifeinigung an den DRK-Kliniken Berlin
Am Ende ging es ganz schnell: Nur wenige Stunden nach der Tarifeinigung mit dem Universitätsklinikum Charité hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) gestern auch mit den DRK-Kliniken Berlin einen Tarifabschluss erreicht. In einer kurzfristig anberaumten Mitgliederversammlung beschlossen die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken ihren Streik auszusetzen. Der von MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag vorgestellte Tarifkompromiss wurde einstimmig angenommen. In den kommenden Tagen wird eine Urabstimmung unter den Mitgliedern des Marburger Bundes an den DRK-Kliniken Berlin durchgeführt, um den Streik auch formell zu beenden.
(30.09.2009)
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Deutliche Einkommensverbesserungen für die Ärzte an der Charité
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité haben sich auf ein deutliches Gehaltsplus für die 2200 Ärztinnen und Ärzte sowie weitere umfangreiche Änderungen des Tarifvertrags Ärzte-Charité verständigt. Die Gehälter der Ärzte steigen ab 1. Oktober 2009 über alle Arztgruppen hinweg um durchschnittlich 11 Prozent und erreichen somit den Tarifstandard der anderen Universitätskliniken im Bundesgebiet.
(29.09.2009)
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MB-Vorsitzender Rudolf Henke in den Bundestag gewählt
Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, hat in seiner Heimatstadt Aachen den Wahlkreis 088 erobert und zieht als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag ein. Rudolf Henke gewann das Direktmandat für die CDU mit imponierend deutlichem Vorsprung von fast zehn Prozent vor seiner Kontrahentin, der amtierenden Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Auf Rudolf Henke entfielen 50.703 der abgegebenen gültigen Erststimmen (39,4%), auf Ulla Schmidt 38.523 Stimmen (29,9%).
(28.09.2009)
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Twittern im OP-Saal – modische Macke mit erhöhtem Fehlerrisiko
„Eine Operation ist Teamarbeit – da gilt höchste Konzentration, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen. Das ständige Twittern am Rande einer OP würde die Konzentration des Teams nur unnötig stören und das Fehlerrisiko erhöhen. Beim Autofahren ist das Telefonieren mit einem Handy ja schließlich auch nicht erlaubt", kommentiert Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, Meldungen über den Einsatz von Microblogs in US-Kliniken.
(23.09.2009)
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Gemeinsam mehr bewegen – bundesweites Netzwerk der MB-Betriebsräte
Mit der heutigen Betriebsrätekonferenz des Marburger Bundes (MB) beginnt die entscheidende Phase zur Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen 2010. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ fordert der Marburger Bund interessierte Ärzte auf, sich aktiv als Betriebsräte am Krankenhausgeschehen zu beteiligen und das eigene Krankenhaus mitzugestalten.
(22.09.2009)
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Ärzte an den DRK-Kliniken stellen Notfallversorgung eigenständig sicher
Ab heute (22.09.2009), 8 Uhr, sind die Ärztinnen und Ärzte der DRK-Kliniken Berlin zum unbefristeten Streik aufgerufen. Um 10 Uhr treffen sich die streikenden Ärztinnen und Ärzte zu einer Vollversammlung, um den Stand der Dinge zu besprechen und die weiteren Aktionen zu planen.
(22.09.2009)
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Tegethoff: Ab Dienstag Vollstreik an den DRK-Kliniken!
Die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken Berlin gehen ab Dienstag (22.09.2009) in den Vollstreik. „Die Bereitschaft, in einen unbefristeten Streik zu treten, ist durch die diversen Aktivitäten der Geschäftsführung enorm gewachsen. Nach den erfolgreichen Streiks der vergangenen Tage werden die Kolleginnen und Kollegen den Arbeitskampf nun ausweiten und die Geschäftsführung zur Vernunft zwingen“, sagte Dr. Kilian Tegethoff, Landesvorsitzender des Marburger Bundes Berlin/Brandenburg.
(18.09.2009)
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Wortbruch der Arbeitgeber - Tarifverhandlungen mit VBGK abgebrochen!
