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 _ Berufspolitik - Mitarbeitervertretung

Gemeinsam mehr bewegen – bundesweites Netzwerk der MB-Betriebsräte

Mit der Betriebsrätekonferenz des Marburger Bundes (MB) vom 22. September 2009 begann die entscheidende Phase zur Vorbereitung auf die Betriebsratswahlen 2010. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ fordert der Marburger Bund interessierte Ärzte auf, sich aktiv als Betriebsräte am Krankenhausgeschehen zu beteiligen und das eigene Krankenhaus mitzugestalten.

„Wenn es um Arbeitsplätze, die Gestaltung von Arbeitsbedingungen sowie Fragen der Entlohnung geht, kommt es entscheidend auf den Betriebsrat an“, erklärte Dr. Christoph Emminger, Mitglied des MB-Bundesvorstandes und Betriebsratsvorsitzender des Klinikums Schwabing sowie Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Städtischen Kliniken München GmbH. Im Gegensatz zu Großgewerkschaften habe der Marburger Bund auch die spezifischen Interessen einzelner Berufsgruppen im Blick. Der MB strebe deshalb die Stärkung seines bundesweiten Betriebsräte-Netzwerkes an. „Die Mitglieder des Marburger Bundes sind durch dieses Netzwerk gut aufgestellt, um ihre Forderungen durchzusetzen und Verantwortung für alle Beschäftigten zu übernehmen“, sagte Emminger.

Auch Dr. Josef Ungemach, Mitglied des MB-Bundesvorstandes, hob die Notwendigkeit einer aktiven Mitarbeitervertretung hervor. „Wir möchten mit dieser Konferenz unsere Mitglieder ermutigen, die Betriebsratsarbeit zu unterstützen und ihre Kompetenz und Erfahrung einzubringen.“ Die Umsetzung von Tarifverträgen, die Festsetzung von Arbeitszeiten oder die Formulierung von Betriebsvereinbarungen – all das geschehe in den Krankenhäusern nach den Regeln der betrieblichen Mitbestimmung. „Insbesondere zur Durchsetzung von tariflichen Vereinbarungen ist ärztliches Engagement unerlässlich“, sagte Ungemach.


Mehr Informationen:
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Betriebsratsrecht
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