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat gestern die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) abgebrochen, weil die Arbeitgeber auch bei der 3. Verhandlungsrunde am Donnerstag (17.09.2009) kein förmliches Angebot vorgelegt haben. Dabei hatte die Arbeitgeberseite dem Marburger Bund bereits vor Wochen ein mündliches Angebot unterbreitet, auf das man sich in kleiner Runde per „hanseatischen Handschlag“ geeinigt hatte.
(17.09.2009)
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Henke fordert ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel
Die Höhe der Arzneimittelkosten wird maßgeblich durch den Staat mitbestimmt, betont der Marburger Bund angesichts der heute vorgelegten Zahlen des Arzneiverordnungsreports. „Wir könnten die Krankenkassen und damit die Bürger auf einen Schlag um 2,5 Milliarden Euro entlasten, wenn auf Arzneimittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent erhoben würde“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(17.09.2009)
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Ärzte kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen an den DRK-Kliniken
Die DRK-Klinikärzte haben heute erneut für bessere Arbeitsbedingungen an ihren Kliniken gestreikt. Nach einer Demonstration durch Wilmersdorf versammelten sich die Ärztinnen und Ärzte um die Mittagszeit vor der Geschäftsstelle der DRK-Kliniken Berlin. Das gemeinschaftliche Eintopf-Essen stand unter dem Motto „MB-Eintopf statt dünner Kersting-Suppe“. Dem Geschäftsführer der DRK-Kliniken Berlin, Professor Kersting, wurde signalisiert, dass die Ärzte nicht länger bereit sind, eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen hinzunehmen.
(16.09.2009)
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Ärzte streiken erneut - DRK-Geschäftsführung verweigert sich neuer Notdienstvereinbarung
Die Ärztinnen und Ärzte an den DRK-Kliniken Berlin sind heute erneut in den Streik getreten. Am DRK-Klinikstandort Köpenick werden sie um 10.30 Uhr zu einer Kundgebung zusammen kommen. „Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRK-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen und eine leistungsgerechte Bezahlung ihrer Arbeit. Die ärztliche Notbesetzung bleibt selbstverständlich sichergestellt, alle Notfallpatienten werden versorgt.
(15.09.2009)
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Erster Streiktag an den DRK-Kliniken ein voller Erfolg
Nach dem überwältigenden Ergebnis der Urabstimmung haben heute rund 200 Ärztinnen und Ärzte der DRK-Kliniken Berlin gestreikt. Der Demonstrationsmarsch der Streikenden führte vom DRK-Klinikum Mitte zum Vivantes Humboldt-Klinikum, wo sie von den dortigen Kolleginnen und Kollegen herzlich empfangen wurden. Die Aktion sollte der Geschäftsführung der DRK-Kliniken zeigen, wohin ihre Blockadepolitik führt, wenn die Forderungen des Marburger Bundes nicht erfüllt werden.
(11.09.2009)
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Minus 10 Prozent – das ist ein Affront!
Ärzte an den DRK Kliniken werden am Freitag erstmals Arbeit niederlegen
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin versucht mit gezielten Desinformationen davon abzulenken, dass sie ihre Ärzte schlechter bezahlen will als Ärzte an anderen Kliniken der Stadt. Der jetzt mit ver.di ausgehandelte Tarifvertrag würde für die Ärzte an den DRK Kliniken im Vergleich zu ihren Kollegen an den städtischen Vivantes Kliniken – bezogen auf das Gesamtjahr 2009 – ein Minus von 10,44 Prozent im Durchschnitt aller Arztgruppen bedeuten.
(09.09.2009)
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DRK Kliniken Berlin sperren ihre Ärzte aus!
Geschäftsführung will Urabstimmung des Marburger Bundes behindern
Das schlägt dem Fass den Boden aus! Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Professor Thomas Kersting, hat die Urabstimmung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund auf dem Gelände der DRK-Kliniken untersagt. „Dieser Aussperrungsversuch ist an Arroganz und Dummheit kaum mehr zu überbieten. Herr Kersting ist falsch gewickelt, wenn er glaubt, mit seinen Provokationen die Ärztinnen und Ärzte von der Wahrnehmung ihres demokratischen Grundrechts abhalten zu können. Wir werden am Montag an allen drei Klinikstandorten die Urabstimmung durchführen – dann eben vor dem Gelände“, bekräftigte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg.
(06.09.2009)
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Marburger Bund begrüßt Einrichtung von Prüfstellen
"Das Vertrauen in die ärztliche Unabhängigkeit ist in den vergangenen Tagen häufig in Frage gestellt worden. Ich bin froh, dass nun eine Versachlichung der Debatte möglich ist und die Beteiligten wieder miteinander reden und nicht nur übereinander."
(04.09.2009)
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Lachnummer ver.di-Vertrag: Jetzt ist das Maß voll!
Tegethoff: Am Montag Urabstimmung über Streik an den DRK Kliniken Berlin
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat heute die Streikbereitschaft der Ärztinnen und Ärzte weiter erhöht. „Die Mitteilung der DRK Kliniken, man habe sich mit ver.di kurzerhand auf einen Tarifvertrag für Ärzte geeinigt, ist eine ungeheure Provokation, die aber außerordentlich motivierend wirkt. Einen besseren Gefallen hätte uns die Geschäftsführung gar nicht tun können. Wir rufen alle Mitglieder des Marburger Bundes an den DRK Kliniken auf, sich am Montag an der Urabstimmung zu beteiligen und für die Aufnahme von Arbeitskampfmaßnahmen zu stimmen. Eine andere Sprache versteht die Geschäftsführung offenkundig nicht“, sagte Dr. Kilian Tegethoff, Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Die Urabstimmung findet an den drei DRK-Klinik-Standorten in Mitte (Wedding), Westend und Köpenick statt.
(04.09.2009)
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Klinik-Einweisungen
Henke: „Es darf keinen Platz für Bestechung geben“
„Patienten müssen darauf vertrauen können, dass bei allen medizinischen Entscheidungen des Arztes seine innere Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Wer soll noch an diese Unabhängigkeit glauben, wenn der Arzt für die Wahl einer bestimmten Behandlungsmethode, einer bestimmten Verordnung oder für die Überweisung in ein bestimmtes Krankenhaus einen finanziellen Vorteil einstreicht? Solche Praktiken gefährden das Grundvertrauen der Patienten in die ärztliche Tätigkeit. Sie erzeugen Zweifel, dass der ärztliche Rat sich einzig und allein am Wohl der Patienten orientiert“, kommentierte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Berichte über Prämien an niedergelassene Ärzte, die einige Kliniken für die Einweisung von Patienten gezahlt haben sollen.
(03.09.2009)
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Tarifverhandlungen sind gescheitert – Urabstimmung wird eingeleitet
Hammerschlag: „Vivantes-Tarif ist Leitwährung für DRK Kliniken“
In einer außerordentlichen Sitzung hat der Vorstand des Marburger Bund Landesverbandes Berlin/Brandenburg gestern Abend die Tarifverhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin für gescheitert erklärt. Die Mitglieder des Marburger Bundes in den DRK Kliniken Berlins werden nun aufgefordert, in einer Urabstimmung über die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen zu entscheiden.
(01.09.2009)
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Marburger Bund fordert Neuanfang in der Gesundheitspolitik
Der Marburger Bund hat sich vehement gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in der Behandlung von Patienten gewandt. „Ärztliche Hilfe darf nicht vom Geldbeutel abhängen und auch nicht vom Versichertenstatus. Ob jemand zur gesetzlichen Krankenkasse gehört, privat versichert ist oder Beihilfe vom Staat bekommt, macht keinen Unterschied in der ärztlichen Behandlung. Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der Höhe der Zeit erfolgen“, heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier der Ärztegewerkschaft zur Bundestagswahl am 27. September.
(28.08.2009)
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Botzlar: Junge Ärzte für die kurative Medizin gewinnen – Ärztemangel begegnen
„Junge Ärztinnen und Ärzte sind durchaus motiviert, kurativ tätig zu werden. Als Gegenleistung für ihr hohes Engagement erwarten sie attraktive Arbeitsplätze. Darauf müssen sich die Krankenhäuser und die Gesellschaft als Ganzes einstellen, wenn sie junge Menschen für den Arztberuf in Deutschland gewinnen wollen“, betonte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, heute auf einem Symposium der Bundesärztekammer zur ärztlichen Versorgung.
(27.08.2009)
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Tarifverhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin: Der Geduldsfaden ist gerissen!
Sehr viel Geduld hat der Marburger Bund bei den Verhandlungen mit den DRK Kliniken Berlin aufgebracht, um auf einer vernünftigen Basis zu einem Ergebnis zu gelangen. Doch nun ist der Geduldsfaden gerissen! Die Ärztegewerkschaft hat die Tarifverhandlungen unterbrochen, weil die Arbeitgeberseite auch bei der gestrigen Gesprächsrunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat.
(27.08.2009)
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Marburger Bund warnt vor Preisdumping in den Kliniken
„Im vorigen Jahr haben Bundestag und Bundesrat eine verbesserte Finanzierung der Krankenhäuser und mehr Pflegestellen beschlossen. Kaum kommt von dem Geld etwas an, da geht das Gerede von den angeblichen Sparreserven in der stationären Versorgung schon wieder los. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken ist dieses Hin und Her extrem verunsichernd. Dumping-Preise und Rabattverträge mögen zum Sommerschlussverkauf passen, zu den Leistungen in den Krankenhäusern passen sie nicht“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, jüngste Überlegungen von Beratern des Bundesfinanzministeriums und der Barmer Ersatzkasse.
(26.08.2009)
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Henke: „Krankenhäuser müssen vor der eigenen Türe kehren“
Der Marburger Bund warnt davor, den Ärztemangel auf ein Studienplatzproblem zu reduzieren. „Die Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die Studienplatzkapazitäten in der Medizin auszuweiten, geht in die richtige Richtung, greift aber zu kurz. Denn der Effekt einer solchen Maßnahme tritt erst mit einem Abstand von acht bis zehn Jahren ein, wenn die neu ausgebildeten Ärzte in der Versorgung ankommen. Für die aktuellen Probleme bei der Stellenbesetzung ist der DKG-Vorstoß keine Lösung. Das beste Mittel gegen Ärztemangel sind immer noch attraktive Arbeitsplätze“, betonte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(18.08.2009)
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Marburger Bund und Charité setzen Verhandlungen fort
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité haben am gestrigen Donnerstag (13. August) ihre Tarifverhandlungen für die rund 2200 Ärztinnen und Ärzte fortgesetzt.
(14.08.2009)
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Henke verurteilt neues Geschäftsmodell zur Privatrente
Gesundheitsbewusstes Verhalten sollte belohnt werden. Diese in der Krankenversicherung unumstrittene Maxime wird durch neuartige Rentenversicherungsangebote ins Gegenteil verkehrt: Wer seiner Gesundheit derart schadet, dass er eine geringere Lebenserwartung bewusst in Kauf nimmt, wird mit einer höheren Privatrente belohnt.
(11.08.2009)
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Kein ärztlicher Nachwuchs zum Nulltarif
Der Marburger Bund kritisiert heute (29. Juli) die Streichung der Aufwandspauschale für das medizinische Praktische Jahr (PJ) an allen Lehrkrankenhäusern der Universität Mainz. Die Universitätsleitung teilte in der vergangenen Woche Studierenden und Lehrkrankenhäusern mit, dass es zukünftig für die erbrachten Leistungen der Jungmediziner innerhalb des PJ keine Vergütung mehr geben solle.
(29.07.2009)
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Tarifeinigung zwischen Marburger Bund und Rhön Klinikum
Nach nur zwei Tarifverhandlungsrunden haben sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Rhön Klinikum AG am vergangenen Montag (29. Juni) in München auf eine neue Entgelttabelle für die Ärztinnen und Ärzte verständigt. Die Gehälter der bundesweit rund 4200 Ärzte der privaten Klinikkette steigen rückwirkend zum 1. Juni 2009 durchschnittlich um 3,4 Prozent.
(02.07.2009)
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Marburger Bund: Leben schenken mit Spendeausweis
Anlässlich des bundesweiten Tages der Organspende an diesem Samstag (6. Juni) forderte der Marburger Bund die Bürgerinnen und Bürger auf, sich stärker mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Der Tag der Organspende darf kein Tag wie jeder andere sein. Die Entscheidung für einen Organspendeausweis ist eine Entscheidung für das eigene Leben und das vieler anderer Menschen“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(05.06.2009)
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Marburger Bund unterstützt „Aktion Saubere Hände“
Der Marburger Bund hat sich dem Aktionsbündnis „Saubere Hände“ als Kooperationspartner angeschlossen. Dieses verfolgt das Ziel, die Händedesinfektion in deutschen Krankenhäusern als wichtigen Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in den Vordergrund zu stellen.
(03.06.2009)
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Verhandlungsauftakt mit den Rhön Kliniken
Der Marburger Bund und die Rhön Kliniken nehmen heute (2. Juni) in Frankfurt am Main Tarifverhandlungen auf. Dabei fordert die Ärztegewerkschaft ein durchschnittliches Gehaltsplus für die rund 4200 Ärzte in Höhe von 9 Prozent.
(02.06.2009)
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Neuregelung der Patientenverfügung nicht notwendig
Der Marburger Bund hält eine Neuregelung der Patientenverfügung für verzichtbar. "Vielen Menschen in Deutschland ist allein durch die Debatten im Bundestag klar geworden, dass auch ohne ein neues Gesetz das informierte Einverständnis der Patienten Voraussetzung für jede ärztliche Intervention ist. Die Diskussionen im Deutschen Bundestag zum Thema Patientenversorgung wären folglich - auch ohne Gesetzesänderung - nicht vergeblich gewesen“, so Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(26.05.2009)
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Marburger Bund und Deutsche Rentenversicherung beginnen mit Tarifverhandlungen
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Deutsche Rentenversicherung nehmen heute (25. Mai) in Bochum erstmalig Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte auf.
(25.05.2009)
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Start der Tarifverhandlungen für Ärzte der Charité
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und das Berliner Universitätsklinikum Charité werden an diesem Mittwoch (20. Mai) Tarifverhandlungen für die rund 2200 Ärztinnen und Ärzte aufnehmen. Der Marburger Bund fordert neben besseren Arbeitsbedingungen im Bereich der Fort- und Weiterbildung eine Erhöhung der Ärztegehälter im zweistelligen Prozentbereich und begründet dies mit besseren Einkommensmöglichkeiten an anderen Berliner Krankenhäusern.
(19.05.2009)
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Elektronische Gesundheitskarte erfordert weitere Tests
Die 115. Hauptversammlung des Marburger Bundes ist am vergangenen Wochenende (16./17. Mai) mit einer Reihe von Beschlüssen zur Gesundheits-, Tarif- und Berufspolitik zu Ende gegangen. Die 204 Delegierten des mit rund 108.000 Mitgliedern größten Ärzteverbandes in Europa äußerten sich besorgt darüber, dass die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient beschädigen könne und ungeklärte Finanzierungsfragen aufwerfe. In den bisherigen Tests sei die Handhabung für den Alltagsgebrauch zu kompliziert gewesen. Der Marburger Bund sprach sich für weitere ergebnisoffene Tests und gegen die Forderung nach einem Stopp des Projektes aus.
(18.05.2009)
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Keine Rationierung medizinischer Leistungen
Auf seiner 115. Hauptversammlung am 16. und 17. Mai 2009 in Niedernhausen bei Wiesbaden hat der Ärzteverband Marburger Bund eine zunehmende Rationierung medizinischer Leistungen kritisiert und eine offene Debatte über die Leistungsmöglichkeiten des Gesundheitswesens gefordert.
(18.05.2009)
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Krankenhäuser müssen familienfreundlicher werden
Anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund die Krankenhausarbeitgeber auf, sich verstärkt um familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu kümmern.
(14.05.2009)
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Ehrliche Debatte über Rationierung gefordert
Nach der Bundesärztekammer hat nun auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund drei Tage vor ihrer 115. Hauptversammlung eine „ehrliche Debatte über die schleichend eingetretene Rationierung medizinischer Leistungen“ gefordert.
(13.05.2009)
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Marburger Bund und Deutsche Rentenversicherung nehmen Tarifverhandlungen auf
Heute wurde dem Marburger Bund seitens der Deutschen Rentenversicherung die Aufnahme von Tarifverhandlungen für ihre bundesweit 2000 Reha-Ärzte angeboten.
(30.04.2009)
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Keine Revision der Arbeitszeitrichtlinie
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat das Scheitern der von der EU-Kommission angestrebten Revision der EU-Arbeitszeitrichtlinie als wichtigen Erfolg im Sinne der Patienten und gegen überlange Arbeitszeiten von Krankenhausärzten in Europa gewertet.
(28.04.2009)
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MB und Deutsche Rentenversicherung setzen Sondierungsgespräche fort
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Deutsche Rentenversicherung setzen ihre Sondierungsgespräche zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte fort. Bei einem gestrigen (20. April) Gespräch in Berlin vereinbarten beide Tarifpartner, sich zu einer weiteren Sondierungsrunde am 30. April in Frankfurt am Main zu treffen.
(21.04.2009)
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Deutsche Rentenversicherung gesprächsbereit
Die unnachgiebige Haltung der Deutschen Rentenversicherung bröckelt. Nach einem von der DRV erbetenen Sondierungsgespräch mit dem Marburger Bund am Montag dieser Woche (30. März) setzt die Ärztegewerkschaft die seit dem 26. Februar andauernden Ärztestreiks vorerst aus. „Die Deutsche Rentenversicherung hat unter dem Druck des massiven Arbeitskampfes ihrer rund 2000 Ärzte angekündigt, die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund in den kommenden Wochen ernsthaft zu prüfen“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(01.04.2009)
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Tarifkommission stimmt Abschluss für Universitätsärzte zu
Einen Tag nach der Tarifeinigung für die Universitätsärzte hat heute die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft dem Tarifvertrag ihre Zustimmung gegeben. "Wir werden nun das Ergebnis im Dialog mit den Ärzten vorstellen und erläutern, damit alle Chancen, die im Tarifabschluss liegen, von den Medizinern, den Universitätskliniken und den Medizinischen Fakultäten genutzt werden", erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(28.03.2009)
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Marburger Bund und Bundesländer erzielen Tarifeinigung für Universitätsärzte
Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben sich heute (27. März) in Leipzig auf einen neuen Tarifvertrag für die 22.000 Ärztinnen und Ärzte der Universitätskliniken und weitere im Landesdienst beschäftigte Mediziner verständigt. „Dieser Abschluss wird den ärztlichen Interessen erneut in besonderer Weise gerecht. Wir helfen den Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu entwickeln“, erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(27.03.2009)
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Tarifverhandlungen für Universitätsärzte auf Messers Schneide
Einen Tag vor der vierten Tarifverhandlungsrunde in Leipzig für die 22.000 Universitätsärzte hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder appelliert, ein „sinnvolles Tarifangebot“ mitzubringen, um eine Lösung am Verhandlungstisch zu ermöglichen. „Wir wollen ein faires Tarifergebnis mit den Arbeitgebern erreichen und wissen, dass sich dazu beide Seiten konstruktiv verhalten müssen“, erklärte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(25.03.2009)
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Marburger Bund und Asklepios Kliniken schließen arztspezifischen Tarifvertrag ab
Während andere Arbeitgeber - wie etwa die Deutsche Rentenversicherung - sich weiterhin krampfhaft weigern, mit dem MB einen Tarifvertrag abzuschließen, hat die private Klinikkette Asklepios gemeinsam mit der Ärztegewerkschaft ein weiteres Zeichen zur Verbesserung der ärztlichen Arbeitsbedingungen gesetzt. Am 20. März verständigten sich beide Tarifpartner auf den ersten arztspezifischen Tarifvertrag des privaten Klinikträgers.
(24.03.2009)
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Marburger Bund ändert Arbeitskampftaktik
Mit einer Änderung der Streiktaktik will der Marburger Bund den Druck auf die Deutsche Rentenversicherung verstärken. „Die seit dem 26. Februar andauernden Streiks der 2000 Reha-Ärzte werden fortan regelmäßig kurzfristig unterbrochen und ebenso kurzfristig wieder aufgenommen. Damit wollen wir erreichen, dass sich die Arbeitgeber nicht auf unseren Arbeitskampf einstellen können“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(23.03.2009)
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Reha-Ärzte fordern Tarifverhandlungen
Bundesweit haben heute über 1100 Ärztinnen und Ärzte aus mehr als 65 Reha-Kliniken und zahlreichen Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung die Arbeit niedergelegt. Allein 300 Mediziner sind nach Bochum gereist, um am Standort der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ihren Unmut über katastrophale Arbeitsbedingungen und ausbleibende Tarifverhandlungen zum Ausdruck zu bringen.
(19.03.2009)
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Streikhöhepunkt: Über 1100 Reha-Ärzte im Ausstand
Der seit dem 26. Februar andauernde Ärztestreik bei der Deutschen Rentenversicherung findet am heutigen Tag (17. März) seinen vorläufigen Höhepunkt. Von den bundesweit rund 2000 Ärztinnen und Ärzten haben heute über 1100 für den Rest der Woche ihre Arbeit niedergelegt, teilte der Marburger Bund mit. Gestreikt wird unter anderem in den Reha-Zentren Bad Salzuflen, Utersum auf Föhr, Bad Homburg, Bad Nauheim, Teltow, Todtmoos, Oberstdorf und in der Knappschaftsklinik Bad Neuenahr.
(17.03.2009)
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Marburger Bund fordert Konzertierte Aktion zur Lösung des Honorarstreits
Der Marburger Bund fordert die Einberufung einer Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen, um den aktuellen Konflikt um die Honorierung der ambulanten Patientenversorgung in Deutschland schnellstmöglich zu lösen. Das Chaos wird im Moment ja von Tag zu Tag schlimmer. Das Absinken der Regelleistungsvolumina vieler niedergelassener Ärztinnen und Ärzte zum 2. Quartal 2009 ist nicht akzeptabel.
(13.03.2009)
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Ärztestreiks bei Deutscher Rentenversicherung eskalieren
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund verschärft die seit dem 26. Februar andauernden Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Rentenversicherung und ruft die rund 2000 Ärzte zu einem Erzwingungsstreik auf. „Von der bisherigen Taktik der ersten Nadelstiche wird jetzt auf einen Vollstreik ohne Ausnahmen umgestellt. Die erschreckende Hartleibigkeit der Arbeitgeber muss mit bedingungslosen Ärztestreiks bekämpft werden“, sagte der zweite Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.
(12.03.2009)
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Deutsche Rentenversicherung ist ein schlechter Arbeitgeber
Am heutigen 9. März findet auf dem Domplatz in Münster (Westfalen) eine Zentralkundgebung streikender Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Rentenversicherung statt. Die rund 2000 Mediziner befinden sich seit dem 26. Februar in einem unbefristeten Streik, um die Deutsche Rentenversicherung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) zu bewegen.
(09.03.2009)
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Tarifverhandlungen für Universitätsärzte auf der Kippe
Auch nach der dritten Verhandlungsrunde zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für die 22.000 Ärzte an den Universitätskliniken gibt es keine greifbaren Ergebnisse. Trotz der Aufforderung des Marburger Bundes haben die Arbeitgeber kein konkretes Tarifangebot vorgelegt. „Die Situation ist unbefriedigend und kann nicht ohne Folgen für die Arbeitgeber bleiben“, kritisierte der Verhandlungsführer des MB, Lutz Hammerschlag.
(05.03.2009)
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Marburger Bund fordert konstruktives Tarifangebot
Der Marburger Bund hält eine rasche Einigung im Tarifkonflikt mit den Ländern für möglich, wenn die Arbeitgeber bei der morgigen (5. März) Verhandlungsrunde in Düsseldorf ein konstruktives Angebot für die Ärzte der Universitätskliniken vorlegen. „Die Universitätskliniken erwarten von den Tarifparteien vor allem rasche Planungssicherheit. Ein ordentliches Tarifergebnis muss auch ohne endlose Debatten und ohne neue Ärztestreiks möglich sein", erklärte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke.
(04.03.2009)
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Bundesweite Ärztestreiks und Zentraldemo in Berlin
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat die rund 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung ab dem heutigen Donnerstag (26. Februar) zu einem unbefristeten Streik und zur Teilnahme an einer Zentraldemonstration in Berlin aufgerufen. „Seit über einem Jahr fordern wir die DRV zu Tarifverhandlungen auf, um die katastrophalen ärztlichen Arbeitsbedingungen endlich zu verbessern. Mit ihrer Betonkopfpolitik trägt die DRV nun die volle Verantwortung für die Ärztestreiks“, erklärte der 2. Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar.
(26.02.2009)
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Tarifverhandlungen für Uniärzte erneut ohne Ergebnis
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für die rund 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken ist in Berlin ohne Ergebnisse zu Ende gegangen. „In einer konstruktiven Atmosphäre haben wir erneut über unsere Kernforderungen gesprochen. Um nun endlich auch erste Ergebnisse erzielen zu können, verlangen wir von den Arbeitgebern bei der nächsten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot“, erklärte der Marburger Bund Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag.
(18.02.2009)
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Ärztestreiks beginnen am 26. Februar
Die Deutsche Rentenversicherung steht zum ersten Mal in ihrer Geschichte vor unbefristeten Streiks ihrer rund 2000 Ärztinnen und Ärzte. Wie die Ärztegewerkschaft Marburger Bund mitteilte, werde der bundesweite Ärztestreik in den rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungen der Deutschen Rentenversicherung am 26. Februar beginnen.
(10.02.2009)
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Tarifverhandlungen für Uniärzte ohne Ergebnis vertagt
Die Tarifverhandlungen für die 22.000 Ärzte der 30 Universitätskliniken zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder sind heute ohne Annäherung zu Ende gegangen. Die Tarifparteien verständigten sich auf eine zweite Verhandlungsrunde am 18. Februar in Berlin.
(29.01.2009)
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Kampagne zur Verbesserung des Praktischen Jahres im Medizinstudium
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) haben heute in Berlin ihre gemeinsame Kampagne zur Verbesserung des Praktischen Jahres (PJ) vorgestellt. Beide Organisationen kritisierten, dass PJ´ler überwiegend für Hilfs- und Routinetätigkeiten im Stationsbetrieb herangezogen werden, statt eine umfassende praktische Ausbildung zu erhalten.
(27.01.2009)
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93,5 Prozent der Ärzte für Streiks bei der Deutschen Rentenversicherung
Mit einer klaren Mehrheit von 93,5 Prozent haben sich die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung bei der fünftägigen Urabstimmung des Marburger Bundes für Streiks ausgesprochen. „Das Ergebnis der Urabstimmung ist ein deutliches Signal der Ärzte, die nicht länger bereit sind, schlechte Arbeits- und Einkommensbedingungen tatenlos zu ertragen“, erklärte der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.
(26.01.2009)
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Tarifverhandlungen für Ärzte an Universitätskliniken starten am 29. Januar in Berlin
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 22 000 Ärzte an den Universitätskliniken am 29. Januar in Berlin. Der MB fordert für die Ärzte eine Einkommenssteigerung von im Durchschnitt rund neun Prozent.
(22.01.2009)
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Urabstimmung gestartet: Deutscher Rentenversicherung drohen Ärztestreiks
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat heute (19. Januar) ihre Urabstimmung über die Durchführung von Ärztestreiks bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) begonnen. Bis einschließlich Freitag, 23. Januar, sollen die Ärztinnen und Ärzte ihr Votum über Arbeitsniederlegungen in den bundesweit rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung abgeben.
(19.01.2009)
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Marburger Bund leitet Urabstimmung für Ärztestreiks bei der Deutschen Rentenversicherung ein
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte steht die Deutsche Rentenversicherung vor einem Streik ihrer bundesweit rund 2000 Ärztinnen und Ärzte. Da sie den mehrfachen Aufforderungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund zur Aufnahme von Tarifverhandlungen nicht nachgekommen sei, wurden die Ärzte der DRV aufgerufen, sich ab dem 19. Januar 2009 an einer mehrtägigen Urabstimmung zur Durchführung von Streiks zu beteiligen.
(09.01.2009)
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Henke: Interpretation der Studie zu Effizienzreserven im Gesundheitswesen höchst fragwürdig
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund bezeichnete die heute vorgestellte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu angeblichen Effizienzreserven im Gesundheitswesen in Höhe von bis zu 9,8 Mrd. Euro als höchst fragwürdig. „Die Schlussfolgerungen der heute vorgelegten Studie sind Gesundheitspolitik auf Stammtisch-Niveau, ohne die Konsequenzen zu bedenken“, sagte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(08.01.2009)
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